Mobile Safari: Cookies-Sperren machen Online-Werbern das Leben schwer

Florian Matthey
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Die Sicherheitseinstellungen der iOS-Version von Safari bereitet dem Akteuren auf dem Markt der Online-Werbung Kopfschmerzen. Mobile Safari lässt als Standard-Einstellung Cookies von Dritten nicht zu. Online-Werbung setzt allerdings oft auf Cookies, um festzustellen, wie viele der Benutzer, die über Werbung auf einer Website landen, dort auch etwas kaufen.

In einem White Paper beschreibt das auf Suchmaschinen-Werbung spezialisierte Unternehmen Marin Software, dass sich durch die Einstellungen von Mobile Safari die “Konversionsrate“, also der prozentuale Anteil der Käufer an der Zahl der Website-Besucher, nicht feststellen lässt. Angesichts der immer größer werdenden Zahl der Benutzer von iOS-Geräten fällt die so entstehende Dunkelziffer immer größer ins Gewicht.

Durch die Sperre für Cookes Dritter sieht die Konversionsrate von iOS-Benutzern deutlich schlechter aus als beispielsweise von Windows-Benutzern. Dabei hat Marine Software in einer Studie festgestellt, dass sie eigentlich viel höher liegt: Im Schnitt liege sie 23 Prozent über dem Wert unter Windows-Benutzern. Die Kunden von Marine Software erhalten fünf Prozent ihrer Konvertierungen von iOS-Benutzern. Um die Statistik nicht zu verfälschen, müssen sich die Online-Werber ein anderes als ein Cookies-basiertes System überlegen.

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