WiMP startet in Deutschland: Neuer Musikdienst will Spotify und Napster Konkurrenz machen

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Der Streamingdienst WiMP ist heute in Deutschland gestartet. Mit einem redaktionellen Ansatz und dem Anspruch, der “beste Musikdienst für Musikliebhaber” zu sein, will das norwegische Unternehmen Spotify, Simfy, Rdio, Napster und Co. Konkurrenz machen.

WiMP startet in Deutschland: Neuer Musikdienst will Spotify und Napster Konkurrenz machen

Bisher war WiMP, dessen Name für “Wireless Music Player” steht, nur in Norwegen, Schweden und Dänemark verfügbar – mit immerhin 350.000 aktiven Nutzern. Nach dem Aufbau einer eigenen Redaktion für den deutschen Markt und der Erweiterung des Repertoires auf 16 Millionen Titel kommt der Dienst nun auch hierzulande aus der geschlossenen Beta-Phase.

Ähnlich wie Spotify präsentiert WiMP Desktop-Versionen für Windows und Mac, sowie Apps für iPhone, iPad, Android, Nokia und Windows Phone 7. Anders als der schwedische Konkurrent bietet der neue Dienst allerdings keine kostenlose, werbefinanzierte Variante an. Das einfache Abo kostet 4,99€ im Monat, wer seine Songs auch offline zur Verfügung haben will, greift zur Premium-Variante zu einem Preis von 9,99€/Monat. Damit entsprechen die Preise nahezu exakt den Modellen der Wettbewerber wie Deezer, Rdio und Simfy. Zur Einführung kann jeder Nutzer das Premium-Angebot auf wimp.de für 30 Tage kostenlos testen.

“Wie früher im Plattenladen”

Als größten Pluspunkt hat sich WiMP einen redaktionellen Ansatz auf die Fahnen geschrieben: Wie “früher im Plattenladen” liefert eine Redaktion speziell für die deutsche Zielgruppe Empfehlungen, lokale Perspektive und Insiderwissen. WiMP will mehr sein als “Millionen von Songs und ein Suchfeld” und verspricht für sein Team vor allem eins: Leidenschaft. Das spiegelt sich in aktuellen und täglich neuen Playlisten und Empfehlungen wider – die aktuellen Neuerscheinungen, Genre-Übersichten, Festival-Specials, Top-Listen verschiedener Musik-Magazine etc. Für den Deutschlandstart hat WiMP auch ausgewählt lokale Plattenfirmen lizensiert, wie BPitch Control, Grand Hotel van Cleef oder Audiolith.

Bei den britischen Meffy Awards wurde WiMP vergangenes Jahr zum “besten Musikdienst” gekürt, für den deutschen Markt könnte der Start allerdings ein paar Monate zu spät kommen – immerhin ist der weltweite Streaming-Marktführer Spotify auch seit März 2012 in Deutschland verfügbar.

Weitere Themen: Napster, Rdio, Spotify


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