Verleger empört über Beschränkung der In-App-Käufe

Flavio Trillo
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Apple wird in Zukunft Zusatzangebote innerhalb von iOS-Anwendungen nur noch zulassen, wenn diese zumindest auch via In-App-Kauf angeboten werden. Diese Regel existiert schon seit einer Weile, doch nun will das Unternehmen sie auch rigoros durchsetzen. Verschiedene Verleger besprechen daher in London eine gemeinsame Position gegenüber Steve Jobs um ihre Interessen zu wahren.

Applikationen, die bereits im App Store zugelassen sind, genießen noch bis zum 30. Juni 2011 Bestandsschutz. Neue Apps, die gegen die Regel verstoßen, werden dem Wall Street Journal zufolge ab dem 31. März dieses Jahres nicht mehr erlaubt. Zwar können digitale Magazine und andere Anbieter nach wie vor zusätzliche Inhalte oder Abonnements über eigene Kanäle vertreiben. Gleichzeitig muss aber Apples API für In-App-Käufe genutzt werden. Hiergegen wollen sich viele Zeitungs-Verlage in Gestalt der International Newspaper Marketing Association (INMA) gemeinsam wehren. Eilig beriefen sie ein Treffen in London ein, wo eine Strategie gegenüber Apple ausgearbeitet werden soll.

Dabei wird es vor allem um die zu erwartenden Gewinn-Einbußen gehen, schließlich verlangt Apple auch für In-App-Käufe 30 Prozent der Umsätze. Außerdem dürfte die Frage, wer über die Kundendaten verfügt, ein zentrales Thema der Zusammenkunft sein.


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