Apple Magic Mouse: Ohne Kabel und Nippel, dafür mit Trackpad

Tizian Nemeth
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Hübsch aber umstritten, so sind sie, die Mäuse von Apple Auch bei der Magic Mouse bleibt sich Apple treu und präsentiert ein Zeigegerät, das sich von den anderen Vertretern ihrer Gattung deutlich unterscheidet. Gegenüber ihrem Vorgänger, der Mighty Mouse, hat der Nachfolger nun den Nippel und die Schnur verloren. Dafür setzt der Hersteller aus Cupertino auf ein integriertes Touchpad und das unterscheidet sie nun noch deutlicher von ihren Artgenossen.

Dank des Touchpads ist sie flach und lässt sich mit Gesten bedienen, wie man es von den aktuellen Touchpads der Macbooks, dem iPhone und dem iPod Touch kennt. Bewegt man die Finger nach vorn oder hinten, scrollt man in einer Seite oder einem Fenster, bewegt man zwei Finger auf der Mausoberfläche nach rechts oder links, blättert oder scrollt man in die angegebene Richtung. Zum Zoomen führt meine zwei Fingerkuppen entweder zusammen oder auseinander, je nachdem, ob man das Bild vergrößern oder verkleinern möchte. Auch einen rechten “Mausklick” erkennt sie – ein Fingertipp auf die rechte Seite genügt dazu.

Verbindung zum Mac nimmt die Magic Mouse via Bluetooth aus, den Untergrund tastet sie per Laser ab. Für den Betrieb sind zwei AA-Batterien notwendig, die man im Batteriefach auf der Unterseite der Mouse unterbringt. Mit einem Schieber auf der Unterseite kann man das Laserauge abdecken und die Maus schlafen schicken. Auf dem Computer sollte mindestens Mac OS X 10.5.8 und zusätzlich das “Wireless Mouse Software Update 1.0″ installiert sein. Unter Snow Leopard muss man ab Mac OS X 10.6.2 die Treiber nicht mehr extra installieren.

Vorteile:
- Touchpad und Mouse in einem
- erweiterbare Funktionen

Nachteile:
- nur als Batterie-Variante erhältlich

Fazit:

Ob UFO oder Mighty Mouse, neben Fans riefen die Mouse-Entwicklungen immer auch Kritiker auf den Plan. So beschweren sich einige Anwender, dass Apple mit Einführung der Magic Mouse keine kabelgebundene Variante mehr anbietet und die Batteriereichweite zu begrenzt sei. Tatsächlich schränkten die Batterien zunächst den Einsatz zeitlich etwas stärker ein – bei täglicher Benutzung beispielsweise inder macnews.de-Redaktion reichte ein Satz Batterien ein bis anderthalb Monate. Mittlerweile aber liefert Apple hauseigenen Akkus und man kann die Magic Mouse sogar über Induktion mit dem Magic Charger aufladen.

Ansonsten ist Apple mit der Kombination von gewöhnlicher Mouse und Touchpad ein großer Wurf gelungen: Nie wieder ein verdreckter Scrollball wie beim Vorgänger und dank der Gestensteuerung kann man die Magic Mouse auch mit zahlreichen neuen Funktionen belegen. Nimmt man sie zudem in die Hand und vergleicht sie mit der kabelgbundenen Mighty – jetzt nur noch Apple Mouse – dann ist sie nur geringfügig schwerer.

Übersicht Magic Mouse:
Hersteller: Apple
Preis: 69 Euro

macnews.de-Wertung: 5 von 5 Sternen

Weitere Themen: Apple Mouse

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