Windows 10: Microsoft optimiert Privatsphäre-Einstellungen und führt „Privacy Dashboard“ ein

Peter Hryciuk

Microsoft rückt die Privatsphäre in Windows 10 noch mehr in den Fokus. Bei der Installation können Privatsphäre-Einstellungen getroffen werden und im „Privacy Dashboard“ lassen sich die Daten einsehen, die Microsoft von einem sammelt.

Windows 10: Microsoft optimiert Privatsphäre-Einstellungen und führt „Privacy Dashboard“ ein

Windows 10: Creators Update mit neuen Privatsphäre-Einstellungen

Mit dem Creators Update für Windows 10 wird Microsoft neue Privatsphäre-Einstellungen bei der Installation des Betriebssystems einführen. Während bisher bei der Express-Einrichtung viele Dienste einfach so aktiviert wurden, mit denen Microsoft Daten sammelt, wird das zukünftig nicht mehr unter den Tisch fallen. Microsoft führt einen neuen Zwischenschritt ein, der sich explizit nur um den Datenschutz dreht. Dort bekommt man die einzelnen Punkte erklärt.

Windows 10 Creators Update Privatsphaere Einstellungen

Deaktiviert man hingegen einen oder alle Punkte, bekommt man auch direkt angezeigt, welche Funktionen von Windows 10 dann nicht mehr aktiviert sind. So kann beispielsweise ohne die Position das Wetter nicht automatisch bestimmt werden. Man müsste manuell einen Ort festlegen.

Windows 10 Creators Update Privatsphaere Einstellungen deaktiviert

Der Text wird in der finalen Version natürlich in deutscher Sprache angegeben sein, sodass jeder Nutzer bei der Einrichtung alle Privatsphäre-Einstellungen direkt selbstständig treffen kann, ohne später in den Einstellungen suchen zu müssen.

Installiert man Windows 10 nicht neu, sondern nur das Creators Update, wird man nach dem Update darauf hingewiesen, die neuen Einstellungen zu prüfen, um die Einstellungen auch dann anpassen zu können.

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Privacy Dashboard: Diese Daten sammelt Microsoft

Windows 10 Privacy Dashboard

Nicht warten muss man auf das neue „Privacy Dashboard“. Es handelt sich um einen Online-Service, mit dem man einsehen kann, welche Daten Microsoft über einen sammelt. Die Punkte „Browserverlauf“, „Suchverlauf“, „Standort-Aktivität“, „Cortanas Notizbuch“ und „Gesundheitsdaten – Aktivität“ sind dort aufgelistet und genau erklärt, sodass man die Funktion dahinter auch versteht. Die Anmeldung mit dem Microsoft-Konto wird aber vorausgesetzt, damit man die persönlichen Daten einsehen und Einstellungen ändern kann.

Quelle: Windows-Blog

 

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Introducing the Windows 10 Creators Update

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