Skype-Sicherheitslücke erfordert manuelles Update

Katia Giese
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Bereits vor über einem Monat wurde eine gefährliche Sicherheitslücke in der Mac-Version des VoIP-Programms Skype bekannt. Per einfacher Sofortnachricht ließ sich ein heimlicher Zugang zum Computer des Adressaten herstellen und damit feindliche Angriffe ermöglichen. Einige Wochen später gab Skype bekannt, das Problem in einem Update behoben zu haben – allerdings erfordert dieses eine manuelle Installation, die bislang nur von wenigen Nutzern durchgeführt wurde.

Das erlösende Update wurde bereits am 14. April unter der Versionsnummer 5.1.0.922 veröffentlicht. Aus Rücksicht auf ein größeres, in den kommenden Wochen erwartetes Update informierte Skype seine Nutzer jedoch nicht per automatischem Update, sodass viele Mac-User noch immer unter der alten Version skypen und damit potentiell angreifbar sind. Empfehlenswert ist es, über die Skype-Einstellungen generell nur Sofortnachrichten von Benutzern aus der eigenen Kontaktliste zuzulassen. Zudem sollte das Update auf 5.1.0.922 manuell installiert werden.

Weitere Themen: Update, Microsoft

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