TagSpaces

64-Bit-Setup Ver. 2.8.0 - 64bit - für Windows
Weitere Downloads sind verfügbar:

32-Bit-Setup Ver. 2.8.0 - 32bit - für Windows

Die Freeware TagSpaces ist eine ganz besondere Form des Dateimanagers. Er kann Dateien auflisten und auch anzeigen, aber außerdem versieht er die Dateien mit Tags und strukturiert die Daten so.

Zu jeder einzelnen Datei, aber auch zu gesamten Ordnerstrukturen können wir mit TagSpaces Stichworte vergeben. Diese Stichworte, Tags genannt, charakterisieren den Inhalt der Datei und wir können auf diese Weise unsere Daten schnell finden, nach gemeinsamen Charakteristika gruppieren und sie verwalten. Wie sowas aussehen kann, zeigt uns dieses Video.

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Mit TagSpaces Dateien organisieren

Auf den ersten Blick ist TagSpaces nur ein außergewöhnlicher Dateimanager. Wir können der Darstellung “Orte hinzufügen”, was nichts anderes bedeutet, als dass wir ein Verzeichnis öffnen. Dort werden uns die Dateien dann nicht als die üblichen Icons angezeigt, sondern in Form von Listen oder Zellen – oder auch in einer grafischen Baumansicht. Wir sehen ein paar Infos, wie den Dateityp, den Namen sowie das Erstellungsdatum. Wenn die Funktion aktiviert ist, stellt das Programm auch kleine Vorschaubilder dar. Ein Doppelklick auf eine Datei öffnet rechts ein größeres Vorschaufenster, wobei TagSpaces schon eine Menge Formate beherrscht. Lässt sich die Datei dort nicht darstellen, können wir sie “nativ öffnen”. Das bedeutet dann nichts anderes, als die Datei in dem mit ihr verknüpften Programm zu starten.

Das Besondere sind die Tags. Wir können zu jeder Datei Tags vergeben oder ganze Verzeichnisse auf einmal “taggen”. Benutzt man eigene Tags, so ist das Anfangs viel Handarbeit, aber man wird schnell feststellen, dass sich sehr viele Tags wiederverwenden lassen. Bereits eingebaute Tags und die eigenen Tags werden in einem praktischen Fenster angezeigt, wenn wir links unten auf das Tag-Symbol klicken. Von hier können wir existente Tags auf Dateien oder Gruppen markierter Daten ziehen, um sie mit den entsprechenden Tags zu versehen.

TagSpaces taggt die Dateien wirklich!

Wer nun glaubt, dass TagSpaces nur eine Art Datenbank ist, in der sich Dateien mit Stichworten versehen und dann anzeigen lassen, der irrt sich. Die Technik ist nämlich eine ganz andere, die in gewisser Weise sogar Auswirkungen auf Windows hat. Denn die Tags werden in den Dateinamen integriert und so kann man auch im normalen Dateimanager sehen, wie eine Datei getaggt wurde. Wenn wir also eine Datei namens DSC56789.jpg mit den Tags “Bild”, “Nachtaufnahme” und “Party” versehen, so heißt sie danach DSC56789.jpg.

Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass wir eine Datei schon bei der Erstellung (z.B. in Word) so benennen können und sie hat dann automatisch in TagSpaces die richtigen Tags! Diese Tags lassen sich dann bei der Suche oder bei einer Filterung von Dateien auch im Programm darstellen. Wir können also beispielsweise in einem übervollen Bilderordner angeben, dass nur jene Daten mit dem Tag Sommer und Strand gezeigt werden, damit alle anderen Daten ausgeblendet werden.

TagSpaces als Evernote-Alternative

Nicht nur als Dateimanager hat TagSpaces seine guten Funktionen. Richtig angewandt kann man das Programm durchaus auch als Evernote-Alternative verwenden. Wie auch das Notizprogramm Evernote bietet TagSpaces die Möglichkeit, einfachen Text oder auch Rich-Text als Dateien zu speichern.

Also könnt Ihr selbst Notizen anlegen oder auch formatierte Vorlagen archivieren. Dank des Tagsystems von TagSpaces gliedern sich diese Notizen gut in die Ordnungsstruktur ein.  Außerdem gibt es TagSpaces ja auch als AndroidApp, so dass man seine Daten und Notizen auch auf dem Handy taggen kann.

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