Apple Quartalszahlen

Alle Artikel zu Apple Quartalszahlen

    Wie entwickeln sich die Quartalszahlen von Apple? Kann der iPhone-Hersteller auch nach dem Tod von Steve Jobs sein Dasein als eines der wertvollsten Unternehmen der Welt beibehalten? Hier findet ihr alles, was man über die einzelnen Finanzberichte aus dem Hause Apple wissen müsste.

    Inhaltsverzeichnis

    1. 23.01.2013
      Apple Quartalszahlen 1-2013: Erneutes Rekord-Quartal
    2. 23.01.2013
      Googles Quartalszahlen: Auch 2012 stetiger Wachstum
    3. 18.01.2013
      Apple Quartalszahlen: Bekanntgabe am 23. Januar
    4. 26.10.2012
      Apple Quartalszahlen 2012-4: Weitere Notizen der Konferenzschaltung
    5. 18.10.2012
      Analysten-Vorhersagen: Wie viele iPhones konnte Apple verkaufen?
    6. 02.10.2012
      Apple gibt jüngste Quartalszahlen am 25. Oktober bekannt
    7. 24.07.2012
      Apple Quartalszahlen 3-2012: 26 Millionen iPhones, 17 Millionen iPads
    8. 03.07.2012
      Apple: Bekanntgabe der Quartalszahlen am 24. Juli
    9. 24.04.2012
      Apple Quartalszahlen 2-2012: Die Vorhersagen der Beobachter
    10. 22.04.2012
      Apple-Quartalszahlen: Analyst glaubt an starkes Quartal und “aggressivere” Vorhersage
    11. 19.04.2012
      Zahlenspiele: Beobachter vermuten bis zu 15,5 Millionen verkaufte iPads
    12. 03.04.2012
      Apple: Bekanntgabe der nächsten Quartalszahlen am 24. April
    13. 16.01.2012
      Apples Weihnachts-Quartal: Rekorde ja, aber wie hoch?
    14. 07.12.2011
      Q1-2012: Analysten erwarten Rekordquartal durch starke iPhone-Verkaufszahlen
    15. 19.10.2011
      Apple Quartalszahlen 4-2011: iPhone und iPad überragend, Mac bleibt stark
    16. 19.10.2011
      Apple Quartalszahlen Q4 2011
    17. 27.09.2011
      Q4/2011: Apple stellt jüngstes Quartalsergebnis am 18. Oktober vor
    18. 20.07.2011
      Apple Quartalszahlen 3-2011: 9,2 Millionen iPads verkauft, OS X Lion kommt heute
    19. 29.06.2011
      Q3/2011: Apple gibt jüngste Quartalszahlen am 19. Juli bekannt
    20. 19.01.2011
      Apple-Quartalszahlen Q1/2011: Erneutes Rekordergebnis
    21. 18.01.2011
      Apple-Quartalszahlen Q1/11 in der Analyse
    22. 18.01.2011
      Apple-Quartalszahlen Q1/11: Die wichtigsten Daten
    23. 18.10.2010
      Apples Quartalszahlen für Q4: 4,31 Milliarden Dollar Gewinn
    24. 20.07.2010
      Apple veröffentlicht Quartalsergebnisse: 3,25 Milliarden US-Dollar Gewinn
    25. 19.07.2010
      iPad-Verkaufsstart in neun weiteren Ländern und Apples Quartalszahlen
    26. 02.07.2010
      Apple-Quartalszahlen am 20. Juli
    27. 26.01.2010
      Apple veröffentlicht Quartalsreport
    28. 19.10.2009
      Apples Quartalsergebnisse: Über drei Millionen Macs in drei Monaten
    29. 22.04.2009
      Apples Quartalsergebnisse: Rekord trotz Krise, Rekord dank iPhone
    30. 21.07.2008
      Heute Abend: Apples Quartalszahlen
    31. 14.04.2005
      Apples Quartalsergebnisse im Vergleich
    32. 14.07.2004
      Apple-Quartalszahlen heute Abend
    33. 11.02.2004
      Apple-Quartalsbericht an die SEC ist online
    34. 09.01.2004
      Livestream zu Apples Quartalszahlen
    35. 01.01.1970
      Quartalszahlen – Apple verpasst die Analysten-Ergebnisse, erfüllt eigene Vorhersagen

    Apple Quartalszahlen 1-2013: Erneutes Rekord-Quartal

    Apple hat vor wenigen Minuten die Quartalszahlen für das 1. Finanzquartal 2013 veröffentlicht, welches auch das Weihnachtsgeschäft umfasst und somit traditionell ein starkes Quartal für Apple ist.

    Erneut konnte Apple ein Rekord-Quartal verkünden, die Erwartungen zum größten Teil erfüllen und mehr iPhones und iPads verkaufen als jemals zuvor.

    Bei einem Umsatz von 54,5 Milliarden US-Dollar beträgt der Gewinn 13,1 Milliarden US-Dollar, entspricht einem Gewinn von 13.87 US-Dollar pro Aktie.

    Im Vorjahresquartal betrug der Gewinn ebenfalls 13,1 Milliarden US-Dollar bei einem Umsatz von 46,3 Milliarden US-Dollar.

    Die Bruttomarge schrumpfte wie erwartet von 44,7 Prozent im Vorjahresquartal auf 38,6 Prozent.

    61 Prozent des Umsatzes erwirtschaftete Apple ausserhalb der USA.

    Jedoch konnte Apple nur 4,1 Millionen Macs verkaufen, im Vergleich zu 5,2 Millionen im Vorjahresquartal.

    Einen neuen Rekord stellt Apple beim iPhone-Absatz ein. Im 1. Finanzquartal 2013 wurden 47,8 Millionen iPhones verkauft, im Vergleich zu 37 Millionen im Vorjahresquartal.

    22,9 Millionen iPads und 12,7 Millionen iPods wanderten über die Ladentheken. Im Vorjahresquartal waren es noch 15,4 Millionen iPads und ebenso viele iPods. Der iPod-Absatz ist also weiterhin rückläufig.

    Im vergangenen Quartal konnte Apple seinen Bargeldbestand um 23 Milliarden US-Dollar erhöhen.

    Weiters beschloss der Apple-Vorstand eine Dividende von 2,65 US-Dollar pro Aktie auszuschütten.

    Apple Reports Record Results
    47.8 Million iPhones Sold; 22.9 Million iPads Sold

    CUPERTINO, California—January 23, 2013—Apple® today announced financial results for its 13-week fiscal 2013 first quarter ended December 29, 2012. The Company posted record quarterly revenue of $54.5 billion and record quarterly net profit of $13.1 billion, or $13.81 per diluted share. These results compare to revenue of $46.3 billion and net profit of $13.1 billion, or $13.87 per diluted share, in the 14-week year-ago quarter. Gross margin was 38.6 percent compared to 44.7 percent in the year-ago quarter. International sales accounted for 61 percent of the quarter's revenue.

    Average weekly revenue was $4.2 billion in the quarter compared to $3.3 billion in the year-ago quarter.

    The Company sold a record 47.8 million iPhones in the quarter, compared to 37 million in the year-ago quarter. Apple also sold a record 22.9 million iPads during the quarter, compared to 15.4 million in the year-ago quarter. The Company sold 4.1 million Macs, compared to 5.2 million in the year-ago quarter. Apple sold 12.7 million iPods in the quarter, compared to 15.4 million in the year-ago quarter.

    Apple's Board of Directors has declared a cash dividend of $2.65 per share of the Company's common stock. The dividend is payable on February 14, 2013, to shareholders of record as of the close of business on February 11, 2013.

