Skype baut Angebot aus

Sebastian Trepesch

Skype holt sich externes Know-how ins Haus: Das Unternehmen übernimmt Qik, einen Anbieter von mobiler Video Software. Zeitgleich baut Skype das Geschäft mit kostenpflichtigen Videotelefonaten aus. Kein Wunder: Im letzten Jahr waren 41 Prozent aller Skype-Gesprächsminuten Videoanrufe.

Skype bietet jetzt auch Gruppen-Videogespräche offiziell an. Während normale Videotelefonate von Skype- zu Skype-Nutzern weiterhin kostenfrei bleiben, sind Gruppengespräche nur im Rahmen des Premium-Pakets möglich. Der Tagespass kostet 4,01 Euro, das Monatsabo 6,89 inklusive Mehrwertsteuer.

Zur Einführung gibt es 33 Prozent Rabatt für Abonnements über drei oder zwölf Monate. Zudem kann der Service sieben Tage lang kostenlos auprobiert werden. Nur einer der Teilnehmer einer Konferenz benötigt das kostenpflichtige Premium-Paket, alle Nutzer müssen aber den Stand der Software mindestens auf Skype 5.0 gebracht haben. Ob auch iPhone-Nutzer eingebunden werden können, hat Skype bislang noch nicht beantwortet.

Der Dienst steht auch für die Unternehmensversion, in der die Skype-Nutzung der Arbeitnehmer überwacht werden kann, zur Verfügung. Ein umfassenderes Angebot für Videokonferenzen bietet die Konkurrenz, zum Beispiel Adobe mit seiner Lösung Connect 8.

Skype gab gestern auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas das offizielle Debüt der Gruppen-Videogespräche. Bisher war diese Funktion im Beta-Stadium.

Des Weiteren erklärte das Unternehmen die Übernahme von Qik. “Es wird uns helfen, unsere Führungsposition im Bereich Video auszubauen”, erklärte Skype-CEO Tony Bates in seinem Blog und deutete eine Aufnahme-Funktion und Speichermöglichkeiten an.

Qik ist ein Anbieter von Videosoftware und weiteren Diensten, darunter Videomail, Aufnahme und das Verteilen der Filme über Soziale Netzwerke. Sie sind auf mobile Geräten der Betriebssysteme iOS, Android, Symbian, Blackberry und Windows Mobile zugeschnitten.

Skype

  • Thomas Konrad 9

    Die chinesische Regierung hat Internet-Telefonate, die nicht über die staatlichen Dienstleister China Unicom und China Telecom getätigt werden, für illegal erklärt. Das schreibt die chinesische Zeitung People's Daily am Donnerstag, sie ist offizielles Sprachrohr...

  • Thomas Konrad

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