Die meistgenutzten (und schlechtesten) Passwörter 2012

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Von “password” bis “iloveyou”: Der Software-Hersteller Splash Data hat die Top 25 der meistgenutzten (und somit schlechtesten) Passwörter 2012 ermittelt. An der Spitze hat sich im Vergleich zum Vorjahr nichts verändert, unter den Neueinsteigern gibt es jedoch ein paar Überraschungen (Ninja! Jesus!). Und die Spaceballs-Kombination darf natürlich auch nicht fehlen…

Die meistgenutzten (und schlechtesten) Passwörter 2012

Wie schon 2011 griff die iOS-Softwareschmiede Splash Data für die Erhebung auf geleakte Daten zurück – also Profile mit Passwörtern, die von Hackern ausgespäht und ins Netz gestellt wurden (was ursprünglich ja der Kern der Hacker-Kultur war – auf Sicherheitslücken hinzuweisen; aber das ist eine andere Geschichte).

Offenbar handelt es sich um englischsprachige Daten, hierzulande dürften die meistgenutzten Passwörter aber in ähnlichen Sphären liegen. In Klammern steht der Vergleich zum Vorjahr:

1. password (unverändert)
2. 123456 (unverändert)
3. 12345678 (unverändert)
4. abc123 (+1)
5. qwerty (-1)
6. monkey (unverändert)
7. letmein (+1)
8. dragon (+2)
9. 111111 (+3)
10. baseball (+1)
11. iloveyou (+2)
12. trustno1 (+3)
13. 1234567 (+6)
14. sunshine (+1)
15. master (-1)
16. 123123 (+4)
17. welcome (neu)
18. shadow (+1)
19. ashley (-3)
20. football (+5)
21. jesus (neu)
22. michael (+2)
23. ninja (neu)
24. mustang (neu)
25. password1 (neu)

Wer mit einem dieser Passwörter unterwegs ist, darf wirklich nicht damit rechnen, dass seine Daten irgendwie sicher sind. Aber auch für bessere Passwörter (ohne echte Wörter, mit Zahlen und Sonderzeichen) empfiehlt es sich, öfter die Kombinationen zu wechseln und nach Möglichkeit immer unterschiedliche zu verwenden. Es gibt ein schickes Firefox-Addon, das die eigenen Passwort-Strukturen visualisiert – hier kann man schon mal einen Schreck kriegen, wenn man ein und dasselbe Kennwort für einen Großteil der Logins verwendet.

Wer sich ein besseres Passwort nicht merken müssen will, kann auf Keyword-Safes zurückgreifen, wie 1Password (für Mac und iOS), KeePass oder Steganos Passwort-Manager (für Windows). Hier braucht man nur noch ein Master-Passwort, die restlichen Kombinationen merkt sich das Programm.

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