    “We're thrilled with record revenue of over $54 billion and sales of over 75 million iOS devices in a single quarter,“ said Tim Cook, Apple's CEO. “We're very confident in our product pipeline as we continue to focus on innovation and making the best products in the world.“

    “We're pleased to have generated over $23 billion in cash flow from operations during the quarter,“ said Peter Oppenheimer, Apple's CFO. “We established new all-time quarterly records for iPhone and iPad sales, significantly broadened our ecosystem, and generated Apple's highest quarterly revenue ever.“

    Apple is providing the following guidance for its fiscal 2013 second quarter:

    • revenue between $41 billion and $43 billion
    • gross margin between 37.5 percent and 38.5 percent
    • operating expenses between $3.8 billion and $3.9 billion
    • other income/(expense) of $350 million
    • tax rate of 26%

    Apple will provide live streaming of its Q1 2013 financial results conference call beginning at 2:00 p.m. PST on January 23, 2013 at www.apple.com/quicktime/qtv/earningsq113. This webcast will also be available for replay for approximately two weeks thereafter.

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Googles Quartalszahlen: Auch 2012 stetiger Wachstum

Google hat gestern die eigenen Quartalszahlen von 2012 veröffentlicht. Während eines vierteljährlichen Telefonats (Google Earnings Call) wurden die Umsätze und Gewinne von Larry Page und Konsorten vorgetragen. Auch die Motorola Mobile Sparte wurde mit eingespannt. Insgesamt kann von einem erfolgreichen Jahr gesprochen werden.

Wenn man bedenkt, wie alt Google ist, dann wirkt der letzte Quartals-Umsatz 2012 von rund 14,4 Milliarden unglaublich. Apple hat im Vergleich weitaus mehr (wir wurden von unseren Kollegen belächelt bei diesen Zahlen), doch existiert Apple Inc. schon seit 1976. Exponentiell kommt Google bei dem Vergleich also besser weg. Der Umsatz steigt von Jahr zu Jahr um 36 % und von Quartal zu Quartal wie ein schweizer Uhrwerk immer wieder um 8 %. 2012 geht der Suchmaschinenriese mit 3,57 Milliarden Dollar reinem Gewinn raus.

Außerdem hat es Google das erste Mal geschafft über 50 Milliarden Jahresumsatz zu generieren, nebenbei wurden dann noch die 48,1 Milliarden Dollar in Bar-Reserven erwähnt. Eine nicht unbeachtliche Summe für ein Unternehmen, dass am 4. September 1998 gegründet wurde. Wir freuen uns für Google, Larry Page, Sergey Brin und auch für Hugo Barra, dem wir persönlich auf dem MWC in Barcelona die Hände schütteln durften.

Hugo Barra

Motorola Mobility kam übrigens auf 1,51 Milliarden Dollar Umsatz, endete 2012  aber trotzdem mit einem Verlust von 353 Millionen.

 

Quelle: Google, Mobilegeeks, Androidnext

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Apple Quartalszahlen: Bekanntgabe am 23. Januar

Am 23. Januar 2013 wird Apple-CEO Tim Cook um 23:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit die ersten Quartalszahlen im Jahr 2013 bekanntgeben. Experten und Apple-Fans erwarten die Bekanntgabe der Zahlen des Quartals, das am 31.12.2012 zu Ende gegangen ist, mit großer Spannung.

Die Zahlen werden nicht nur darüber Auskunft geben, wie das wichtige Weihnachtsgeschäft für Apple gelaufen ist, sondern die Öffentlichkeit auch erstmals konkret darüber informieren, wie viele Geräte Apple von seinem neuen iPhone 5 absetzen konnte.

Kurz vor der Vorstellung der Quartalszahlen gab es einen ersten Dämpfer, der Apple-Fans und Anleger nervös machte: Wie das Wall Street Journal vermeldete, hat Apple die Bestellungen bei seinen Displaylieferanten Sharp und LG gewaltig reduziert. Apple soll ursprünglich rund 65 Millionen Displaybausteile für das aktuelle Quartal bestellt haben, die Zulieferer werden ihre Produktion nun aber deutlich zurückfahren. Ganz konkret hat das Wall Street Journal eine deutlich geringere Nachfrage als von Apple erwartet mit dem Rückgang der Bestellungen in Verbindung gebracht. Die Quartalszahlen am 23. Januar 2013 werden von vielen Experten nun mit noch mehr Spannung erwartet.

Schon vorher machte das iPhone 5 durch einige Probleme auf sich aufmerksam, vor allem durch Qualitätsmängel bei der Produktion. Viele iPhone-Kunden beschwerten sich bereits kurz nach dem Öffnen der neuen Verpackung über Kratzer auf dem teuren Apple-Smartphone. Jedoch äußerten sich viele Kunden und Experten nach dem Start des iPhone 5 auch positiv über das neuste Smartphone von Apple. In Online-Zeitungen, Foren und Blogs wurde das iPhone auf Herz und Nieren geprüft. So wurde das Gerät zum Beispiel auch von den BASE Mobilfunkexperten getestet : Die Tester konnte keine Mängel an der Lackschicht feststellen und lobten hingegen die Verarbeitung des iPhone 5, genau wie die Performance und die Sprachqualität. Besonders die Haptik des Smartphones überzeugte die Mobilfunkexperten.

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Apple Quartalszahlen 2012-4: Weitere Notizen der Konferenzschaltung

Nachdem Apple gestern Abend die Zahlen für das 4. Geschäftsquartal 2012 veröffentlicht hatte, gab es wie immer die Gelegenheit für Presse und Analysten zum Frage-Antwort-Spiel mit Apples Management-Team. Dort gab es unter anderem Anmerkungen von Tim Cook zu 7-Zoll-Tablets und Microsofts Surface, welches als verwirrende Kompromisslösung bezeichnet wurde.

Eine Aufzeichnung der vollständigen Konferenzschaltung steht bei Apple zum reinhören bereit. Die Kollegen von MacRumors haben darüber hinaus eine Mitschrift der Unterhaltung.

Wir würden niemals ein 7-Zoll-Tablet bauen

Auf die Frage, was Apple dazu bewegt habe jetzt ein kleineres iPad anzubieten antwortete Tim Cook, dass man niemals ein 7-Zoll-Tablet anbieten würde. “Der Unterschied der Displayfläche zwischen 7,9″ und 7″ sind 35 Prozent”, so Cook. “Das iPad mini hat genauso viele Pixel wie das iPad 2. Man kann alle 275.000 Apps aus unserem App Store installieren, die speziell an diese Auflösung angepasst wurden. Das iPad mini ist ein fantastisches Produkt and keine Kompromisslösung wie die 7-Zoll-Tablets. Es spielt in einer ganz anderen Liga.”

Dies lässt sich auch an den Preisen erkennen, die Apple für das iPad mini verlangt. Einer der Anrufer fragte Tim Cook, wie man zu den Preisen gekommen sei. Das Ziel sei kein kleines, günstiges Tablet gewesen. Man wollte ein kleines iPad entwickeln, welches die “gesamte iPad experience” bietet. Die Kosten beim iPad mini sind hoch, was dafür sorgt, dass die Marge bei dem Gerät deutlich unter dem Unternehmensschnitt liegt. Mit der Zeit werde man jedoch die Produktion anpassen können, um dieses Verhältnis zu verbessern.

Auch zum Microsoft Surface wurde das Management befragt. Tim Cook nannte es – nach dem was man bisher von Microsofts erstem eigenen Tablet gehört und gelesen habe – eine verwirrende Kompromisslösung. Er sagte, dass Kompromisse bei der Entwicklung eines Produkts das Schwierigste seien. Beim iPad habe man selbst schwierige Entscheidungen treffen müssen. “Man könnte ein Auto entwickeln, dass fliegen und schwimmen kann, aber ich glaube nicht, dass es besonders gut in beiden Bereichen wäre.”

iMac, Apple TV und mehr

Natürlich waren nicht nur die Tablets Bestandteil der Fragen. So konnte man bereits jetzt sagen, dass man beim iMac für das gesamte Quartal mit deutlichen Lieferschwierigkeiten rechnet. Die Zeit für die Produktion ist sehr knapp um die starke Nachfrage zeitnah erfüllen zu können.

