Photoshop CS5 und Photoshop Elements: ein Vergleich

Für die Bildbearbeitung hält Adobe zwei Programme bereit: Photoshop CS5 für Profis und Photoshop Elements für Hobby-Fotografen. Einerseits zeigen beide Lösungen recht ähnliche Funktionen, andererseits sind sie grundverschieden in ihrem Aufbau. Ein Vergleich.

Adobe selber sieht es ganz klar:  Photoshop Elements 9* (Vollversion für rund 100 Euro) richtet sich an Hobby-Fotografen, Photoshop CS 5.5* (Vollversion für rund 1010 Euro) ist für Print-Designer geeignet und Photoshop Extended für Video-Profis, Web- und Interaktions-Designer. Daneben gibt es noch Photoshop Lightroom 3* (Vollversion für rund 207 Euro) für Berufsfotografen. Lightroom ist ebenso den erfahrenen Amateurfotografen zugeordnet – wie auch Photoshop CS5. So klar ist die Trennung also doch nicht, da stellt sich schnell die Frage: Bin ich ein erfahrener Amateurfotograf und benötige Photoshop CS5, oder sehe ich mich eher als Hobby-Fotograf und komme mit Elements aus?

Letztendlich verwendet wohl keiner, ob Profi oder Hobbyist, alle Funktionen und Werkzeuge eines komplexeren Programms. So benötigt jeder einen speziellen Satz an Werkzeugen und Funktionen, der ganz auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Ob für diese Bedürfnisse Elements ausreicht, oder ob der benötigte Funktionsumfang eher in Photoshop, beziehungsweise Photoshop Extended, gegeben ist, kann jeder nur für sich selber entscheiden. Eine Hilfe dabei liefert folgender Vergleich.

Oberfläche und Bedienung in Elements

Das Programm startet mit einem Wilkommen-Dialog, der den Einstieg erleichtern soll. So gewähren zwei Schaltflächen den Zugang zu grundlegenden Informationen über die Bedienung des Programms und zu den Neuerungen der aktuellen Version. Zwei weitere Schalter führen dann in die beiden Bereiche das Programms: Ein Klick auf Organisieren öffnet den Organizer, über die Schaltfläche Bearbeiten erscheint der Editor mit allen vorrätigen Werkzeugen und Funktionen.

Elements gibt klare Schritte zur Bearbeitung von Bildern vor. Zwar gibt es auch im Editor den üblichen Öffnen-Dialog, sinnvoll ist jedoch der Start über den Organizer: Hier kann der Anwender zunächst alle Bilder sortieren, mit Tags und Wertungen versehen und hat auch einen direkten Zugriff auf die Ereignisse und Alben aus iPhoto. Alle Arbeitsschritte sind über den Organizer zugänglich: Über die Schaltfläche Korrektur öffnen sich die gewählten Bilder im Editor, Erstellen bietet verschiedene Vorlagen für Fotoabzüge, Bildbände, Karten, Kalender, Collagen oder CD-Hüllen.

Möchte man die schönsten Bilder direkt bei Flickr oder Facebook veröffentlichen, ist man mit Elements ebenfalls besser bedient. Dafür sorgt die Schaltfläche Weitergabe, die auch weitere Optionen zeigt. Manche, der hier ansässigen Optionen erfordern jedoch die Installation von Premiere Elements, etwa Mobiltelefone und Player oder das Online-Album.

Die eigentlichen Funktionen zum Bearbeiten der Bilder finden sich im Editor. Auch hier möchte es Elements dem Einsteiger leicht machen: Die drei Modi  Vollständig, Schnell und Assistent stehen zur Bearbeitung der Bilder bereit. Wie der Organizer gewährt auch der Editor Zugriff auf die verschiedenen Optionen Erstellen und Weitergabe. Den größtmöglichen Bearbeitungs-Spielraum gewährt der Modus Vollständig.

Weitere Themen: Photoshop Elements, Adobe Photoshop Elements, Adobe Systems

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