Wirbel um Mozillas Thunderbird

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(Holger) Nachdem geplante Veränderungen am Konzept für den E-Mail-Client Thunderbird in der vergangenen Woche für einige Aufregungen sorgten, schritten am Wochenende die Mozilla-Präsidentin Mitchell Baker und Asa Dotzler, Director of Community Development bei Mozilla ein. Thunderbird soll entgegen diversen Vermutungen keinesfalls eingestellt werden.

Wirbel um Mozillas Thunderbird

Das Problem für die Mozilla Stiftung sind die beschränkten Mittel und Personen für das Thunderbird-Projekt, die dafür sorgten, dass der Plan, Firefox und Thunderbird passend zueinander weiterzuentwickeln, in der Vergangenheit nicht aufging. Vor allem der Sprung zu Version 2.0 der beiden Tools dauerte bei Thunderbird 7 Monate länger als beim Firefox-Browser.

Baker nannte in der vergangenen Woche drei Optionen, um die Entwicklung zu verbessern. Doch sorgten diese Überlegungen für einigen Wirbel der so weit ging, dass gemutmaßt wurde man wolle Thunderbird sterben lassen.

Ziel der öffentlichen Diskussion um die Zukunft des E-Mail-Clients war jedoch das genaue Gegenteil. Sowohl Mitchell Baker als auch Asa Dotzler stellten am vergangenen Wochenende klar, dass die beiden Vollzeit-Entwickler des Projekts auch in absehbarer Zukunft an Thunderbird weiterarbeiten werden und man das Projekt keinesfalls einstellen werde.

Dass das Hauptaugenmerk der Mozilla Stiftung beim Browser Firefox liegt, stehe jedoch nicht in Frage.

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