SARDU

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SARDU kann multibootfähige USB-Sticks, CD und DVDs erstellen. Einfach mehrere Linux-ISOs auf den Stick packen und beim Booten das System aussuchen.

Es gibt verschiedene Tools, mit denen wir einen bootfähigen USB-Stick herstellen können. ISO to USB kann das beispielsweise. Und mit fast jedem Brennprogramm kann man bootbare CDs herstellen. Aber SARDU geht gleich mehrere Schritte weiter. Damit können wir sowohl CD, DVS und USB-Sticks mit einem Bootsektor ausstatten und ein lauffähiges Linux auf den Datenträger packen. Und nicht nur eins...

SARDU ist buchstäblich vielseitig

Für private Nutzer ist SARDU kostenlos. Alle anderen zahlen unter 10 Euro, was auch moderat ist. Das Programm ist darauf vorbereitet, ISO-Dateien für Livesysteme aus dem Internet zu downloaden und unterteilt diese in vier Kategorien. Die ersten drei sehr umfangreichen Kategorien umfassen Antiviruslösungen, Rettungsdisks und Linux-Live-Systeme. In der vierten Kategorie finden sich einige bootbare Windows-Versionen als ISO.

Im Grunde wird die Anzahl der bootbaren Betriebssysteme nur durch die Größe der entpackten ISO-Dateien limitiert. Allerdings werden die meisten das Tool wohl nicht dazu nutzen, einmal jedes Live-Linux auszuprobieren. Stattdessen kann man sich beispielsweise einen USB-Stick mit mehreren Virenscannern und Rettungssystemen erstellen, um auf jeden Fall einer PC-Katastrophe vorbereitet zu sein. Wer unter den angebotenen ISO-Dateien nicht fündig wird, kann auch eigene Dateien von der Festplatte auswählen, um sie auf CD oder USB zu brennen.

USB, CD und DVD multibootfähig machen mit SARDU

Die Programmoberfläche von SARDU ist etwas gewöhnungsbedürftige, aber eigentlich klar und strukturiert aufgebaut. Links befinden sich die Icons für die Kategorien. Rechts die Auswahlicons für die Datenträger. Neben den ISO-Dateien können wir einen Haken setzen, um sie in unser Multibootsystem aufzunehmen. Gleichzeitig fragt SARDU immer, ob wir die entsprechende ISO-Datei nun downloaden wollen.

Derzeit werden leider nur die italienische und englische Sprache unterstützt. Aber angesichts der wenigen notwendigen Interaktionen lässt sich das verkraften. Unter “Downloader” können wir im Menü festlegen, an welcher Stelle die heruntergeladenen ISO-Dateien angelegt werden sollen. Diese werden in der jeweiligen Kategorie auch als verfügbar markiert und können dann für das Multibootsystem genutzt werden.

Tipp: Wie SARDU eingesetzt werden kann, erläutert eine deutsche Anleitung auf der Programm-Website.

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Weitere Themen: Davide Costa

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