VirtualBox 3.2.10 stabiler und schneller

Bernd Korz
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VirtualBox wurde von Sun gekauft und Sun von Oracle. Eine Odyssee, die dem Programm selbst nie wirklich geschadet hat – ganz im Gegenteil, es wurde und wird immer weiterentwickelt. Gestern nun hat Oracle ein Update veröffentlicht und möchte weiter Boden auf Parallels gut machen.

VirtualBox liegt nun in der Version 3.2.10 zum Download bereit und bringt, nach Angaben von Oracle, neben diversen Stabilitätsverbesserungen auch einen Roundup in Sachen Fehlerbeseitigung mit. So sollen besonders die Bereiche wie gemeinsam genutzte Ordner (über die man zwischen Mac OS X und dem Gastsystem Daten gemeinsam nutzen kann), USB Geräte, NAT, OVF, Hypervisor, der Benutzeroberfläche und beschleunigter 3D-Grafiksupport spürbar verbessert worden sein.

Weiter bietet VirtualBox mittlerweile, wie schon Parallels, einen sogenannten Seamless-Modus an. Stellt man diesen ein, können Programme wie native Applikationen unter Mac OS X in eigenen Fenstern und – wie man es am Mac kennt – der Finderleiste oben am Bildschirmrand genutzt werden. Ein eigenes Fenster in dem das System und die Programme laufen, entfällt dadurch.

Wie schon Parallels bietet auch VirtualBox beschleunigten 2D- und 3D Grafiksupport, 64-Bit- und SMP für Gastsysteme (Beispiel Windows 7_64), oder sogar die Installation eines Mac OS X Gastsystems an, letzteres allerdings nur auf einem Apple selbst.

Anders als jedoch Parallels bietet Oracle VirtualBox als OpenSource und zum  kostenlosen vorkompilierten Download an, früher gab es einige Unterschiede zwischen den beiden Versionen, die sich jedoch im Laufe der letzten zwei Jahre egalisiert haben. Für private Anwender ist die Nutzung kostenlos, Geschäftskunden müssen direkt bei Oracle eine Volumenlizenz erfragen.

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