Photoshop-Tutorial: Der Verzerrungsfilter Versetzen

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Kombiniert man zwei Bilder auf getrennten Ebenen, lassen sich durch einen Überblendungs-Modus ansprechende Effekte erzielen. Der Verzerrungsfilter Versetzen passt dabei die Strukturen der beiden Bilder aneinander an.

Photoshop-Tutorial: Der Verzerrungsfilter Versetzen

Photoshop Tutorials müssen sich nicht immer mit den neuesten Werkzeugen befassen. Auch die älteren Versionen des Profi-Programms von

beinhalten Funktionen, die bei den Anwendern wenig Beachtung finden, obwohl sie ganz besondere Ergebnisse liefern. Weitere Informationen zu den einzelnen Funktionen von
befinden sich im Bereich Photoshop Download. Als Anwendungsbeispiel zeigen wir eine mögliche Vorgehensweise mit dem Filter Versetzen.

Der Filter Versetzen

Für den Filter Versetzen benötigt man mindestens zwei Bilder: Die Bilddatei, auf die der Filter angewandt wird, und ein weiteres Dokument, das als Matrix dient. Diese Matrix ist in der Regel in Graustufen angelegt und bestimmt, welche Bildpunkte an welche Stelle geschoben werden. Um diesen Effekt zu zeigen, haben wir eine neue Datei mit einem einfachen Streifen-Muster gefüllt. Als Matrix zum Versetzen dient ein Bild von Wassertropfen. Obwohl die Matrix verschiedene Grauwerte zeigt, besteht das verzerrte Bild nur aus schwarzen und weißen Bildpunkten. Die Graustufen der Matrix bestimmen nur, inwieweit sich die jeweiligen Bildbereiche von der Originalstelle entfernen.

Nimmt man nun statt der Tropfen das Bild eines Portraits als Matrix, bilden die Streifen nach dem Versetzen ein Gesicht:

Diesen Effekt wollen wir im folgenden Tutorial noch weiter ausbauen. So soll das gleiche Gesicht eine Mauer verformen und sich zugleich auch farblich auf dieser abzeichnen. Idealerweise haben beide Bilder die selbe Größe, andernfalls skalieren wir das größere Bild auf die Größe des kleineren. Kopien beider Bilder werden als Matrizen verwendet. Kleiner Tipp: Bilder wie diese stehen kostenlos und Lizenz-frei bei morguefile.com zur Verfügung.

Warum gleich zwei Matrizen?

  • Die Matrix des Portraits formt die Mauerstruktur.
  • Eine zweite Matrix der Mauer verzerrt das Gesicht, damit es sich farblich an die Struktur der Mauer anpasst. Diese Matrix wird jedoch erst in einem späteren Arbeitsschritt angefertigt, da sie bereits schon die Verzerrungen zeigen soll, die über die erste Filter-Anwendung durch die Matrix des Portraits bereits entstanden sind.

Folgende drei Bilder werden also zu Beginn benötigt:

Die Graustufen-Datei wird am besten über die Korrekturebene Schwarzweiß umgewandelt. So lassen sich die Helligkeitswerte über die einzelnen Farbtöne recht gut steuern. Danach muss die Matrix im Format .psd gespeichert werden; .tiff oder .jpeg werden vom Filter Versetzen nicht erkannt.

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Weitere Themen: Adobe Systems


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