Twelve South MagicWand: Verbindung zwischen Magic Trackpad und Apple Wireless Keyboard

Machen wir uns nichts vor: Die Ästhetik der Apple-Eingabegeräte ist bislang unerreicht. Dennoch sind auch diese nicht ohne Fehl und Tadel. Bis zum heutigen Tag existiert beispielsweise noch keine Tastatur von Apple mit integriertem Mausersatz. Ein solches Modell wäre für Anwender die ihren Mac mini als Medienzentrale am TV angeschlossen haben ungeheuer nützlich. Eine praktikable Lösung stellt derweil Zubehörhersteller Twelve South mit dem MagicWand
* vor.

Halten wir fest: Jawohl es gibt sie, Tastaturen im Mac-Layout mit eingebautem Mausersatz. Erst vor wenigen Tagen testet macnews.de zum Beispiel die KeySonic KSK-3201 MacBT, wenngleich das billig wirkende Plastikkleid den verwöhnten Mac-User erschaudern lässt. Viel lieber würde dieser doch eine ähnliche Lösung vom Haus- und Hoflieferanten Apple bevorzugen. Dumm nur, dass die Rufe bisher unbeantwortet im leeren Raum verhallen. Warum also nicht das Apple Wireless Keyboard und das Magic Trackpad miteinander vereinen? Optisch ergeben beide ein abgestimmtes Bild, nur an der physikalischen Verbindung scheiterte es bisher. Sekundenkleber und Panzertape erscheinen zu diesem Zweck weniger praktikabel, ganz im Gegensatz zum MagicWand von Twelve South.

Vorab: Der interessierte Anwender sollte den Twelve South MagicWand nicht mit dem Hitachi Magic Wand
* verwechseln, trotz fast identischen Namens. Letztgenannter sorgt gleichfalls für Entzückung, allerdings an gänzlich unerwartenden Körperstellen – Zuschauer(innen) von „Sex and the City“ wissen mehr. Der MagicWand vereint indes keine Körperteile sondern verbindet das Apple Wireless Keyboard und das Magic Trackpad. Käufer erhalten insgesamt drei Teilstücke – allesamt aus Polycarbonat (Plastik). Der eigentliche MagicWand ist eine Halteschiene die beide Eingabegeräte aufnimmt, der „H-beam Stabilizer “ und das „T-pad Insert“ füllen die Lücke zwischen Tastatur und Trackpad aus. Als Ergebnis erhält man eine „originale“ Apple-Tastatur mit integriertem Magic Trackpad. Glaubt man dem Herstellervideo (siehe unten), ist dieses Gebilde stabil genug um es so auch zu transportieren und auch den Mac von der Couch aus bequem zu bedienen. Übrigens, die Materialwahl (Plastik) ist sinnvoll, werden so doch die aus Aluminium gefertigten Eingabegeräte nicht beschädigt. Weniger schön ist indes die unterschiedliche Farbwahl, das fast perfekte Einheitsbild wird so getrübt. Das Trackpad kann sowohl rechts als auch links von der Tastatur angebracht werden, leider werden so oder so teilweise die An/Ausschalter verdeckt, man muss sich demnach also auf die eingebaute Stromsparfunktion der Apple-Geräte verlassen, möchte man das Gebilde nicht täglich auseinandernehmen.

Vorteile:
+ sehr Apple-like, keine Kompromisse
+ geeignet für Links- und Rechtshänder
+ relativ preisgünstig (erspart den Kauf einer zusätzlichen Tastatur mit Mausersatz)

Nachteile:
– Plastikteile in unterschiedlichen Farben
– sonstige Nachteile ohne eigentlichen Test (folgt alsbald) momentan nicht ersichtlich

Fazit
Der MagicWand von Twelve South ist wohl weit mehr als nur ein netter Design-Gag, vor allem User die ihren Mac mini als HTPC am TV nutzen, werden sich für das circa 30 Euro kostende Zubehör interessieren. Zur Praxistauglichkeit können wir ohne Test zwischenzeitlich noch keine Aussage treffen. Die Redaktion erwartet daher sehnsüchtig ihr Rezensionsexemplar und wird alsbald die Eignungsprüfung vornehmen.

Alternativen
• in der Kombination nicht bekannt, sonst beispielsweise KeySonic KSK-3201 MacBT (Bluetooth-Tastatur mit Trackball)

Twelve South MagicWand
Hersteller: Twelve South
Preis: circa 30 Euro

*

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Weitere Themen: Magic Trackpad, Apple Magic Trackpad, Apple Wireless Keyboard

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