Es muss nicht immer gleich InDesign oder QuarkXpress sein, oft reichen dem normalen Anwender auch die kostenlosen Open-Source-Lösungen völlig aus. Wer eine InDesign-Alternative sucht, muss nicht weiter suchen: Scribus ist die Antwort auf die Frage, nach einem kostenlosen, aber dennoch umfangreichen Layoutprogramm. In diesem Ratgeber wollen wir euch die Vor- und Nachteile der Open-Source-Alternative zum professionellen Tool von vorstellen.

InDesign-Alternative Scribus: Was kann das Programm?
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Wenn ihr die Abschlusszeitung oder einen Flyer für euer kleines Unternehmen gestalten wollt, habt ihr mit Scribus eine kostenlose InDesign-Alternative an der Hand, die mit etwas Einarbeitung dennoch professionelle Ergebnisse erzeugen kann. Zwar bietet Adobes Layoutprogramm natürlich einige Features mehr als die Open-Source-Software, dafür kostet das an Profis gewandte Programm aber auch dementsprechend viel Geld.

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InDesign Alternative – Was kann Scribus?

Wenn ihr wollt, könnt ihr mit dem Desktop-Publishing-Tool Scribus eigentlich alles „layouten“, was ihr euch vorstellen könnt. Egal ob ihr einen Flyer, eine Grußkarte, Poster oder gar eine komplette Zeitung oder Zeitschrift erstellen wollt. Und auch wenn ihr ein rein digitales Heft entwerfen möchtet, könnt ihr mit Scribus interaktive PDF-Dateien erstellen, die mit Markierungen, Links und weiteren Info-Tafeln ausgestattet werden können.

Scribus

Ein großer Vorteil für Nutzer verschiedener Betriebssystem ist auch, dass Scribus für Windows, Mac OS X und verschieden GNU/Linux-Distributionen verfügbar ist. Was GIMP für ist, ist Scribus für InDesign: Eine mächtige Open-Source-Alternative zum teuren Profi-Programm. Scribus verfügt dabei über ein ordentliches Angebot an Funktionen. So könnt ihr beispielsweise:

  • SVG- und EPD-Dateien im- und exportieren und somit Vektor-Grafiken nutzen
  • das Projekt in der CMYK-Vorschau anzeigen lassen, um einen ungefähren Eindruck über das Druckergebnis zu erhalten
  • Vorlagen und Musterseiten anlegen, um möglichst schnell verschiedene Projekte realisieren zu können

InDesign Alternative Scribus Story Editor
Ihr müsst natürlich auch bereit sein Abstriche zu machen. Wenn ihr zuvor noch kein Layoutprogramm benutzt habt, werden euch die Aspekte, die InDesign oder QuarkXpress besser machen, aber gar nicht auffallen. So wirkt die Bedienung und die Benutzeroberfläche nicht unbedingt intuitiv und modern. Die Textformatierung und der Import von Text ist ebenfalls etwas umständlich.

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Mit Scribus layouten – Anfängertipps

Wer Scribus nun als seine Alternative für InDesign oder QuarkXpress auserkoren hat, muss sich natürlich erst einmal mit den Basics des Programms vertraut machen. Hierfür bietet die offizielle Seite ein eigenes Scribus-Wiki und ein Forum an, welche eine große Menge an Fragen – vor allem zum Einstieg ins Programm – beantworten. In Video-Form hat der YouTuber MircoL.de einige Tutorials auf Deutsch für die kostenlose InDesign-Alternative auf der Videoplattform bereitsgestellt, die euch den Einstieg etwas erleichtern sollten.

Mit welchen Layoutprogrammen habt ihr bereits Erfahrung sammeln können und wie hält sich die kostenlose Open-Source-Alternative dagegen. Wenn ihr neu in der Welt des Layoutens seid, wozu benötigt ihr das Programm? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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