Foto-App: Durch dick und dünn

Sebastian Trepesch
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Wofür man vor einigen Jahren noch Stunden mit Photoshop fummeln musste, geht heute ganz fix. Zum Beispiel, sein eigenes Gesicht ein bisschen dicker oder dünner zu machen. Eine Spaß-App hat ein Update erhalten, eine weitere ist ganz neu und möchte seinen Nutzern die Auswirkungen von Fastfood beziehungsweise sportlicher Betätigung vermitteln.

Foto-App: Durch dick und dünn

FatBooth habe ich bisher ignorieren wollen, aber jetzt habe ich die App doch mal ausprobiert und muss sagen: Respekt, wie akzeptabel die Gesichtsbearbeitung funktioniert (klar, qualitativ hochwertig ist das Ergebnis nicht). Du machst in der App einfach ein Portraitbild in dem vorgesehenen Rahmen, ziehst die Markierung für Augen, Mund und Kinn an die passende Stelle und startest die Burger-Fütterung. Schwuppdiwupp, schon hast Du ein unübersehbares Kinn.

Bitteschön, der Redakteur opfert sich selbst für ein Beispiel:

Nichts mehr als ein (lustiger, aber auch leicht diskriminierender) Partygag. Das Update von dieser Woche bringt eine verbesserte Gesichtserkennung und Facebook-Anbindung.

FatBooth (AppStore Link)
QR-Code
FatBooth
| Preis: Gratis

Etwas seriöser will Aipermon das Thema mit der neuen App SlimNow aufgreifen:

Die App zeigt eindrucksvoll: Mangelhafte Ernährung und Bewegungsmangel sind schlecht für die Gesundheit und das Äußere. Aber mit etwas Bewegung und bewusstem Essen lässt sich etwas daran ändern.

Mit der App kann man virtuell Fastfood essen und sehen, wie das Gesicht dicker wird, man kann aber auch Sport treiben, und feststellen, wie sich das Antlitz verschlankt.

Das teilte das Unternehmen, das in der Medizintechnologie angesiedelt ist, heute mit. Ähnlich wie bei Fatbooth nimmst Du ein Foto auf und klickst dann einmal oder mehrfach auf den Burger beziehungsweise den Sportler.

Die App ist mehr eine Werbeaktion für eines der medizinischen Aipermon-Produkte, das die individuelle Energiebilanz aus Energieverbrauch und der Nahrungseingabe erreichnet. Die App ist deshalb kostenlos – bringt im Gegenzug aber auch nicht so lustige (übertriebene) Ergebnisse wie Fatbooth.

Spätestens nach den Weihnachtsfeiertagen vielleicht etwas hilfreich, um das Facebook-Bild auf das Normalmaß herunterzusporteln – ohne sich wirklich anstrengen zu müssen.

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