Die Lieferzeiten des iPhone 5 sind ebenfalls weiterhin lang. Mittlerweile habe sich die Lage bei der Produktion allerdings gebessert, so dass man optimistisch ist “einige” iPhones ausliefern zu können. Man geht außerdem davon aus, dass man im Dezember das iPhone 5 in China anbieten werde. Wie angekündigt soll Apples neuestes Smartphone bis zum Jahresende in 100 Ländern verfügbar sein. Wann sich Angebot und Nachfrage angleichen werden, sei bislang aber nicht abzusehen.

Bezüglich der Lieferantenbeziehung zwischen Apple und Samsung gab es keine Ankündigungen. Man sei weiterhin Kunde der Südkoreaner.

Das Wachstum beim Apple TV, der gestern als “geliebtes Hobby” bezeichnet wurde, lag im 4. Quartal mit 1,3 Millionen verkauften Geräten bei über 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im gesamten Geschäftsjahr habe man mehr als 5 Millionen Apple TV verkaufen können.

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Analysten-Vorhersagen: Wie viele iPhones konnte Apple verkaufen?

Wie bereits Anfang des Monats gemeldet, wird Apple am 25. Oktober die Quartalszahlen für das vierte Geschäftsquartal 2012 bekannt geben. Einer der wichtigsten Faktoren ist wieder einmal das iPhone. Wie üblich gaben die Analysten ihre erwarteten Verkaufszahlen ab.

Die Tipps der Analysten, die Fortune gesammelt hat, reichen im aktuellen Fall von 21 bis 32,3 Millionen verkauften Geräten.

Befragt wurden, wie schon in den vorherigen Quartalen auch, sowohl professionelle Analysten (blau) als auch Hobby-Beobachter (grün). Im Schnitt werden von den Analysten 26,4 Millionen verkaufte iPhones erwartet.

Dieses Quartal ist dadurch interessant, dass Apple in den ersten 10 Wochen mit einem gedämpften Verkauf des iPhone 4S mit ansehen musste, während in den letzten beiden Wochen das iPhone 5 hinzukam. Dieses verkaufte sich alleine am ersten Wochenende fünf Millionen Mal. Es kommt also stark darauf an, wie viele neue iPhones überhaupt gebaut werden konnten.

Am 25. Oktober 2012 werden wir die offiziellen Zahlen erfahren.

(Bild: Fortune)

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Apple gibt jüngste Quartalszahlen am 25. Oktober bekannt

Mit dem September ist auch Apples viertes Geschäftsquartal 2012 und somit das Geschäftsjahr 2012 zu Ende gegangen. Die Ergebnisse der letzten drei Monate wird Apple am 25. Oktober bekannt geben. Interessant wird unter anderem sein, wie viele Exemplare des iPhone 5 Apple in der Zeit absetzen konnte.

Wie üblich wird Apple die Quartalszahlen in einer Telefonkonferenz bekannt geben, das Management-Team des Unternehmens wird sich außerdem zu dem Ergebnis äußern – allen voran Apples Finanzchef Peter Oppenheimer.

Die Investoren dürften vor allem die Verkaufszahlen des iPhone 5 interessieren, wobei das Unternehmen sein jüngstes Smartphone erst zu einem späten Zeitpunkt in dem Quartal – am 21. September – präsentierte und aktuell noch mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen hat. Die iPhone-Verkaufszahlen dürften daher erst im ersten Geschäftsquartal 2013 wirklich anziehen.

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Apple Quartalszahlen 3-2012: 26 Millionen iPhones, 17 Millionen iPads

Am heutigen Dienstag, den 24. Juli 2012, verkündete Apple die Quartalszahlen für das dritte Finanzquartal 2012, das am 30. Juni endete. Neben 26 Millionen iPhones konnte das Unternehmen 17 Millionen iPads und 4 Millionen Macs verkaufen. Darüber hinaus gab das Unternehmen bekannt, dass OS X Mountain Lion morgen veröffentlicht wird.

Was die Beobachter erwarteten

Die Vorhersagen der Hobby- und Profi-Analysten, die Fortune zusammengestellt hat, variierten in den verschiedenen Kategorien – speziell bei iPad, iPhone und Einnahmen – stark. Hauptaugenmerk lag vor allem auf dem iPhone, da es mit knapp 58 Prozent der Einnahmen im zweiten Geschäftsquartal Apples wichtigste Einnahmequelle war.

Die durchschnittlich geschätzten Verkaufszahlen der Hobby-Analysten reichten bis zu 19,98 Millionen iPads und 31,25 Millionen iPhones. Bei den Einnahmen wurden 41,49 Milliarden US-Dollar erwartet.

Apple beendete das zweite Geschäftsquartal mit dem Verkauf von 35,1 Millionen iPhones, 11,8 Millionen iPads und 4 Millionen Macs. Die eigene Vorhersage für das dritte Geschäftsquartal waren Einnahmen von 34 Milliarden US-Dollar.

Apples drittes Finanzquartal 2012 in Zahlen

Ohne weitere Umschweife geht’s zu den harten Fakten der heute veröffentlichen Daten. Hier die Zahlen für iPad, iPhone und iPod:

Das Unternehmen verkaufte zwischen April und Juni 26,028 Millionen iPhones (ein Plus von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal), 17,042 Millionen iPads (+84 Prozent) und 6,8 Millionen iPods (-10 Prozent).

Bei den Macs sehen die Zahlen im Vergleich zu den vorherigen Quartalen wie folgt aus:

Insgesamt zählte Apple 4,02 Millionen verkaufte Geräte im vergangenen Quartal. Dies teilt sich in 3,01 Millionen portable (+8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal) und 1,01 Millionen stationäre Macs (-13 Prozent). Dies reicht für ein Gesamtplus von 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Vergleich der Verkäufe von Macs und iPads:

Hier das Diagramm zu Gewinn und Einnahmen der vergangenen Jahre:

Für das vergangene Quartal meldet der Konzern 35,023 Milliarden US-Dollar Einnahmen (im Vorjahresquartal waren es 28,571 Milliarden) und 8,824 Milliarden US-Dollar Gewinn (Vorjahresquartal: 7,3 Milliarden).


(Quelle: @asymco)

Telefonkonferenz und Blick in die Zukunft

In der Pressemitteilung gab Apple bekannt, dass OS X Mountain Lion wie erwartet ab morgen verfügbar sein wird. iOS 6 wird weiterhin im Herbst erscheinen. Für die kommenden Monate bereite man darüber hinaus noch viele interessante Produkte vor. Apple spricht von dem Übergang der aktuell angebotenen Produkte im Herbst.

Während die iPod-Verkäufe insgesamt weiter fallen, ist der iPod touch für mehr als 50 Prozent aller verkauften iPods verantwortlich. Apples iPod hält weiterhin einen Marktanteil von 70 Prozent aller MP3-Player.

Im App Store sind mehr als 650.000 Apps für iOS verfügbar, davon 250.000 Apps für iPad. Das Unternehmen zahlte bis dato mehr als 5,5 Milliarden US-Dollar an iOS-Entwickler. Ein Plus von 2,5 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum vergangenen Quartal.

Apple zählt nun 150 Millionen iCloud-Nutzer.

Insgesamt konnte Apple bislang mehr als 410 Millionen iOS-Geräte verkaufen.

Apple hat nun 372 Stores, davon 123 außerhalb der USA. Durchschnittliche Einnahmen pro Store: 11,1 Millionen US-Dollar. Insgesamt konnte man 12 Prozent mehr Besucher in den eigenen Stores begrüßen als im vergangenen Quartal.

Für das kommende Quartal erwartet Apple Einnahmen in Höhe von 34 Milliarden US-Dollar.

Die gefallenen iPhone-Verkäufe liegen laut Peter Oppenheimer, CFO Apple, an den Gerüchten über kommende Produkte.

Apple konnte 1,3 Millionen Apple TV im vergangenen Quartal verkaufen. Insgesamt waren es in diesem Geschäftsjahr 4 Millionen Einheiten. Tim Cook bezeichnet es weiterhin als Hobby.

