Windows 7 kaufen und Windows 8 bekommen

Nicht, dass es sich bei Windows 7 um ein veraltetes Betriebssystem handeln würde, aber wenn die nächste Version vor der Tür steht kauft das alte Modell eben kaum noch jemand; das ist bei Computern auch nicht anders als bei Autos. Als Softwarehersteller hat Microsoft aber die Möglichkeit, entsprechende Updates und Upgrades nachliefern zu können, wie sie es auch schon beim Wechsel auf Windows 7 gemacht haben. Ab Anfang Juni startet voraussichtlich auch für Windows 8 ein solches Programm.

Windows 7 kaufen und Windows 8 bekommen

Aufmerksame Beobachter mögen sich in den letzten Tagen gefragt haben, in denen reihenweise neue Hardware mit neuen Intel-, NVidia- und AMD-Chips vorgestellt wurden, wie es eigentlich mit Windows 8 weitergeht. Immerhin hatte es ein Gerücht gegeben, nach dem Intel die Markteinführung seiner dritten iCore-Prozessorgeneration ein wenig hinauszögern werde, bis Microsoft mit dem OS soweit sei. Jetzt sind die Systeme aber doch allesamt mit Windows 7 erschienen.

Vielleicht ist man sich ja doch ein wenig entgegen gekommen, wer weiß? Die Spanne von vier Wochen, in denen es die neuen Rechnermodelle nur mit dem älteren OS gibt, ist ja schnell vorbei. Zumindest wenn man den Werbebroschüren glauben darf, die der Software-Riese angeblich bereits an einige Händler versandt hat.

Ab 2.Juni, eventuell den ein oder anderen Tag eher oder später, so schreibt winfuture.de, bekämen die meisten Käufer von Windows 7 PCs und das (fast) kostenlose Update auf Windows 8 zu ihrem Rechner hinzu. Sobald dies dann fertiggestellt sei könne eben auf die neue Version aktualisiert werden, wie eben auch schon beim vorherigen Wechsel auf Windows 7 vor etwa zwei Jahren.

Inwieweit dann doch eine “Gebühr” fällig wird hängt davon ab, welche Konditionen der Hersteller bietet und welche Version man besitzt. Ein Upgrade von einer Home-Version auf eine Ultimate-Version dürfte prinzipiell schon in Rechnung gestellt werden. Erfahrungsgemäß übernehmen diese Kosten aber häufig die Hardware-Hersteller, womit den Kunden die Begründung genommen werden soll, ihren * weiter in die Zukunft zu verschieben.

Etwas später wird es dann auch wie angekündigt den ersten Release Candidate geben, bevor im Herbst die Vollversionen erscheinen sollen. Alles läuft darauf hinaus, fürs Weihnachtsgeschäft 2012 möglichst gut aufgestellt zu sein, nicht nur bei den Redmondern. Und da darf man dieses Jahr wohl tatsächlich mal gespannter sein, als lange Zeit zuvor. Unter anderem darauf, wie sich das kommende Microsoft OS auf ARM-Geräten gegen Android und iOS behaupten wird. Aber das ist wohl ein anderes Thema.

Windows 8

  • Florian Matthey 4

    Hewlett-Packard möchte wieder in den Tablet-Markt einsteigen. Dieses Mal möchte das Unternehmen aber nicht auf das eigene Smartphone- und Tablet-Betriebssystem webOS, sondern auf Windows 8 setzen. Wann genau dieses erscheinen soll, ist noch nicht bekannt.

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