Lohnt sich E-Mail-Marketing heute überhaupt noch?

Franziska Hübscher

Diese Frage ist angesichts des weltweiten Erfolgs von Facebook, Twitter und Co. durchaus berechtigt, denn die E-Mail-Nutzung unter jungen Menschen nimmt ständig ab. Insgesamt steigt die E-Mail-Nutzung jedoch weltweit, was vor allem daran liegt, dass Menschen der Generation 35+ die E-Mail immer intensiver nutzen – und Studien zeigen immer wieder, dass E-Mails signifikant Kaufimpulse auslösen, was die o.e. Social Media-Kanäle kaum von sich behaupten können.

Newsletter gehören zu den etablierten Instrumenten des Online-Marketing. Sie eignen sich auch für mittelständische Unternehmen, für die die Ressourcenfrage i.d.R. eine große Rolle spielt. Eine Facebook-Seite oder einen Blog professionell zu pflegen, ist sehr viel aufwendiger als ein regelmäßiger E-Mail-Versand.

Wie soll man E-Mail-Marketing betreiben?

Unternehmen haben verschiedene Möglichkeiten, ihre Newsletter zu versenden. Die einfachste Lösung ist das Verschicken über das hauseigene E-Mail-Programm, z.B. Microsoft Outlook. Im Sinne des Marketings ist das jedoch eher Amateur-Niveau. Außerdem ist das Spam-Problem zu beachten – gute E-Mail-Marketing-Anbieter verwenden sog. Whitelist-Server, deren Mails von den Empfängern automatisch „durchgelassen“ werden.

Welche Kategorien von Mailing-Software gibt es?

Da wäre zum einen kostenlose Newsletter-Software (Freeware) im Internet zu nennen. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten – teilweise sind die Freeware-Programme nicht sicher, es könnten Daten weitergereicht werden. Außerdem ist der Funktionsumfang meist nur gering, und die Anbieter pflegen gerne mal störende Fremdwerbung in die E-Mails einzubauen.

Besser ist eine professionelle Newsletter-Software-Lösung. Sie bietet zahlreiche marketingrelevante Funktionen und ermöglicht die Auswertung der Kampagnen. Hierbei fallen nur einmal Kosten an. Dafür müssen Sie die Einrichtung und Pflege der Software übernehmen und dafür sorgen, dass alle Daten sicher gespeichert werden und alles stets auf dem neuesten Stand ist.

Die beste Lösung aber ist in aller Regel eine professionelle Software, bei der Sie sich einen sog. SaaS-Account anmieten (“Software as a Service“). Zwar fallen hier, je nach Modell verschieden hohe, regelmäßige Kosten an. Der Vorteil ist aber, dass Sie modernste Funktionen nutzen können, die Software stets auf dem neuesten Stand ist und alle Daten sicher im Internet gespeichert sind.

Einen sehr aussagekräftigen Vergleich derzeit aktueller SaaS-Anbieter finden Sie unter www.mailing-software.de.

Weitere Themen: Byungwook Kang

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