Das iPhone-Wachstum in Europa war in den vergangenen drei Monaten schlecht. In Frankreich, Griechenland und Italien waren besonders schlecht. In Großbritannien konnte man hingegen um 30 Prozent wachsen. In Deutschland war das Wachstum im einstelligen Prozentbereich. In den USA wuchs das iPhone um 47 Prozent, in Japan um 45, in China waren es 66 Prozent.

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Apple: Bekanntgabe der Quartalszahlen am 24. Juli

Der Juli hat begonnen. Das bedeutet für Apple, dass es Zeit wird die Quartalszahlen der vergangenen Monate öffentlich Revue passieren zu lassen. Genau dies hat das Unternehmen aus Kalifornien heute bekannt gegeben.

Am 24. Juli ist es wieder einmal so weit: Apple gibt die finanziellen Details der vergangenen drei Monate, für das Finanzquartal 3-2012, bekannt. Ob die Aktionäre wie in den Vormonaten feiern dürfen, werden wir um 14 Uhr Ortszeit, Cupertino beziehungsweise um 23 Uhr in Deutschland, erfahren.

Finanzchef Peter Oppenheimer erwartete im April für das Quartal Einnahmen von 34 Milliarden US-Dollar. Im vorherigen Quartal waren es 39,2 Milliarden – ein Plus von 59 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

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Apple Quartalszahlen 2-2012: Die Vorhersagen der Beobachter

Wie bereits vor einigen Wochen angekündigt, wird Apple heute Abend gegen 23 Uhr die aktuellen Quartalszahlen für den Zeitraum Januar bis März 2012 verkünden. Philip Elmer-Dewitt hat die letzten Vorhersagen der Beobachter und Analysten zusammengefasst.

Wie schon in der Vergangenheit sind die Zahlen der 34 Wall-Street-Analysten mitunter deutlich vorsichtiger als die der 23 unabhängigen Beobachter, die Philip Elmer-Dewitt in seiner Tabelle für Fortune zusammengefasst hat.

Wenig überraschend liegen die Schätzungen tendenziell unter den Zahlen, die Apple für das Dezember-Quartal Ende Januar genannt hatte. Lediglich bei den iPhone-Verkaufszahlen gehen einige Beobachter so weit und rufen Nummern auf, die selbst die 37 Millionen verkauften Smartphones des vergangenen Quartals in den Schatten stellen.


(Bild: Fortune)

Wie nah diese Schätzungen an der Realität sind, erfahren wir heute Abend gegen 23 Uhr. Die blanken Zahlen veröffentlicht Apple in der Regel 30 Minuten vor der eigentlichen Konferenzschaltung.

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Apple-Quartalszahlen: Analyst glaubt an starkes Quartal und “aggressivere” Vorhersage

Wenn Apple am Dienstag die jüngsten Quartalsergebnisse vorstellt, wird das Unternehmen auch eine Vorhersage für das aktuell laufende Quartal treffen. Ein Analyst glaubt, dass diese Vorhersage nicht so konservativ wie üblich ausfallen wird – starke iPhone- und iPad-Verkaufszahlen sollten Apple Mut zu Optimismus geben.

Der Sterne-Agee-Analyst Shaw Wu glaubt an sehr starke Verkaufszahlen des iPhone 4S und des neuen iPad, weswegen Apple bei der Vorhersage am Dienstag “aggressiver” sein könnte. Im Ende März abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal 2012 dürfte Apple nach Wus Schätzungen 29,5 Millionen iPhones, 12,3 Millionen iPads und 4,3 Millionen Macs verkauft haben. Mit der iPad-Vorhersage ist Wu selbst vergleichsweise konservativ, manche seiner Kollegen glauben an bis zu 15,5 Millionen verkaufte iPads.

Wu glaubt derweil nicht, dass die iPhone-Verkaufszahlen in naher Zukunft nachlassen werden: Zwar gebe es Berichte, dass das “iPhone-Wachstum” in entwickelten Ländern nachlassen könnte, ein Anzeichen seien geringfügig enttäuschende Verkaufszahlen des US-Netzbetreibers Verizon Wireless. Wu glaubt einerseits nicht an einen solchen Trend und meint, dass man die Verizon-Zahlen relativieren könne: Es sei zu bedenken, dass Verizon nur einer von insgesamt rund 150 Apple-Mobilfunkpartnern weltweit sei. Die Einschätzung des Analysten lässt sich dadurch verstärken, dass jüngsten Umfragen zufolge das iPhone 4S immer noch das beliebteste Smartphone in den USA ist.

Wus Vorhersage zu Mac-Verkaufszahlen ist nicht sonderlich hoch, was er dadurch begründet, dass Apple in der jüngeren Vergangenheit vor allem Lagerbestände losgeworden ist, bevor in naher Zukunft neue Modelle erscheinen. Auch gebe es einen geringfügigen “Kannibalisierungseffekt” durch das iPad – das heißt, dass Apple durch den Erfolg des Tablet-Rechners die Verkaufszahlen der eigenen Produkte, also in erster Linie der MacBooks, schmälert.

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Zahlenspiele: Beobachter vermuten bis zu 15,5 Millionen verkaufte iPads

Mittlerweile hat es schon fast Tradition: Kurz vor der Veröffentlichung von Apples Quartalszahlen, die am kommenden Dienstag, den 24. April veröffentlicht werden, werden die von den Beratern und Analysten geschätzten Verkaufszahlen gesammelt.

Diese Zahlen wurden nun Fortunes Philip Elmer-Dewitt veröffentlicht und reichen von 9 Millionen alten und neuen iPads bis hin zu 15,5 Millionen Tablets, die Apple zwischen 1. Januar und 31. März 2012 verkaufen konnte. Die Gruppe von 50 Personen enthält sowohl unabhängige als auch professionelle Analysten, die ihren Investoren Tipps und Ratschläge für ihre Geldanlagen geben.

Wie schon zuvor sind die unabhängigen Beobachter (grün) mitunter deutlich optimistischer was die Zahlen angeht. Interessant ist jedoch, dass Asymcos Horace Dediu, der in der Vergangenheit mit guten Vorhersagen glänzen konnte, mit einer vergleichsweise vorsichtigen Zahl von nur 12,2 Millionen iPads in der Liste erscheint.

Neben den einzelnen Tipps der Analysten hat Fortune die geschätzten Durchschnittswerte der beiden Gruppen, sowie erstmals einen Tipp der sechs besten unabhängigen Beobachter (gelb), veröffentlicht. Die Schätzung von rund 11 Millionen verkauften iPads liegt interessanterweise unterhalb der Zahl, die die sonst so vorsichtigen professionellen Berater erwarten.

Apple selbst hatte bereits drei Tage nach dem Verkaufsstart des neuen iPad über 3 Millionen verkaufte Tablets berichtet. Im ersten Finanzquartal 2012 konnte Apple dank dem Weihnachtsgeschäft 15,4 Millionen iPads verkaufen.

(Bilder: Fortune)

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Apple: Bekanntgabe der nächsten Quartalszahlen am 24. April

Apple hat heute angekündigt, die Zahlen für das 2. Quartal des Geschäftsjahres 2012 am 24. April 2012 um 14:00 Uhr (Ortszeit US Westküste, 23:00 Uhr CEST) bekannt zu geben.

Auf der Informationsseite für seine Investoren nennt Apple den Termin. Wie üblich wird die Telefonkonferenz live übertragen und Fragen von Medien und Analysten beantwortet.

Während der letzten Konferenzschaltung zum 1. Finanzquartal 2012 im Januar konnte Apple ein neues Rekordquartal mit Einnahmen von 46,3 Milliarden US-Dollar melden. Die Vorhersagen von CFO Peter Oppenheimer für das nun beendete Quartal beinhalteten damals Einnahmen von 32,5 Milliarden US-Dollar.

