Spore - Will Wright über den Kopierschutz

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(Sanne) Bereits gestern berichteten wir in unseren News über den umstrittenen Kopierschutz von “Spore”. Dabei wurde von Electronic Arts-Chef John Riccitiello deutlich gemacht, dass “Spore” sehr erfolgreich ist und die wenigsten Spieler wirklich ein Problem mit SecuROM, durch das man das Spiel nur dreimal auf verschiedene Systeme installieren kann, haben.

Kotaku hat nun bei den “Breakthrough Awards” in New York auch die Meinung von Will Wright zu diesem Thema eingeholt, nachdem der berühmte Gamedesigner von Maxis, den “Setting Benchmarks in Design, Creativity and Engineering” für “Spore” erhielt.

“Das ist etwas, in das ich mich vielleicht mehr hätte einschalten sollen. Es war ein Gesellschafterbeschluss, “Spore” mit DRM auszustatten. Sie hatten ein Konzept und die Parameter, aber jetzt erlauben wir mehr Authentifizierungen und arbeiten mit Spielern bezüglich des De-Authentifizierens, was das Ganze mehr in eine Ecke mit iTunes stellt.”

“Ich glaube, eine der stichhaltigsten Beschwerden war, dass man es nur vorgegeben häufig installieren konnte. Für die meisten Spieler ist das kein Thema, es ist ein kleiner Prozentsatz, aber manche Leute mögen es, ihre Festplatte zu löschen und das Spiel 20 mal zu installieren oder sie möchten es noch 10 Jahre später spielen.” (Will Wright- Übersetzung von Eurogamer)

Abschließend ist Will Wright der Meinung, dass der Kopierschutz SecRom nicht auf Dauer sinnvoll sei. Er sieht größere Erfolgschancen in Online-Finanzierungsmodellen, wie dem von “Battlefield Heroes”.

Hier findet ihr das Original-Interview.

Weitere Themen: Will Wright, Kopierschutz

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