TrueCrypt

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Mit dem kostenlosen Programm TrueCrypt können Sie voll verschlüsselte Laufwerke und Dateicontainer erstellen.

TrueCrypt ist mit Sicherheit eines der weltweit meistverwendeten Sicherheitsprogramme. Und das hat einen guten Grund: Selbst mit massivstem Rechnereinsatz ist es unmöglich, ein TrueCrypt-Archiv zu knacken. Gleichzeitig ist die Verwendung selbst für Laien so einfach, dass das Programm auf jeden Rechner gehört.

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TrueCrypt als geheime Festplatte

Das Programm arbeitet mit einer Containertechnik. Das bedeutet, dass eine große Datei angelegt wird, die komplett und sehr komplex verschlüsselt ist. In diese Datei legt der Anwender alle Daten. Aber um das Ganze zu vereinfachen, wird sie von TrueCrypt als zusätzliches Laufwerk eingebunden. Man speichert die Daten also ganz normal ab, so wie man das immer tun würde, und muss sich während der Arbeit damit keinerlei Gedanken über Verschlüsselung und Passwörter machen.

Während TrueCrypt diese Datei geöffnet hat, kann natürlich jeder mit Zugriff dort an die Daten. Aus diesem Grund ist z.B. auch ein Sicherheitsmechanismus eingebaut, der die virtuelle Festplatte nach einer gewissen Zeit der Inaktivität automatisch schließt und unknackbar verschlüsselt.

Einer der Vorteile dieser Technik liegt darin, dass der Anwender diese Containerdatei auch auf einem USB-Stick mit sich tragen kann, zusätzlich zu einem portablen TrueCrypt. Wer immer den Stick findet, kommt ohne das richtige Passwort trotzdem niemals an die Daten. Und der Besitzer des Sticks kann selbst hochsensible Daten überall mit hinnehmen.

Mit TrueCrypt die gesamte Platte und Windows verschlüsseln

Generell ist die Arbeit mit TrueCrypt ja sehr einfach. Man startet das Programm und lädt dann die Containerdatei als zusätzliches Laufwerk. Zugriff gibt es nur, wenn man das Passwort korrekt eingegeben hat. Das ist leicht und kann von jedem bewerkstelligt werden. Wenn man allerdings eine ganz andere Stufe der Sicherheit will, dann muss man sich doch mit den Möglichkeiten und Tricks des Tools auseinandersetzen.

Es ist nämlich tatsächlich machbar, die gesamte Festplatte mit TrueCrypt zu verschlüsseln – selbst die Systempartition. Dabei wird dann effektiv die gesamte Festplatte verschlüsselt, auf der sich Windows befindet. Wenn man hier sein Passwort nicht mehr kennt, sind ausnahmslos alle Daten auf der Festplatte verloren.

Wer nun seinen Rechner starten will, muss vorher erst einmal eine TrueCrypt Passwortabfrage überwinden. Kann man dieses Passwort nicht korrekt eingeben, so wird Windows nicht starten und man kann am Rechner weder arbeiten, noch seine Daten anderweitig von der Festplatte holen. Bei einer kriminaltechnischen Untersuchung würde so eine Festplatte ausgebaut und dann speziell untersucht – ohne eine Chance, an irgendetwas auf der Platte zu gelangen.

Während des Verschlüsselungsvorgangs wird aber von TrueCrypt eine Rettungs-CD angelegt. Wenn also etwas schiefgeht, kann man damit zumindest den vorherigen Zustand wiederherstellen – vorausgesetzt, man kennt das Passwort. Wir haben für Euch die ultimative TrueCrypt-Anleitung zusammengestellt. Hier erfahrt Ihr ALLES, was man zum Thema sucht und wissen muss.

Man sollte sich allerdings klar machen, dass die Rechner Performance unter solchen massiven Änderungen etwas verringert. Es dauert eben etwas länger, wenn TrueCrypt im Hintergrund immer erst alles ver- und entschlüsseln muss.

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Weitere Themen: TrueCrypt Foundation

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