Auch die Analysten sind von der zukünftigen Leistung Apples überzeugt. Wie AppleInsider berichtet, soll JP-Morgan-Analyst Mark Moskowitz das Preisziel der Apple-Aktie für Dezember 2012 von 625 auf 715 US-Dollar erhöht haben.

Als Grund wird vor allem die Performance von Apples iPhone genannt. Für das in der zweiten Jahreshälfte 2012 erwartete Modell rechne man mit LTE-Funktionen und einem dünneren Gehäuse. Darüber hinaus geht der Analyst davon aus, dass Apple seine MacBook-Reihe – inklusive des MacBook Air – in den kommenden drei Monaten auf den neuesten Stand bringen werde. Auch der Geschäftsbereich wird von JP Morgan als Wachstumsmarkt gesehen. Speziell das iPad habe hier noch große Chancen auf eine wachsende Verbreitung.

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Apples Weihnachts-Quartal: Rekorde ja, aber wie hoch?

Am 24. Januar wird die Börsen-Welt zumindest für einen Moment nach Cupertino blicken: Apple präsentiert dann sein jüngstes Quartalsergebnis. Alle Beobachter erwarten Mac-, iPhone- und iPad-Verkaufszahlen für das vergangene erste Quartal des Geschäftsjahres 2012. Die Frage ist eigentlich nur, wie stark Apple die bisherigen Rekorde übertroffen hat.

Der Analyst Brian White von Ticonderoga Securities ist sich sicher: Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2012, das sich fast genau mit dem vierten Kalenderquartal 2011 deckt, brachte für Apple neue Rekorde. White beobachtete die Verkaufszahlen von Apples Zulieferern in Asien, die im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 9,4 Prozent anstiegen. In den letzten Jahren gingen sie hingegen im Dezember im Vergleich zum November um jeweils rund 15 Prozent zurück.

Der Rückgang in den Vorjahren dürfte sich dadurch erklären lassen, dass die Produktion im November fürs Weihnachtsgeschäft wohl üblicherweise einen Höhepunkt erreicht. Dass sich Apples Zulieferer im vergangenen Jahr im Dezember sogar steigerten deutet auf eine besonders hohe Nachfrage in der Vorweihnachtszeit und darüber hinaus hin.

Besonders stark konnte sich die Firma Multi-Fineline Electronics steigern, das unter anderem flexible Leitplatten für Smartphones und Tablets herstellt: Das Unternehmen verzeichnete im vierten Kalenderquartal 2011 ein Plus in Höhe von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Anhand all dieser Zahlen sagt White für das vergangene Quartal 5,2 Millionen Macs, 10,9 Millionen iPads und 29,9 Millionen iPhones voraus. Im bisherigen Rekordquartal, dem vierten des Kalenderjahres 2011, verkaufte Apple 4,9 Millionen Macs, 11,12 Millionen iPads und 17,1 Millionen iPhones. Das bisherige iPhone-Rekordquartal war das dritte des Geschäftsjahres 2011 mit 20,3 Millionen verkauften Exemplaren – ein Wert, den Apple wohl deutlich überschreiten wird.

Nach Whites Vorhersagen hätten sich die iPad-Verkaufszahlen allerdings im Vergleich zum vorangehenden Quartal etwas verringert – trotz Weihnachtsgeschäft. Das könnte daran liegen, dass einige Kunden auf ein neues Modell warten oder dass einige Konkurrenten auf dem Tablet-Markt langsam Fuß fassen: Amazons Kindle Fire ist die erste iPad-Alternative mit im Vergleich zu Apples Tablet nennenswert hohen Verkaufszahlen.

Allerdings gibt es auch Analysten, die in Sachen iPad deutlich optimistischer als White sind: Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat die Vorhersagen von 42 Analysten zusammengetragen, deren Schätzungen zwischen 11,73 und 19,47 Millionen iPads liegen – und im Schnitt bei rund 13,5 Millionen Exemplaren. Whites Vorhersage scheint also recht konservativ zu sein.

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Q1-2012: Analysten erwarten Rekordquartal durch starke iPhone-Verkaufszahlen

Am 24. Dezember ist nicht nur Heiligabend, sondern auch der letzte Tag des ersten Quartals des Apple-Geschäftsjahres 2012. Nachdem sich Analysten vom vorangehenden Quartal in Sachen iPhone-Verkaufszahlen etwas enttäuscht zeigten, erwarten sie nun wieder ein Erfolgsquartal. Zumindest ein Analyst korrigiert allerdings seine Erwartungen in Sachen iPad etwas nach unten, in Sachen iPhone hingegen nach oben.

Der Canaccord-Genuity-Analyst T. Michael Walkley erwartet für das laufende Quartal “nur” 13 Millionen iPads. Bisher ging er noch von 14 Millionen Exemplaren aus, im vierten Geschäftsquartal 2011 waren es 11,12 Millionen Geräte. Als Grund für seine Neueinschätzung nennt Walkley einerseits die Konkurrenz durch Amazons Android-Tablet Kindle Fire, andererseits aber auch die Tatsache, dass einige iPad-Interessenten schon auf die Veröffentlichung eines neuen Exemplars – also eines iPad 3 – warten.

Ein Warten auf Neues galt im letzten Quartal auch als Grund für die leicht rückläufigen iPhone-Verkaufszahlen. Seit der Veröffentlichung des iPhone 4S ziehen die Verkaufszahlen dementsprechend wieder an und dürften im laufenden Quartal die höchsten in Apples Smartphone-Geschichte werden: Walkley erwartet 30,5 Millionen verkaufte Exemplare, zuvor hatte er noch 29 Millionen vorhergesagt. Im vierten Geschäftsquartal 2011 waren es “nur” 17,1 Millionen Geräte, im bisherigen Rekordquartal, dem dritten des letzten Geschäftsjahres, waren es X Millionen.

Mit diesen Verkaufszahlen würde Apple in dem Quartal laut Walkley einen Markanteil in Höhe von 18 Prozent unter allen Smartphones weltweit erreichen. Auf Platz eins werde Samsung mit 19,5 Prozent liegen, Apple werde hingegen Nokia und RIM mit 15,7 und 11,1 Prozent hinter sich lassen. Auf dem Tablet-Markt werde Apple hingegen auch in diesem Quartal mit 53,2 Prozent deutlich in der Führungsposition liegen, Amazon werde sich mit 15,3 Prozent hingegen gleich auf den zweiten Platz vor Samsung mit 11 Prozent katapultieren.

Dass es für Apple ein Rekordquartal werden wird, deuten auch die Zahlen der Zulieferer aus Asien an: Dem Ticonderoga-Securities-Analysten Brian White zufolge stiegen ihre Lieferungen an Apple im November um 17 Prozent. In den letzten sechs Jahren lag Apples monatlicher Schnitt bei nur 2 Prozent.

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Apple Quartalszahlen 4-2011: iPhone und iPad überragend, Mac bleibt stark

Wer in den vergangenen drei Monaten nicht unter einem Stein verbracht hat, dem wird aufgefallen sein, dass iPad und iPhone auf gesteigertes Interesse unter den Konsumenten gestoßen sind. Diese Tendenz spiegelt sich auch in den Ergebnissen für das vierte Quartal des Finanzjahres 2011 wider, die Apple heute Abend bekannt gab.

Dass das Unternehmen erneut Rekordzahlen vermelden würde, daran bestand schon fast kein Zweifel mehr. Wie üblich fielen die eigenen Prognosen, die Apple im vergangenen Quartal für die Monate Juli, August und September anstellte, äußerst konservativ aus. So versetzt man sich stets in die Lage, Erwartungen zu übertreffen. Allerdings blieb der Konzern in diesem Vierteljahr zum Teil hinter den Schätzungen der Analysten zurück.

25 Milliarden US-Dollar – Einnahmen in dieser Höhe traute der Hersteller sich im vorigen Quartal für das nun beendete zu. Geworden sind es 28,3 Milliarden, was einem Plus von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Beobachter waren derweil von Werten zwischen 29 und 33 Milliarden US-Dollar ausgegangen.

