Anfang Februar gab es einen kleinen Aufschrei in der Smartphone-Gemeinde, nachdem bekannt wurde, dass Path und andere Apps – ohne vorherige Nachfrage – die Adressbücher ihrer Nutzer teilweise im Klartext auf die eigenen Server übertragen haben. Jetzt fordert der US-Kongress eine Stellungnahme von diversen Entwicklern.
Anfang Februar geriet unter anderem die Social-Networking-App Path ins Kreuzfeuer der Datenschützer nachdem herausgekommen war, dass die App ungefragt die Adressbücher der Nutzer auf die Server des Unternehmens kopiert hat. Dies führte dazu, dass Path-CEO Dave Morin von Tim Cook ins Apple Hauptquartier geladen wurde.
Nachdem die App des sozialen Netzwerks Path vor einer Woche der unbemerkten Adressbuch-Kopiererei überführt wurde, gibt es mittlerweile noch eine Reihe weiterer Apps, die sich dieser Art der Datenbeschaffung bedient haben.
Am gestrigen Abend wurden viele Nutzer des Sozialen Netzwerks Path und der gleichnamigen iOS- und Android-App darauf aufmerksam gemacht, dass ihre gesamten Adressbücher auf die Server des Netzwerk-Betreibers übertragen wurden. Doch Path ist alles andere als ein Einzelfall.
In einem aktuellen Bericht wird den Machern der Social-Networking-App Path vorgeworfen, dass diese die Adressbuch-Daten ihrer Nutzer ungefragt auf die eigenen Server übertragen. Der Bericht wurde mittlerweile auch von Path selbst bestätigt.