Spore für den DS - Kreaturen basteln zum mitnehmen!

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(Micha) Seit Monaten schon lecken sich PC-Spieler ihre Finger nach einem Spiel: Die Rede ist von Spore. Vor wenigen Tagen erschien eben genau dieser Knaller für den Heimcomputer. Das lustige Kreaturen-erstellen konnte also endlich beginnen. Wobei, das Erstellen von Monstern/Tieren/Viechern (nennt es wie Ihr wollt) war schon lange vorher möglich. Denn mit dem Spore Labor durfte man seine eigenen kleinen Tiere kreieren und tanzen lassen. Gerade dieses Feature macht das Spiel so beliebt.

Spore für den DS - Kreaturen basteln zum mitnehmen!

Also was spricht dagegen diesen Tamagotchi-Effekt immer mit dabei zu haben? Mit der Nintendo DS Version von “Spore” ging ich davon aus das ich hier eine eins zu eins Kopie des PC-Spieles hätte. Leider ist dem nicht so. Für mich als Handheld-Neuling war noch nicht klar das in ein so kleines ROM eben nicht all das draufpasst was in einer PC-DVD steckt. Aber dennoch. “Spore ist Spore”.

So ist die DS-Version von “Spore” zwar bei weitem nicht so umfangreich wie sein großer Bruder, dennoch ist ein “Spore-Labor” integriert. Man darf also auch hier wieder lustig Herumbasteln. Und das sogar verdammt einfach und gut. Denn mit Hilfe des Stylus lassen sich Augen, Arme, Flossen, Beine, Mäuler und was es sonst noch alles gibt perfekt platzieren.

Der Unterschied zu der PC-Version ist eben der das man sich in einem klassischen Adventure wiederfindet. Man spielt einen kleinen Einzelller, wie auch in der Original Version und trifft ständig neue Kreaturen. Mit diesen befreundet man sich oder bekämpft sie. Ausserdem ist man nicht alleine, ein kleiner Freund beziehungsweise besser ein Artgenosse, ist mit von der Partie. Schade ist, dass sein Beiwohnen von nur sehr kurzer Dauer ist. Euer Freund wird gleich am Anfang des Spieles verschleppt und gefangen gehalten. Also werden wir als tapferer Einzeller losmarschieren und ihn retten!

Damit wir die weite Reise schaffen, bekommen wir von unseren neuen Freunden immer wieder spezielle Arme, Beine und andere Körperstücke die wir sofort an unser Alter Ego anbauen. Das Ganze ist sehr linear gehalten, sprich man bekommt dauernd kleine Quests wie “Finde die Freunde von Tier xy”. Schließt man diese ab, steigen die Erfahrungspunkte und wir werden größer und stärker. Das müssen wir auch, denn bis wir unseren kleinen netten Artgenossen wiedergefunden haben dauert es noch eine Weile. Einige Gegner sind wirklich schwer zu besiegen und man muss schon gut ausgerüstet sein um die Kämpfe zu gewinnen.

Das komplette Spiel ist mit dem Stylus spielbar, auf der unteren Hälfte sieht man seine Kreatur in der Landschaft umherziehen, im oberen Bereich sieht man die passenden Infos zur Karte oder eben zu den Kreaturen mit denen wir kommunizieren.

Mit Kommunikation meine ich Mini-Spiele wie tanzen, singen oder knuddeln. Denn genau das ist es was man machen muss um sich mit anderen Wesen anzufreunden.

Das “Wilde Kreaturen”, so nennt sich die DS “Spore” Version in Deutschland kein Ersatz für die PC-Variante ist, merkt man schon nach dem Einschalten des Handhelds. Denn das Game präsentiert sich im bunten 2D-Look. Zumindest sind die Kreaturen und Gegenstände flach wie eine Flunder in der 3D-Welt unterwegs. Trotzdem macht es Spaß Beine, Arme und andere Sachen an seine Kreatur zu schrauben und herum zu experementieren.

Definitv eine würdige kleine Schwester.

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