Auch die Gewinne haben sich positiv entwickelt: Mit 6,62 Milliarden US-Dollar liegt der Wert 53,7 Prozent über dem Betrag aus dem vierten Quartal 2010. Erwartungsgemäß rutschte die Brutto-Marge gegenüber dem vorigen Quartal etwas ab und liegt nun bei 40,3 Prozent, 1,4 Prozentpunkte niedriger. Gleichzeitig liegt dieser Wert 3,4 Punkte, oder 9,21 Prozent über dem Vorjahresquartal.

Macs bleiben stark – trotz Kannibalisierung

Nun zu Handfestem: Mac-Computer, feststehend oder mobil. Insgesamt konnte Apple in diesem Quartal knapp 4,9 Millionen Macs verkaufen und blieb damit ungefähr im Rahmen der Vorhersagen der Analysten von 4,7 Millionen. Davon etwas über 3,6 Millionen MacBook Pro und MacBook Air sowie fast 1,3 Millionen Desktop-Computer. Das ergibt einen Zuwachs in Höhe von etwa 26 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Damit lag Apple wieder einmal weit vor der übrigen PC-Branche, die laut IDC ein etwa sechsmal geringeres Wachstum im gleichen Zeitraum verzeichnete. Die Gründe hierfür seien CFO Peter Oppenheimer zufolge beim nach wie vor starken MacBook Air sowie dem MacBook Pro zu suchen. Auch Mac OS X Lion konnte sich behaupten: 6 Millionen Downloads meldet Apple im vergangenen Quartal.

Zur angeblichen Kannibalisierung des PC-Marktes durch die Tablet-Computer äußerte sich Tim Cook. Er gibt zu, dass es “durchaus Kunden gibt, die sich ein iPad statt eines Macs kaufen”. Allerdings sei die Zahl derer, die sich ein iPad statt eines Windows-basierten Computers zulegen, deutlich höher, so der CEO.

Der Markt in der Region Asien/Pazifik wurde besonders hervorgehoben: Gegenüber dem Vorjahr konnte man hier 61 Prozent Zuwachs verzeichnen.

Tragbar und Käuflich: iPhone, iPad, iPod

Das iPhone ist noch immer das stärkste iOS-Produkt. 17,1 Millionen Geräte verkaufte der Hersteller im vierten Quartal 2011, was einem Plus von 21,1 Prozent entspricht. Experten sahen für dieses Quartal jedoch zwischen 20 und 23 Millionen Verkäufe voraus. Peter Oppenheimer zeigt sich dennoch zufrieden und räumt ein, dass man sogar mit noch weniger Verkäufen gerechnet hatte. Allein wegen der enormen Dichte an Gerüchten über das nachfolgende iPhone-Modell, die seit der Worldwide Developers Conference (WWDC) im vergangenen Juni.

Das iPad ist davon hingegen ebenso unbeeindruckt wie von den diversen Konkurrenz-Produkten, die in den vergangenen drei Monaten auf dem Markt erschienen. 11,12 Millionen Mal verkaufte Apple seinen Tablet-Computer. Damit liegt dieses Quartal stolze 165,47 Prozent über dem des Vorjahres und hält sich brav an die Prognosen einiger Beobachter, während andere eher mit 13 Millionen gerechnet hatten. “Keiner unser Konkurrenten konnte Fuß fassen”, erläutert CEO Tim Cook. “Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir auch weiterhin stark im Wettbewerb bleiben”.

Über die iPods wurde an diesem Abend nur wenig gesprochen. Zwar konnte Apple immerhin 6,6 Millionen Geräte verkaufen, blieb damit aber fast 27 Prozent hinter dem vierten Quartal 2010 und eine gute Million hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Es bleibt also bei einem Abwärts-Trend, auch wenn Peter Oppenheimer sich beeilt anzumerken, dass der iPod immer noch 70 Prozent des Marktes für sich beansprucht.

Für weitere Informationen zu den Quartals-Ergebnissen bezüglich der iOS-Geräte weisen wir auf den iPhone-, iPad- und iPod-Bereich hin unter giga.de/benm.

Rückblick

Für das gesamte zurückliegende Finanzjahr 2011 konnte Apple heute Abend ein paar beeindruckende Zahlen präsentieren. Umsätze konnten von 65 Milliarden US-Dollar um 66 Prozent auf mehr als 108 Milliarden US-Dollar gesteigert werden. Zum Vergleich: Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Kasachstan. Insgesamt verkaufte der Hersteller über 72 Millionen iPhones, 32 Millionen iPads und fast 17 Millionen Mac-Computer.

Ausblick

Die Aussichten für das nächste Quartal sehen einigermaßen optimistisch aus. Von 26,74 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal dieses Jahres glaubt Apple, auf 37 Milliarden US-Dollar im kommenden Quartal klettern zu können. Zwar stellt dies nur einen Zuwachs von knapp 38 Prozent dar, während der Vergleich zwischen Q1 2011 und Q1 2010 stolze 70,5 Prozent Wachstum ergab. Doch muss man bedenken, dass im vergangenen Jahr das iPad und das iPhone 4 vorgestellt wurden, die gemeinsam für erstaunliche Verkaufszahlen sorgten.

Aufgrund neuer Preisstruktur bei den neuen iPhones und iPods sowie einem starken Dollarkurs rechnet Peter Oppenheimer mit einer Brutto-Marge von 40 Prozent im kommenden Quartal.

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Apple Quartalszahlen Q4 2011

Apple Conference Call
Vor wenigen Minuten hat Apple das Ergebnis des vierten Quartals im Geschäftsjahr 2011 bekannt gegebenen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg der Umsatz um 7,93 Milliarden auf 28,27 Milliarden US-Dollar. Den Netto-Gewinn konnte Apple von 4,31 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal auf 6,62 Milliarden US-Dollar steigern. Die Bruttogewinnspanne stieg um 3,4 Prozent von 36,9 in Vorjahresquartal auf 40,3 in vierten Quartal 2011. Der Anteil des Umsatzes, den Apple ausserhalb den USA erwirtschaftet entspricht 63 Prozent.

Im vierten Geschäftsquartal 2011 hat Apple 17,07 iPhones verkauft. Das entspricht einer Steigerung um 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Der Absatz von iPads stieg gar um 166 Prozent auf 11,12 Millionen Einheiten.

Im vergangenen Quartal konnte Apple 4,89 Millionen Macs verkaufen. Dies entspricht einer Steigerung um 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Mit 6,62 Millionen iPods wurden ganze 27 Prozent weniger Player verkauft als im Vorjahreszeitraum.

“Wir sind begeistert über das sehr starke Finish eines herausragenden Geschäftsjahres 2011, mit einem jährlichen Umsatz von 108 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn von 26 Milliarden US-Dollar”, so Apple CEO Tim Cook.

Apples Barmittelbestand stieg allein in vorhergehenden Quartal um 5,4 Milliarden US-Dollar auf insgesamt 81 Milliarden US-Dollar!

Im NASDAQ ist Apple weiterhin das Zugpferd:

Apple NASDAQ

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Q4/2011: Apple stellt jüngstes Quartalsergebnis am 18. Oktober vor

Mit dem September geht wieder einmal ein Apple-Geschäftsquartal zu Ende. Nach Apples Zählweise ist es das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2011, so dass das Unternehmen gleichzeitig auf ein ganzes Jahr zurückblicken wird. Die Ergebnisse des jüngsten Quartals wird Apple am 18. Oktober bekanntgeben.

An diesem Tag können sich Investoren ab 14 Uhr kalifornischer Zeit (23 Uhr mitteleuropäischer Zeit) die Bekanntgabe der Zahlen in einem Audio-Webcast anhören. Im Anschluss steht Apples Finanzchef Peter Oppenheimer den Investoren Rede und Antwort, manchmal nehmen auch andere Apple-Manager an der Konferenz teil.

