Apple Mouse (ehem. Mighty Mouse)

macnews.de

Seit einiger Zeit legt Hersteller Apple seinen Desktop-Geräten die kabellose Magic Mouse bei. Wer mit einer klassischen USB-Maus arbeiten möchte, findet auch bei Apple eine Lösung: die Apple Mouse, die früher Mighty Mouse hieß.

Funktionen und Preis

Zwar beherrscht die Apple Mouse kein Multitouch, dennoch arbeiten in ihrem Gehäuse Sensoren, die Rechts- und Links-Klicks unterscheiden können. Beim Klicken selbst senkt sich das gesamte Gehäuse wie man es von Apples alten Ein-Tasten-Mäusen kennt. Kickt man in der Mitte des Gehäuses, dort wo der Scrollball positioniert ist, ruft man unter Mac OS X Systemfunktionen wie Exposé, das Dashboard und Spaces auf. Auch die beiden Seitentasten, die man zugleich mit Daumen und Mittel- oder Ringfinger bedient, kann man mit solchen Systemfunktionen belegen.

Der so genannte Scrollball lässt sich in alle Richtungen drehen: So kann man nicht nur vertikal, sondern auch horizontal in Webseiten und Dokumenten scrollen.

Die Apple Mouse lässt sich für separate Mac OS X-Nutzeraccounts unterschiedlich konfigurieren. Man kann sie mit begrenztem Funktionsumfang auch unter Windows einsetzen: Auf Exposé und Co. muss man hier aber verzichten.

Fazit

Apples Mäuse polarisieren: Entweder man liebt sie, oder hasst sie. So verhält es sich auch bei der Apple Mouse. Technisch gesehen ist sie überholt. Auch das Design spricht nicht dieselbe Sprache wie die aktuellen Mac-Rechner. Wer allerdings eine kabelgebundene Apple-Maus sucht, hat keine andere Wahl. Anwender, die eine neue Maus für ihren Rechner suchen, sollten den Blick über den Tellerrand wagen: Auch Hersteller wie beispielsweise Logitech bieten Kabel-Mäuse an, die sich unter Mac OS X einsetzen lassen.

Vorteile:

  • leichte Bauweise
  • 360-Grad-Navigation dank freibeweglichem Scroll-Ball

Nachteile:

  • Preis eher teuer
  • technisch nicht auf den neuesten Stand
  • Scrollball anfällig für Ausfälle

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