Safari 5: Die Neuerungen auf einen Blick

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Nunmehr geht er also in die fünfte Runde: Apples Browser Safari. Und auch der neuen Version hat Apple einige neue Funktionen spendiert – unter anderem den Reader, die neu integrierte Suchmaschine von Microsoft und neue HTML5-Funktionen. Auch an der Geschwindigkeit hat der Hersteller erneut geschraubt. macmagazin.de nimmt Safari 5 unter die Lupe und stellt alle wichtigen Neuerungen vor.

SafariTeaser

Noch schneller surfen!

Bereits der Vorgänger ist ein schneller Zeitgenosse und beim neuen Browser verspricht Apple nun, dass er bei der Ausführung von JavaScript bis zu 25 Prozent schneller sein soll als sein Vorgänger.

safari5
In unserem Test lassen wir Safari 5 gegen den Vorgänger sowie Mozillas Browser Firefox in Version 3.6.3 antreten. Zunächst müssen die Kontrahenten durch den Acid 3-Test, der die Standardeinstellungen und Animationsdarstellungen untersucht. Zudem muss die Seite nach dem Test Pixel für Pixel der gerenderten Referenzseite entsprechen – nur wenn alle Punkte erfüllt sind, gibt es die Höchstpunktzahl.

Während beide Safari-Versionen auf unserem Testrechner, einem iMac mit 2,8 Gigahertz Core 2 Duo-Prozessor und Mac OS X 10.6.3, jeweils 100 von 100 Punkten erreichen, schafft der Mozilla-Browser nur 94 Punkte.

Peacekeeper

Damit wir auch die Geschwindigkeit unter anderem beim Seitenaufbau vergleichen können, steht als nächstes der Peacekeeper-Test an. Bei der Performance erreicht Firefox 2865 Punkte, Safari 4 0.5 immerhin 3911 Punkte und Safari 5 kann noch einen drauflegen und erreicht 5034 Punkte. Vor allem bei komplexen Grafiken und im Datenverkehr ist der neue Apple-Browser deutlich schneller als sein Vorgänger.

Für den Anwender macht sich dieser Geschwindigkeitsvorteil bei der Anzeige von Internetseiten bemerkbar. Zusätzlich trägt auch noch das sogenannte DNS-Prefetching zur Geschwindigkeitssteigerung beim Surfen bei. Safari 5 sucht auf Webseiten die Adressen von Links und kann diese Seiten somit schneller laden.

Der Reader – Textdarstellung ohne Werbung

Neben der erhöhten Geschwindigkeit hat Safari 5 auch schicke neue Funktionen zu bieten: Eine ist der neue Reader, den Apple im Browser integriert hat. Wo man auf den Reader zugreifen kann, erkennt der Anwender am Reader-Symbol, das neben dem Reload-Button in der Adresszeile auftaucht.

Reader

Mit einem Klick darauf präsentiert Safari einen ein- oder mehrseitigen Artikel in einer eigenen Reader-Ansicht, gänzlich entblößt von allem Beiwerk der Internetseite. Durch den Text kann man scrollen und die abgespeckte Textversion sogar ausdrucken. Damit erübrigt sich beispielsweise ein Programm wie Paparazzi!.

Bing! statt Google, HTML5 statt Flash

BingEin
Ob nun die Querelen zwischen Apple und Google Schuld daran sind oder ob Apple nur mehr Auswahl bei den Suchmaschinen bieten möchte, zumindest hat es Microsofts Bing! in Safari 5 geschafft. Den neuen Dienst kann der Anwender zum einen über die Suchzeile rechts neben der Adresszeile auswählen. Zum anderen kann er Bing! auch als Standard-Suchmaschine festlegen. Dazu muss er ihn in den Einstellungen unter Allgemein anklicken.

Nicht erst seit der Veröffentlichung seines offenen Briefs, weiß man, dass Apple-CEO Steve Jobs auf HTML5 setzt. Auch in Safari 5 setzt sich diese Politik fort: Safari unterstützt unter anderem die HTML5-Funktionen Geolokalisation. Zudem stellt der Browser HTML5-Videos nun im Vollbildmodus dar und bietet erweiterte Untertitel für diese.

Was gibts sonst noch Neues?

Für schnellere Eingaben in die Adresszeile bietet Safari 5 ein intelligentes Adressfeld. Bereits bei der Eingabe des Anwenders, schlägt der Browser Webseiten anhand des Verlaufs vor.

Anwender, die als “Private” Surfer im Netz unterwegs sind, informiert Safari darüber mit dem entsprechenden Symbol in der Adresszeile.

Privat

Auch für Entwickler gibt es neue Funktionen. Im Berich der Timeline zeigt Safari 5 nun die Interaktionen mit den Internetseiten auf und zeigt die zu optimierenden Bereiche an. Damit wird es für Entwickler leichter, Internetseiten auf die Bedürfnisse von Safari 5 abzustimmen. Wie man die Entwicklertools freischaltet und zusätzlich noch einige Add-ons, erklärt Lifehacker.

Autor: Marc Korthaus

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