Adobe Photoshop: Bildschärfung sorgt für Begeisterung bei Sneak-Preview

Flavio Trillo
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Das schönste Motiv nützt nichts, wenn durch unerwünschtes Verwackeln des Fotografen oder der Kamera Bewegungs-Unschärfe ins Bild gelangt. Damit will Adobe aufräumen und präsentierte auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz MAX ein Plug-In, das die Verwackler einfach herausrechnet. Das Publikum war begeistert.

Mit seiner eindrucksvollen Präsentation eines Prototypen des neuen Plug-Ins sorgte ein Mitarbeiter von Adobe für erstauntes Raunen unter den Zuschauern und Rufe der Begeisterung. Fotos, die für den Papierkorb verdammt schienen, erhielten eine zweite Chance. Bildern von Plakaten, mit einer Smartphone-Kamera aufgenommen um die Information für später verfügbar zu haben, konnten Telefonnummern entlockt werden, die man längst verschollen wähnte.

Das Programm Analysiert zunächst die Daten mithilfe eines speziellen Algorithmus. Dabei werden Bewegungen herausgerechnet und anhand der gesammelten Daten das Bild wiederhergestellt. Die Pixel arrangieren sich wie durch Zauberhand neu und glänzen an der richtigen Stelle – jedenfalls soweit es sich dem seinerseits etwas verwackelten Video entnehmen lässt.

Zu einer möglichen Integration dieser äußerst interessanten Funktion in künftige Versionen von Photoshop gab es keine näheren Informationen. Falls die Reaktion der Anwesenden irgendein Maßstab ist, könnte die Technik aber eines der wichtigsten Verkaufsargumente für Adobe werden, wenn es darum geht, den Anwendern für das nächste Update die Scheine zu entlocken.

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