175 Jahre Fotografie – Das Jubiläumsjahr

Wer hat die Fotografie erfunden!? Wir machen mit euch einen kurzen aber feinen Ausflug, in die Geschichte der Fotografie!

175 Jahre Fotografie – Das Jubiläumsjahr

Was für uns schon zum Alltag gehört war für die Menschen die vor 175 Jahren lebten, ein großer Fortschritt. Die Fotografie wurde geboren und blieb zu dieser Zeit noch wenigen Menschen vorbehalten. 

In der heutigen Zeit, können wir uns die Fotografie gar nicht mehr wegdenken. Ein Urlaub zum Beispiel, findet heutzutage nicht mehr ohne eine Kamera statt.

Doch wer bescherte uns eigentlich dieses kreative Verfahren und wie fing alles an?

Alles begann mit Nicéphore Niépce, der die erste fotografische Aufnahme der Welt machte. Während wir uns im hier und jetzt damit beschäftigen, welche Kamera wir uns zulegen oder wie wir ein schönes Bild kompositionieren, hat Niépce vor 175 Jahren erste Versuche angestellt ein Bild fotografisch festzuhalten. Anfangs blieben die technischen Details zu diesem Verfahren ein großes Geheimnis, bis Niépce am 19. August 1839 die Funktion der Fotografie in Paris bekannt machte.

Darauf wurde auch Louis Jacques Mandé Daguerre aufmerksam und wandte sich brieflich an Niépce. Woraufhin ein Jahr später das erste Treffen folgte und ein Vertrag zustande kam. Doch mit großen Erfindungen kommen auch große Auseinandersetzungen.

Talbot,Niepce,Daguerre

Die größte Auseinandersetzungen war wohl damals der Eklat zwischen  Niépce, Daguerre und William Henry Fox Talbot. Talbot war ein Mathematiker und setzte sich oft mit physikalischen Problemen auseinander. Er selbst hatte auch die Idee, ein optisches Bild festzuhalten und das auf chemischer Basis. Daraufhin beanspruchte er die Anerkennung der Erstrechte – ja, selbst zur damaligen Zeit gab es schon die Rechtverwertung -, allerdings ohne Erfolg. Denn Niépce und Daguerre fingen schon viel früher mit Ihren Arbeiten an.

Trotz der Streitigkeiten sind wir froh, dass dieser Fortschritt stetig weiterentwickelt wurde. Am 8. Dezember 1975 war es dann soweit, das erste digitale Bild wurde mit einer 4kg schweren Kamera aufgenommen. In den 80er kamen die ersten kommerziellen Digitalkameras auf den Markt und Anfang der 90er gab es dann die ersten Profikameras. Seitdem gewann die Digitalfotografie mehr und mehr an Bedeutung und wird auch die nächsten Jahre das Nonplusultra sein.

Selbst vor den Mobiltelefonen, macht die Digitalfotografie keinen halt. So kam 1999 das erste Handy “Toshiba Camesse” mit integrierter Kamera (0,1 Megapixel) in Japan auf den Markt und wurde schnell zum Kult. Bis es in Deutschland soweit war, vergingen drei weitere Jahre. 2002 durften wir dann auch unterwegs Fotos machen. Zu den ersten Geräten in Deutschland gehörten das Sharp GX10, Panasonic EB-GD87 und das Nokia 7650. Sie alle hatten eine Auflösung von 0,3 Megapixel.

Jeder dieser Köpfe trug seinen Teil dazu bei, dass wir unsere Erinnerung heutzutage fotografisch festhalten können. Demnach ist es ganz egal wem die Anerkennung dazu verliehen wurde.

Der PHOTOINDUSTRIE-VERBAND E.V. ruft mit der Aktion ,,Der größte Photoglobus der Welt” alle Fotobegeisterten auf, eine Bilderreihe auf http://www.prophoto-online.de/photoglobus/de hochzuladen. Das Motto ist wie zu erwarten ”175 Years of Photomoments”.

Wir könnten noch viel mehr ins Detail gehen, aber dieser kurze Ausflug in die Geschichte der Fotografie sollte ausreichen, um euch einen kleinen Einblick zu gewähren. Also, wenn ihr zur Geschichte der Fotografie gehören wollt, zögert nicht und zeigt euer Talent.

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