Pixlr

Mit Pixlr bearbeiten Sie Ihre Fotos ganz einfach im Web-Browser. Überzeugen kann Pixlr vor allem beim Funktionsumfang und der Usability.

Cloud-Programme stellen zunehmend echte Alternativen zu herkömmlichen, auf dem heimischen Rechnern installierten Programmen dar. Das Prinzip: die gewünschte Anwendung wird in Form einer Webseite ganz einfach im Browser aufgerufen. Dank HTML5 oder Flash lassen sich Werkzeugleisten einsetzten, Funktionsmenüs aufrufen oder Tastenkürzel (Shortcurs) definieren. Im Prinzip unterscheidet sich also eine so genannte Web-App immer weniger von Desktop-Software.

Pixlr Online Editor
Das Bildbearbeitungs-Programm Pixlr aus dem Hause Autodesk geht genau diesen Weg. Nach dem ersten Aufrufen fällt sofort die Ähnlichkeit zu Photoshop oder GIMP auf: sowohl Werkzeugleiste als auch Menüstruktur lehnen an die Optik und Bedienbarkeit der beiden Platzhirschen an. Selbst die Shortcuts funktionieren in gewohnter Photoshop-Weise. Pixlr überzeugt vor allem im Vollbild-Modus (bei den meisten Browsern über F11 aufrufbar): ohne die Browser Symbolleisten ist kein Unterschied zu einem reinen Desktop-Programm erkennbar. Eine einigermaßen schnelle und stabile Internet-Leitung ist freilich Voraussetzung zum vernünftigen Arbeiten, die allerdings ist mittlerweile in den meisten Haushalten verfügbar.

Pixlr als kostenlose Konkurrenz für Adobe

Auch Adobe hat bereits das Potential von Web-Apps entdeckt und mit dem Photoshop Express Editor einen kostenlosen Ableger seiner Profi-Software Photoshop entwickelt. Im Vergleich jedoch macht Pixlr einen wesentlich besseren Eindruck, da hier Werkzeugpalette, Menü und Ebenenfenster sehr stark an Desktop-Software erinnern, während der Photoshop Express Editor lediglich ein Werkzeug- und Vorgabenauswahlmenü anbietet. Zudem lassen sich aktuell nur jpg-Formate öffnen während Pixlr .gif, .png, .bmp und sogar das Photoshop-Format .psd verarbeitet. Weiterer Vorteil von Pixlr: auch ohne Anmeldung kann die Web-App sofort eingesetzt werden. Beim Konkurrenten von Adobe müssen Sie zunächst ein Konto erstellen. Beide gemeinsam bieten angemeldeten Benutzern die Möglichkeit, Bilder direkt online zu speichern oder diese bei Picasa, Flickr oder Facebook zu veröffentlichen.

Die Funktionen von Pixlr im Überblick (Stand August 2011):

  • Öffnet und speichert JPEG, BMP, PNG und GIF-Dateien, Photoshop-Dateien lassen sich zudem öffnen
  • Umfangreiche, Photoshop ähnliche Werkzeugpalette mit Werkzeugen zum Freistellen, Malen, Zuschneiden, Nachbearbeiten sowie Radiergummi, Verzerrungs- und Textwerkzeug
  • Shortcuts für alle wichtigen Werkzeuge und Menüpunkte
  • Bilder Transformieren, Verzerren, spiegeln…
  • Arbeit in Ebenen mit voller Ebenen-Funktionalität
  • Historie für schrittweises Rückgängig machen
  • Farb-, Helligkeits- und Kontrastanpassungen, Gradationskurve, Auto-Tonwertkorrektur, Tönungspresets (Sepia, s/w, Tontrennung etc.)
  • Knapp 30 Filter, inklusive Schärfen, Entrauschen, HDR-Effekt, Kunst- und Mailfilter
  • in zahlreichen Sprachen verfügbar

Einen Einblick in die Arbeit mit Pixlr bietet folgendes YouTube-Video:

Ein zusätzliches Tutorial (leider auf Englisch) finden Sie hier: Download Pixlr Tutorial

Fazit der kostenlosen Pixlr Webapp: Pixlr kann voll überzeugen und bietet vor allem für die schnelle Bildbearbeitung von zu Hause oder unterwegs die perfekten Vorraussetzungen. Sicherlich wird Pixlr Profi-Fotografen keinen Ersatz für Photshop oder Lightroom beispielsweise liefern, dafür haben Sie von jedem PC weltweit auch ohne Admin-Rechte immer Zugriff auf ein sehr gutes Foto-Programm — eine Internet-Leitung vorausgesetzt. Vergessen Sie aber nicht, regelmäßig zu speichern. Oder melden Sie Sich bei Pixlr an, um die Auto-Save-Funktion zu nutzen.

von

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