Windows ohne Windows: Microsoft plant die Revolution

Stefan Bubeck
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Das Windows der Zukunft wird schneller und macht Schluss mit dem Fensterchaos, das beim Arbeiten entstehen kann. Wie „Sets in Windows 10“ funktionieren werden, zeigt ein neues Video.

Windows ohne Windows: Microsoft plant die Revolution
Bildquelle: GIGA / Pixabay

Das Feature namens „Sets“ befindet sich derzeit in der Entwicklung, Microsoft gewährt uns aber bereits einen Einblick in die Funktionsweise. Im Wesentlichen geht es um eine kleine Änderung, die große Auswirkungen haben wird: Statt Fenstern sollen Tabs zum Einsatz kommen, wie man sie von Browsern kennt. Die Besonderheit: In „Sets“ kann sich in jedem Tab ein anderes eigenständiges Programm befinden.

Sets in Windows: Mehrere Programme bilden zusammengehörige Bündel, die sich Windows merkt

Wer ein Projekt für das Studium oder den Job bearbeitet, kann beispielsweise Word, Notes, Powerpoint und den Taschenrechner in einem Set öffnen, die Anwendungen gehören für Windows dann zusammen. Sehr praktisch: Das Betriebssystem merkt sich ein solches Set, der letzte Stand kann in der Cloud abgelegt werden.

Wer dann am nächsten Tag weitermachen möchte, öffnet seine Word-Datei und Windows schlägt eigenständig vor, die dazugehörigen Tabs aus der letzten Bearbeitungsphase wieder zu öffnen. Im Prinzip, als würde man als Handwerker alle benötigten Werkzeuge in eine temporäre Tasche legen (und nicht zurück in die jeweiligen Werkzeugkästen) und diese einfach wieder öffnen, wenn es weiter geht. Im Video wird diese geplante Neuerung wunderbar veranschaulicht:

Fazit: Schneller arbeiten mit Tabs

„Sets“ macht einen guten ersten Eindruck. Ganz neu ist dieses Konzept natürlich nicht, wir alle kennen es von Browsern, die auch mit tabs arbeiten. Auch Chrome OS kann hier als offensichtliches Vorbild für diese Idee genannt werden.

„Tabs statt Fenster“ – diese Idee ist also bereits beliebt und bewährt. Windows könnte mit „Sets“ durchaus an der entscheidenden Stelle verbessert werden. Wer beruflich intensiv am Rechner arbeitet, wird diese spontane und flexible Bündelung von zusammengehörigen Programmen zu schätzen wissen.

„Ich weiß nicht, ob die Leute dieses neue Feature mögen werden oder nicht! Aber zumindest haben Sie endlich eine wirklich neue nützliche Änderung für die Windows-Oberfläche vorgenommen,“ kommentiert „jaffar1234“ auf YouTube.

Die besten Tipps zu Windows 10:

Unsere 12 besten Tipps für Windows 10

Bleibt zu hoffen, dass Microsoft die Idee gut und vollständig umsetzt. Je mehr Programme von „Sets in Windows“ unterstützt werden, desto besser und nützlicher. Aktuell steht noch kein Erscheinungstermin fest, je nach Reaktion der ersten Tester im Rahmen des Windows-Insider-Programms könnte sie sogar wieder vom Plan gestrichen werden. Wie gefällt euch die Funktion?

Quelle: Windows (YouTube)

Weitere Themen: Microsoft Windows, Microsoft Surface Pro 4, Microsoft

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