Windows 10: Mehrere Partitionen auf einem USB-Stick einrichten

Peter Hryciuk

Das Creators Update hat eine interessante Funktion in Windows 10 integriert, die bisher nicht aufgefallen ist. Es ist nun mit jedem USB-Stick möglich, mehrere Partitionen anzulegen. Das bringt Vor- und Nachteile.

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USB-Sticks mit mehreren Partitionen unter Windows 10 nutzen

Wer keinen speziellen USB-Stick besitzt, der mit einer Firmware ausgestattet ist, die Windows vorgaukelt, dass es sich um eine Festplatte handelt, der konnte bisher seinen USB-Stick nicht in mehrere Partitionen aufteilen. Das Creators Update macht dem ein Ende. Wer das neue Update installiert hat, kann über die Datenträgerverwaltung mehrere Partitionen auf einem normalen USB-Stick einrichten. Das funktioniert bei unserem kleinen Test auf Anhieb mit verschiedenen USB-Sticks – egal ob billig oder teuer mit 32 GB oder 128 GB Speicher.

Die Einrichtung von mehreren Partitionen auf einem USB-Stick mag zwar etwas übertrieben wirken, wer seine Daten auf einem großen USB-Stick aber ordentlich aufteilen möchte, hatte bisher nur die Möglichkeit das über Ordner zu machen. Eine klare Struktur mit einzelnen Partitionen ist da definitiv der bessere Weg, zumal man die Größe der Partitionen individuell anpassen kann. So könnte ein USB-Stick auch mit mehreren Personen geteilt werden, die dann ihre eigene Partition zur Verfügung haben.

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Viele Vorteile, aber auch ein Nachteil

Dadurch, dass Windows 10 mit dem Creators Update nun alle Partitionen erkennt, werden auch die versteckten Partitionen der Hersteller angezeigt, die das Windows-Betriebssystem bisher ignoriert hat. So tauchen plötzlich neue Datenträger unter „Dieser PC“ auf, die oft eine Linux-Partition besitzen, die Windows 10 nicht richtig erkennt und eine Formatierung anbietet oder den Zugriff verweigert.

Das könnte bei Benutzern, die sich nicht so sehr mit dem Betriebssystem auskennen, durchaus für Verwirrung sorgen. Da Windows 10 mit dem Creators Update aber nun mal jetzt jede Partition auf dem USB-Stick erkennt, muss man mit diesem kleinen Nachteil leben. Löschen sollte man diese Partitionen natürlich nicht. Oft sind damit Funktionen verbunden, die der USB-Stick-Hersteller anbietet.

via heise

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