Im nun fast vergangenen vierten Geschäftsquartal hat Apple mit OS X Lion ein neues Betriebssystem und mit dem neuen MacBook Air, dem neuen Mac mini sowie dem 27-Zoll-Thunderbolt Display auch neue Hardware vorgestellt.

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Apple Quartalszahlen 3-2011: 9,2 Millionen iPads verkauft, OS X Lion kommt heute

Peter Oppenheimer und Tim Cook stellten Dienstagnacht Apples Bilanz für das dritte Quartal des Finanzjahres 2011 vor. Wieder einmal hagelte es Rekorde – wieder einmal waren alle begeistert und entzückt. Gleichzeitig gab Oppenheimer in einem Nebensatz bekannt, dass Mac OS X Lion ab dem heutigen Mittwoch im Mac App Store erhältlich sein wird.

Gewinne, Gewinne, Gewinne – und Einnahmen

In den Monaten April, Mai und Juni konnte Apple Einnahmen in Höhe von 28,57 Milliarden US-Dollar vermelden, fast 82 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Dies sei vor allem dem erheblichen Wachstum von iPhone- und iPad-Verkäufen geschuldet. Hinzu kämen starke Werte für die Macs.

Insgesamt blieben davon 7,3 Milliarden US-Dollar Gewinn übrig, was einem Plus von beinahe 125 Prozent im Vergleich zum Q3/2010 entspricht. Die Brutto-Marge erhöhte sich geringfügig auf 41,6 Prozent und die Gewinne pro Aktie stiegen um 1,39 auf 7,79 US-Dollar.

Macs: Tragbar und mobil

Für die Macs sah es im vergangenen Jahresviertel bereits sehr gut aus. Mit 3,947 Millionen verkauften Computern verbesserte Apple sich um 13,75 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig wuchs der gesamte Markt nur um 2,6 Prozent – Macs entwickelten sich also fünfmal so gut wie der Rest der Branche.

Wie Tim Cook anmerkte, stellt das MacBook Pro den Löwenanteil der Mac-Verkäufe. Auch die Popularität des MacBook Air konnte viel zu dem Wachstum beitragen. Auch wenn man mit dem Ergebnis äußerst zufrieden sei, so Apples COO weiter, arbeite man in Cupertino natürlich fieberhaft daran, diesen Wert noch zu erhöhen.

Insbesondere das Warten auf OS X Lion habe dafür gesorgt, dass viele Kunden sich mit ihrem Kauf vorerst noch zurückgehalten hätten. Mit der Veröffentlichung des neuen Betriebssystems am 20. Juli werden die Verkäufe wieder erheblich ansteigen.

iPhone und iPad: Die kleinen Wunderkinder

Erstaunliches tat sich im vergangenen Quartal einmal mehr im Bereich von iPhone und iPad. Geradezu wahnwitzig sind die 9,25 Millionen verkauften iPads, und zwar sowohl im Vergleich zum Vorjahr, dem ersten Verkaufsquartal des Apple-Tablet (3,27 Miilionen) als auch im Vergleich zum vorherigen Quartal 2/2011 (4,69 Millionen).

Selbst den Vergleich mit dem traditionell reichhaltigen Feiertags-Quartal 1/2011 (7,33 Millionen) müssen die letzten drei Monate nicht scheuen. Das Wachstum gegenüber Q3/2010 beträgt damit ganze 182,75 Prozent. Auch das iPhone entwickelt sich nach wie vor prächtig. In seinem besten je vermeldeten Quartal konnte Apple mehr als 20,3 Millionen Smartphones verkaufen. Damit verbesserte sich der Wert von Jahr zu Jahr um 142,12 Prozent.

Nur die iPods sitzen auf einem absteigenden Ast – jedenfalls will die Kurve nicht so recht nach oben tendieren. Rückläufige Verkaufszahlen (fast 20 Prozent weniger als im Vorjahr) bedeuten, dass nur 7,54 Millionen Einheiten in diesem Quartal ein neues Zuhause fanden. Das ist der schlechteste Wert seit dem vierten Quartal 2005.

Für das kommende Quartal erwartet Apple 25 Milliarden US-Dollar Einnahmen, sowie eine Brutto-Marge von 38 Prozent. Dies begründete Tim Cook mit dem negativen Einfluss des Back-To-School-Programmes. Auch hätten diverse einmalige Zuwendungen im vergangenen Jahresviertel diesen Wert quasi künstlich ansteigen lassen.

Mit der Veröffentlichung von OS X Lion am heutigen Mittwoch endet auch das Up-to-date-Upgrade Programm. Es bot allen Mac-Kunden, die ihren Rechner nach dem 6. Juni 2011 im Apple Store oder bei einem autorisierten Händler erworben haben, eine kostenlose Aktualisierung auf das neue Betriebssystem. Dieses Angebot gilt bis zum Start von Mac OS X 10.7, ab da dürften also alle Rechner von Haus aus mit dem neuen System ausgestattet sein.

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Q3/2011: Apple gibt jüngste Quartalszahlen am 19. Juli bekannt

Am 19. Juli wird Apple die Ergebnisse des dritten Geschäftsquartals 2011 bekannt geben. Die Erwartungen sind nach mehreren Rekordquartalen in Folge wie üblich hoch – auch wenn in den letzten drei Monaten mit den neuen iMacs nur ein neues Hardware-Produkt erschienen ist.

Am 19. Juli wird Apple ab 23 Uhr mitteleuropäischer Zeit wie gewöhnlich eine QuickTime-Konferenzschaltung für Investoren anbieten und sie über die Ergebnisse informieren. Auch werden Apples Manager die Zahlen kommentieren und einen Ausblick nach vorne bieten.

Mit Ausnahme der neuen iMac-Modelle ist seit März kein Hardware-Produkt aus Cupertino erschienen. Mit Spannung erwarten Investoren allerdings die iPad-2-Verkaufszahlen: Da Apples jüngstes Tablet erst am Ende des zweiten Geschäftsquartals erschien, konnte Apple zu diesem Zeitpunkt noch keine handfesten Aussagen zu dessen Erfolgen machen.

Das zweite Geschäftsquartal 2011 endete am 26. März, die Ergebnisse gab Apple am 20. April bekannt. Wie auch die Quartale zuvor brach auch “Q2/2011″ sowohl in Sachen Umsatz als auch Gewinn alle Rekorde der Unternehmensgeschichte: Apple erzielte in dem Zeitraum einen Umsatz in Höhe von 24,67 Milliarden US-Dollar, über 80 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der Gewinn stieg um über 95 Prozent auf 5,99 Milliarden Dollar.

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Apple-Quartalszahlen Q1/2011: Erneutes Rekordergebnis

Q1/11 iOS Verkäufe
Schon fast traditionell verkündete Apple im soeben zu Ende gegangenen Financial Conference Calls erneut Rekordergebnisse. So konnte Apple in den letzten 3 Monaten des vergangenen Jahres bei einem Umsatz von 26,74 Milliarden US-Dollar einen Gewinn von 6 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Das vergangene Geschäftsquartal stellt somit erneut das wirtschaftlich erfolgreichste in der Unternehmensgeschichte dar.

Steve Jobs war bei diesem Conference Call anwesend.

Insgesamt wurden bis dato mehr als 160 Millionen iOS-Geräte verkauft. Apples iOS-Sparte ist nun für mehr als 2/3 des Apple-Umsatzes verantwortlich. Derzeit verkauft Apple mehr als 366.000 iOS-Geräte pro Tag.

  • iPhone 4
    Im vergangenen Geschäftsquartal wanderten mehr als 16,24 Millionen iPhone 4 über die Ladentheken.
  • Im gleichen Vorjahreszeitraum wurden hingegen “nur” 8,7 Millionen iPhone 3GS verkauft.
  • Apple konnte die von Investoren erwarteten 16 Millionen verkaufte iPhones klar übertreffen.

Für 2011 rechnen Investoren, dank Ende der iPhone-Exklusivtät in den USA, sogar mit mindestens 60 Millionen verkauften iPhones.

