Browser: Safari holt auf

Sebastian Trepesch
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Eine ganz logische Entwicklung: Mit dem Erfolg der Macs nimmt auch die Verwendung des Apple-Browsers Safari zu, und zwar stärker, als es der schärfsten Konkurrenz lieb sein dürfte. Für die beiden populärsten Programme geht es dagegen langsam, aber sicher bergab.

Safari von Apple steht aktuell an vierter Stelle im weltweiten Browser-Markt. Den unangefochtenen Spitzenplatz mit 52,81 Prozent belegte im Juli 2011 Microsofts Internet Explorer, Platz zwei Mozilla Firefox mit 21,48 Prozent. Für beide Anwendungen ist das mit minus 0,97 beziehungsweise minus 0,2 Prozent ein sehr kleiner Rückgang gegenüber des Vormonats. Über mehrere Monate betrachtet wird allerdings deutlich, dass der Abwärtstrend stetig fortschreitet. Stolze 7 Prozent sind es beim Internet Explorer seit September 2010.

Überraschender ist die Meldung zu Platz 3 und 4: Der Marktanteil auf dem Browser-Markt von Googles Chrome wächst nicht mehr so stark wie bisher. Bei Safari passiert das Gegenteil: das geringe Wachstum pro Monat, meist so um die 0,1 bis 0,3 Prozent, sprang auf 0,62. Kurz gesagt: Mit 8,10 Prozent Marktanteil liegt Safari immer noch deutlich unter Chrome mit 13,49 Prozent, wächst aber jetzt schneller als der Google-Konkurrent.

Obwohl es den Apple-Browser auch für Windows gibt, ist die Ursache vermutlich die zunehmende Verbreitung der Apple-Rechner. Denn als die beste Anwendung zum Surfen im Internet gilt Safari nicht. In Geschwindigkeits-Tests schneidet Chrome 12 besser ab als Safari 5. Zudem aktualisiert Google seinen kostenlosen Browser häufiger als Apple.

Auf Platz 5 mit 1,65 Prozent und damit leichten Verlusten liegt Opera. Dem Browser aus dem hohen Norden gelang der große Durchbruch nicht, obwohl er eine umfangreiche Funktionsvielfalt liefert.

Die Zahlen stammen von Netmarketshare, einem Anbieter für Webanalyse und Seitenoptimierung.

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