Microsoft will verkaufen. Aber was? Und an wen?

Microsoft hat immer mal wieder eigene Hardware verkauft. Und wenn wir ehrlich sind, waren das nicht die tollsten Geräte. Mäuse, Tastaturen und waren da nicht sogar mal  MP3-Player und eigene Smartphones? Könnt ihr euch erinnern? Ja stimmt. Fällt schwer. Ich glaube das sagt alles.

Microsoft will verkaufen. Aber was? Und an wen?

Hat sich das jetzt geändert? Microsoft hat im Sommer eigene Geräte  namens „Surface“ angekündigt. Mal abgesehen davon, dass Präsentationen anderer Firmen es definitiv besser drauf haben, gibt es doch ein paar Lichtblicke.

Nokia + Microsoft = Apple?

Nachdem Nokia einen Ausweg aus dem Debakel der unverkauften Handys gesucht hat, sind Nokia und Microsoft eine intensive Partnerschaft eingegangen. Dass Nokia jetzt den Schwerpunkt auf Windows-Phones gelegt hat, wissen wir alle. Punkt für Microsoft. Inwiefern Nokia aber mit der Herstellung von den Microsoft-Geräten zu tun hat, darüber kann nur spekuliert werden. Aber wenn Nokia eines kann, dann ist es Hardware herstellen. Falls das Know-How in die Geräte von Microsoft einfließt, wird es sehr spannend, denn das Konzept der Surface-Geräte scheint schon interessant zu sein.

Es werden verschiedene Modelle zu haben sein. Windows RT Modelle mit ARM-Architektur, aber auch Modelle mit Windows 8 und Intel Core i5 (Ivy Bridge). Zudem gibt es verschiedene Cover, die beim Kauf nicht inklusive sind bzw. einen Aufpreis bedeuten. Ein sogenanntes „Touch Cover“, welches Sensortasten im Cover integriert hat und somit eine komplette Tastatur darstellt. Auch ein „Type-Cover“ mit physischen Tasten wird es geben. Die Cover werden, so wie man es schon kennt, an das Tablet geklickt und dienen somit auch als klappbarer Displayschutz.

Gerüchte besagen, dass auch neue Smartphones geplant und sogar schon in Produktion sind. Das wäre allerdings ein Seitenhieb für Nokia, die sich natürlich eine Rückkehr in den Smartphone-Olymp durch Windows Phone 8 erhoffen. So wie sich schon diverse PC-Hersteller auf den Schlips getreten fühlten, als das „Surface“ vorgestellt wurde, so würde das Gleiche natürlich auch mit anderen Microsoft-Partnern im Smartphone-Bereich passieren.

Komischerweise ist HTC der Partner, der ein Microsoft-Referenzgerät herstellt. Das bedeutet, HTC baut das Smartphone so, wie es sich Microsoft vorstellt. Ähnlich wie die Marke „Nexus“ ein Referenzgerät für Android ist.

Mit einem Nokia sollte aber trotzdem keiner schlecht beraten sein, der ein Windows Phone 8 Device sucht. Dank der Partnerschaft konnte Nokia seine Hardware sehr gut dem Betriebssystem anpassen, was nicht unbedingt bei jedem Hersteller selbstverständlich ist. Ob das Zusammenspiel von Soft- und Hardware so exzellent funktioniert wie bei Herstellern wie Apple und Blackberry,  bei denen alles aus einer Schmiede kommt, sei mal dahingestellt. Jedoch ist mir bis jetzt kein Smartphone von Nokia in die Finger gekommen, auf dem es irgendwelche Aussetzer oder Ähnliches gab.

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