Ringer

Beschreibung

Titel wählen, Ausschnitt festlegen, Sichern, Fertig. Mit nur wenigen Klicks lassen sich mithilfe der Software Ringer Klingeltöne für Apples iPhone erstellen. Wer Klingeltöne bislang händisch erzeugt hat, kann sich über die einfache Bedienung und die gelungene Benutzeroberfläche der Software freuen.

Das Lieblingslied oder ein Filmzitat als Klingelton? Mit Ringer* lassen sich Musiktitel, aber auch die Tonspur eines Videos zu Klingeltönen verarbeiten. Einzige Bedingung: Die Dateien dürfen keinen Kopierschutz aufweisen. Das trifft zwar auf die meisten Songs der eigenen Mediathek zu. Schließlich sind auch im iTunes Store gekaufte Titel inzwischen DRM-frei. Auch selbst hinzugefügte Videos lassen sich in der Regel verwenden. Gekaufte Filme und TV-Serien sind allerdings meist geschützt und lassen sich so nicht verarbeiten.

Dateiauswahl

Öffnet man Ringer, gibt es drei Möglichkeiten, eine Datei auszuwählen. Liegt die entsprechende Datei beispielsweise auf dem Desktop des Anwenders, kann man sie per Klicken-und-Ziehen auf dem Programmfenster ablegen und sofort loslegen. Alternativ kann man zwischen den drei Objekten wählen, die man zuletzt zur iTunes-Mediathek hinzugefügt hat. In der Seitenleiste des Programms findet der Anwender zudem die Inhalte seiner iTunes-Mediathek wieder. Ringer sortiert nach Songs, Interpreten, Alben, Filmen, TV-Shows und Playlisten.

Ausschnitt festlegen

Hat man eine Datei gewählt, legt man den gewünschten Ausschnitt für einen Klingelton fest. Mit einer visualisierten Tonspur und Zeit-Markierungen steht einem die Software unterstützend zur Seite. Mithilfe der Leertaste oder der Schaltfläche Vorhören lässt sich der gewählte Abschnitt wiedergeben. Zu Beginn und am Ende eines Klingeltons lässt sich die Zeitspanne festlegen, in der die Lautstärke langsam angehoben beziehungsweise abgesenkt wird. Wie lange es dauert, bis der Klingelton bei einem Anruf erneut abspielt, legt der Anwender unter Abstand fest.

Speichern

Die Einstellungen der Software könnten kaum einfacher sein. Wer die mitgelieferten Klingeltöne ausblenden möchte, entfernt das erste Häkchen. Sollen Klingeltöne nach dem Klick auf Erstellen automatisch zu iTunes hinzugefügt werden, setzt man das zweite Häkchen. Sofern man kein Apple-Smartphone verwendet, empfehlen die Entwickler, die Option zu deaktivieren und den Speicherort manuell zu wählen.

iPhone-Version

Ringer gibt es auch in einer Version für Apples iOS-Plattform. Klingeltöne lassen sich dabei zwar ähnlich wie mit der Desktop-Version erstellen, allerdings kann man diese nicht direkt als Klingelton verwenden. Das Programm bietet dafür die Möglichkeit, die fertigen Töne in einer E-Mail zu versenden oder sie mittels der Dateifreigabe in iTunes auf den Computer zu übertragen. Erst durch erneutes Synchronisieren landen sie schließlich brauchbar auf dem iPhone.

Fazit

Wem Apples Standard-Klingeltöne für das iPhone nicht genügen, findet in Ringer ein enorm nützliches Tool mit einfacher Bedienung und schön gestalteter Programmoberfläche. Wer Töne bislang manuell erstellt hat, spart damit viel Zeit und hat womöglich auch ein besseres Resultat.

Preis und Verfügbarkeit
Eine Testversion der Software lässt sich auf der Website der Entwickler kostenlos laden. Sie funktioniert uneingeschränkt, setzt aber ein Audio-Wasserzeichen an den Beginn eines Klingeltons. Eine Computerstimme verweist dabei auf die Software: „Made with Ringer.“ Die Vollversion kostet im Mac App Store 2,99 Euro*. 1,59 Euro bezahlt man für die iPhone-Version*.

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