Jede iPad-App erzeugt ihre Spuren

Marie van Renswoude-Giersch
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Design Language News beschäftigt sich mit Visualisierungen aller Art, so auch mit den schmierigen Fingerabdrücken auf dem iPad-Display. Diese wurden nun in einer Studie herangezogen, um die sehr verschiedenen Benutzerinterfaces unterschiedlicher iPad Apps zu zeigen.

Safari Mail oder Fuit Ninja… welche Apps man gerade genutzt hat, lässt sich über die Fingerabdrücke auf dem iPad zurückführen. So hat Design Language News die verschiedenen Benutzerinterfaces von Apps anhand von Spuren auf dem fettigen Display visualisiert. In einer Studie mit dem Titel Remnants of a Disappearing UI wurde das iPad-Display vor der Ausführung einer bestimmten App gereinigt und nach dem Gebrauch fotografiert. Heraus kamen ganz unterschiedliche Fingerabdrücke.

Bei Safari erkennt man ein paar Klicks am Rand und einige Wischbewegungen in der Mitte. So berichtet George Kokkinidis, Leiter der Studie, dass er das iPad zum Surfen in der linken Hand gehalten und mit dem rechten Zeigefinger gescrollt und auf Links geklickt hat. Bei längeren Texten hielt er das Tablet lieber in beiden Händen und scrollte dann mit den Daumen. Auf letztere Bedienung kam er auch beim Lesen von E-Mails mit der Mail-App zurück. Die Spiele-App Fruit Ninja weist dagegen ganz andere Fingerabdrücke auf. Statt statischen Klicks werden hier lediglich Wischbewegungen sichtbar, die auf die besondere Bedienung des Spiels zurückzuführen sind. Dass sich das iPad sehr flexibel bedienen lässt, wusste man allerdings auch schon vorher.

Eine komplette Übersicht mit allen getesteten und visualisierten Apps findet man auf Design Languages News.

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