Tabs im Finder-Fenster: TotalFinder wird final und kostenpflichtig

Tizian Nemeth
24

TotalFinder entschlüpft dem Beta-Stadium: Mit Erreichen von Version 1 müssen Anwender nunmehr allerdings für das Tool bezahlen. Dafür hat der Entwickler Antonin Hildebrand aber auch ein paar neue Funktionen integriert.

So kann man sich nun die Ordner in allen Menü-Ansichten immer an erster Stelle anzeigen lassen. Verändert man in der Spaltenansicht die Größe einer Spalte, so verändert sich automatisch auch die Größe des Fensters.

TotalFinder ermöglicht es unter anderem im Finder-Fenster nebeneinander als Tabs zu organisieren, die DS-Store Dateien zu verwalten und auf bislang unsichtbare Systemdateien zuzugreifen.

Die Ansicht der Tabs im Finder-Fenster erinnert dabei an Googles Browser Chrome Wer den ästhetische Gesichtspunkten nichts abgewinnen kann, der wird zumindest den einfacheren Zugriff auf mehrere Fenster im Finder schätzen. Auch das Verschieben von Dateien per Drag-and-drop vom ursprünglichen Ordner auf den Tab des gewünschten Zielordners, macht Spaß. Und ebenfalls nützlich: Mit einem Tastaturkürzel kann man aus jedem Programm heraus ein Finder-Fenster öffnen.

Für die Installation setzt das Finder Plug-in neben Mac OS X 10.6 den Simple Bundle Loader, kurz SIMBL, voraus. Dieser ist im Downloadpaket enthalten. Wer mehr über den TotalFinder wissen möchte, sollte auf macmagazin.de nachlesen.

3,3 Megabyte Download – mindestens OS X 10.6 – deutsch – 15 US-Dollar.

Neue Artikel von GIGA APPLE

GIGA Marktplatz