Microsoft empfiehlt Umstieg auf iPhone oder Android-Smartphone – Windows 10 Mobile ist tot

Florian Matthey
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Was wird aus Windows 10 Mobile? Nachdem schon der Microsoft-Mitgründer Bill Gates kürzlich medienwirksam erklärt hatte, dass er ein Android-Smartphone verwendet, gibt es jetzt auch klare Aussagen eines aktiven Microsoft-Managers.

Microsofts OS-Chef bestätigt das Ende von Windows 10 Mobile

Vor einigen Tagen erklärte der Microsoft-Mitgründer und langjährige -CEO Bill Gates, dass er mittlerweile ein Android-Smartphone verwende: Immerhin gebe es dafür auch viel Microsoft-Software. Für viele war das schon ein klares Zeichen, dass sich Microsoft langsam als Smartphone-OS-Entwickler und -Hersteller vom Markt verabschiede. Microsofts Betriebssysteme-Chef Joe Belfiore hat das jetzt mit mehreren Tweets mehr oder weniger bestätigt.

Alles begann mit einem Tweet eines Windows-Mobile-Benutzers, der Belfiore fragte, ob die Zeit gekommen sei, die Plattform zu verlassen. Wenn Microsoft noch irgendeine Hoffnung haben sollte, das Betriebssystem doch noch zu einem Erfolgsprodukt zu machen, hätte die Antwort hier klar „nein“ lauten müssen. Stattdessen erklärt der Microsoft-Manager, dass es „darauf ankommt, wer du bist“. Viele Unternehmen setzten immer noch für ihre Kunden auf Windows 10 Mobile, „und wir unterstützten sie immer noch!“ – beispielsweise mit Bugfixes und Sicherheitsupdates.

Als nächstes kommt dann die Aussage, die dem Betriebssystem endgültig den Todesstoß zu geben scheint: Belfiore selbst erklärt, dass er kürzlich von Windows 10 Mobile auf eine andere Plattform umgestiegen sei – ohne zu sagen, ob es sich dabei um iOS oder Android handelt. Es dürfte sich aber um ein Android-Gerät handeln, da sich Belfiore auf größere Software- und Hardware-Diversität als Grund bezieht. „Diese Benutzer werden wir auch unterstützen!“, so der Microsoft-Manager weiter. Die Entwicklung neuer Features und neuer Hardware für Windows 10 Mobile stehe „nicht im Fokus“ – was zwar nicht bedeutet, dass Microsoft neue Produkte ausschließt. Allerdings lässt die Empfehlung, umzusteigen, doch sehr tief blicken.

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