iPad-Kunst im Museum

Marie van Renswoude-Giersch

Im Rahmen der Ausstellung Stylectrical. Von Elektrodesign, das Geschichte schreibt dreht sich im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg derzeit alles rund um das Thema Apple. Noch bis zum 15. Januar 2012 zeigt das Museum anhand der über 300 Exponate, wie sich insbesondere das Apple-Design im Laufe der Jahre entwickelt hat. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich besonders an diesem Wochenende. Dann läd das Museum zu einer sogenannten “Fingerpainter-Session”. Hier präsentieren verschiedene Künstler ihre digitalen Kunstwerke und zeigen, wie iPhone und iPad mit Hilfe von Apps zur Leinwand werden.

iPad-Kunst im Museum

Gegenüber der herkömmlichen Leinwand bieten iPhone und iPad einige Vorteile. So schwärmt der britische Künstler David Hockney schon länger von seinem iPad, das für ihn eine Leinwand mit integrierter Hintergrundbeleuchtung sei. Sogar bei Nacht könne er problemlos drauflos malen, ohne die nächtliche Szene durch zu viel künstliches Licht zu verfälschen. Zudem nutze er das iPhone dafür, um auch spontane Gedanken jederzeit festzuhalten. Schließlich hätte er dieses immer dabei.

Dass die Kunstgattung der digitalen Gemälde immer populärer wird, das beweist nun auch die Veranstaltung im Hamburger Museum. 12 sogenannte Fingerpainter aus der ganzen Welt werden hier am 3. und 4. September Bilder auf ihre Smartphones und Tablets malen und anschließend direkt ins Internet stellen. Zum Malen und Zeichnen werden sie übrigens die App SketchBook Pro verwenden. Deren Entwickler Autodesk ist gleichzeitig Sponsor der Veranstaltung. Besucher können den Künstlern beim kreativen Prozess nicht nur über die Schulter schauen sondern auch selbst mitmachen.

Das genaue Programm und weitere Infos zur Stylecritical findet man auf der Webseite des MKG.

Bilder: MKG Hamburg

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