Scribus

Sven Kaulfuss
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Mit Scribus erhält man eine kostenfreie Alternative zu den bisher bekannten, kommerziellen DTP-Programmen (Desktop Publishing) wie Pagemaker, Quark Xpress oder auch Adobe InDesign. Wem das grundsätzliche, rahmenorientierte Prinzip einer solchen Anwendung vertraut ist, dem dürfte auch die Bedienung von Scribus leicht fallen.

Scribus ist das ideale Tool für die Gestaltung von Drucksachen jeder Art, ob einfache Briefpapiere, CD-Cover oder ganze Magazine bzw. Zeitschriften. Scribus kann hierbei absolut mit den zuvor genannten „Schwergewichten“ mithalten, so versteht es sich auf den Import von Bildern unter Beachtung von ICC-Profilen und des CMYK Colormanagemant. Auch die Arbeit mit grafischen Objekten wie Rechtecken, Kreisen, Polygonen und Bezierkurven gelingt trefflich. Aber auch „alte“ Schriftsetzer werden von Scribus angetan sein, lässt sich der Text doch mit dem integrierten Editor professionell erfassen und bearbeiten. Doch wie gelangt das Layout nun zur Druckerei? Scribus erlaubt hierfür vielfältige Exporte, ob als Postscript (hierfür muss die Freeware Gohstscript noch installiert werden) oder PDF – dank überzeugender Farbseparation und Management steht es nicht hinter Quark Xpress und Co zurück. Sogar interaktive PDFs können mit Scribus gestaltet werden. Für wen das Gebiet des Desktop Publishing Neuland ist, der findet auf der Herstellerseite zahlreiche Tutorials und Vorlagen zum Download. Wie schon erwähnt, Scribus ist Freeware und steht dementsprechend kostenlos zum Download bereit – eine sinnvolle Alternative für alle Layouter, und die die es einmal werden wollen. Übrigens nicht nur auf dem Mac, sondern auch für Linux, Windows und sogar das „vergessene“ OS/2.

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