  • iPod
    Die Zahl verkaufter iPods sank auf 19,45 Millionen.
  • Im Vorjahrszeitraum verkauften sich noch knapp 21 Millionen iPod.
  • Apple hält in den USA immernoch 70% Marktanteil bei MP3-Playern inne.

Das iPhone scheint an diesem Rückgang mitverantwortlich zu sein. Allgemein bevorzungen User mittlerweile Geräte, die mehrere Funktionen bieten bzw. vereinen.

  • iPad
    Im vergangenen Geschäftsquartal wurden mehr als 7,33 Millionen iPads verkauft.
  • Es wurden um 3 Millionen mehr iPads als im vorhergehenden Quartal verkauft.
  • Mehr als 80% von Fortunes Top 100 Unternehmen verwenden bereits oder testen iPads im Arbeitsumfeld.

Insgesamt erwarteten Analysten “nur” knapp 6 Millionen verkaufte iPads.

  • MacBook Air
    Der Absatz mobiler Macs (MacBook, MacBook Pro, MacBook Air) stieg im vergangenen Geschäftsquartal auf 2,64 Millionen.
  • Dies stellt eine Steigerung von ganzen 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahrsquartal dar.

Maßgeblich verantwortlich für diese Steigerung dürfte die Einführung der neuen MacBook Air Modelle sein. Im Conference Call deutete Apple ein 15″ MacBook Air an.

  • iMac
    Auch die Verkaufszahlen von Desktop-Macs (Mac Mini, iMac, Mac Pro) stiegen, jedoch weit weniger dramatisch auf 1,24 Millionen Stück
  • Im Vorjahresquartal wurden 1,23 Millionen Desktop-Macs verkauft.

Insgesamt wurden im vergangenen Geschäftsquartal mehr Macs, iPhones und iPads als in jedem vorhergehenden Quartal in Apples Geschichte verkauft. Ein detaillierten Bericht der Q1/2011 Ergebnisse findet sich hier.

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Apple-Quartalszahlen Q1/11 in der Analyse

Als Weihnachtsgeschenke sind Apples Produkte besonders beliebt: Ein Umstand, der sich vor allem in Apples Wirtschaftsergebnissen für die Weihnachtsquartale niederschlägt. Auch 2010 ist keine Ausnahme und bescherte dem kalifornischen Unternehmen in den letzten drei Monaten des Jahres einen Gewinn von 6 Milliarden und einem Umsatz von 26,74 Milliarden US-Dollar. Damit ist dieses Geschäftsquartal das wirtschaftlich erfolgreichste in der Unternehmensgeschichte.

Apples iOS-Sparte

Dieser Erfolg ist vornehmlich durch gute Verkaufszahlen in Apples Mobilsparte geprägt. So konnte das Unternehmen vom iPhone 4, das im Juni vorgestellt wurde, 16,24 Millionen Einheiten absetzen; im Vorjahresquartal waren es beim Vorgänger-iPhone mit 8,7 Millionen nur gut die Hälfte. Die Erwartungen auf dem Börsenparkett lagen bei rund 16 Millionen verkaufter iPhones, für das Jahr 2011 rechnen Analysten sogar mit bis zu 60, vereinzelt gar 100 Millionen Geräten, die weltweit Verbreitung finden sollen.

Nicht ganz so erfolgreich war Cupertino beim Absatz der iPod-Musikspieler. Zwar hatten diese am ersten September noch rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft eine Überarbeitung erfahren, doch lag die Zahl verkaufter Geräte mit 19,45 Millionen unter dem Ergebnis des Vorjahresquartals (21 Millionen) und auch im Vorfeld waren die Erwartungen gedämpft: 17 bis 19 Millionen verkaufter Geräte prognostizierten die Analysten. Ein Trend, der sich bereits seit 2009 fortsetzt und auf eine Veränderung der Nachfrage zurückzuführen sein dürfte: Zunehmend rücken Geräte in den Fokus des Käuferinteresses, die mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen. Für Teile der ehemaligen iPod-Zielgruppe wird damit heute vor allem das iPhone neben sonstigen Smartphones interessant.

Anders hingegen das iPad: Mit 7,33 Millionen verkaufter iPads konnte Apple die Analystenerwartungen von rund sechs Millionen Geräten übertreffen und den Absatz weiter steigern. Im direkt zuvor liegenden Quartal lag der Absatz noch bei 4,19 Millionen iPads. Allerdings dürfte ein Warten auf die zweite Generation des Tablet-Macs viele Interessenten am Kauf gehindert haben: Einem unbestätigten Bericht zufolge könnte der Marktstart des iPad 2 schon Anfang April erfolgen und Käufern dann neben einem deutlich verbesserten Display ebenfalls integrierte Kameras bescheren.

Der Macintosh

Auch abseits der mittlerweile das Gros der Umsätze Apples ausmachenden iOS Sparte konnte das Unternehmen im Weihnachtsquartal Erfolge verbuchen: Der Macintosh, einst Kernprodukt, konnte vermehrt vom durch iPad, iPhone & Co. generierten Konsumenteninteresse profitieren und bescherte Apple mit 4,13 Millionen verkaufter Geräte eine Steigerung von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal (3,36 Millionen Macs). Erwartet worden waren ungefähr vier Millionen verkaufter Macs, hinter vereinzelten Erwartungen von bis zu 4,3 Millionen blieb Apple zurück.

Vor allem mobile Geräte konnten die Käufer überzeugen: Von ihnen gingen 2,9 Millionen über den Ladentisch, 37 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (2,13 Millionen). Zu diesem Ergebnis dürfte vor allem das MacBook Air positiv beigetragen haben, fiel doch der Verkaufsstart der aktuellen Version exakt in das fragliche Geschäftsquartal. Mehr Erfolg wäre Apple möglicherweise vergönnt gewesen, wenn auch MacBook Pro und MacBook einer Überarbeitung unterzogen worden wären. Sie sind in nahezu unveränderter Form bereits seit April bzw. Mai 2010 auf dem Markt.

Anders Apples Desktop-Macs, die Mitte des Jahres in neuer Version auf den Markt kamen. Sie fanden 1,24 Millionen Käufer (im Vorjahresquartal waren es 1,23 Millionen).

Finanzzahlen

Nach alledem nimmt es nicht Wunder, dass Apple auch im Weihnachtsquartal, das als erstes Geschäftsquartal 2011 gezählt wird, die eigenen gewohnt konservativen Prognosen übertreffen konnte: 23 Milliarden US-Dollar Umsatz hatte der Leiter des Finanzressorts, Peter Oppenheimer, vorausgesagt. Mit Einnahmen in Höhe von 26,74 Milliarden US-Dollar konnte Apple diesen Wert deutlich übertreffen (Vorjahresquartal: 15,68 Milliarden US-Dollar). Weniger bescheiden waren die Erwartungen der Analysten im Vorfeld der Bekanntgabe von Apples Quartalszahlen: Sie gingen von 24 bis 25 Milliarden US-Dollar Umsatz aus, was jedoch ebenfalls noch unter den tatsächlichen Werten lag.

Ebenso durfte Apple mehr Gewinn als im Vorjahresquartal (3,38 Milliarden US-Dollar, 3,67 US-Dollar pro Aktie) einstreichen: Mit 6 Milliarden US-Dollar (6,43 US-Dollar pro Aktie) erzielte das Unternehmen auch in diesem Bereich den Höchstwert in seiner Unternehmensgeschichte.

Ausblick

Für das kommende zweite Geschäftsquartal 2011 geht Oppenheimer von einem Umsatz von 22 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn von 4,90 US-Dollar pro Aktie aus. Ebenso interessant wie diese Erwartungen könnte für Investoren allerdings sein, welchen Weg die gesundheitliche Entwicklung des Apple-Chefs Steve Jobs nimmt. Schon im Vorfeld der Veröffentlichung der Quartalszahlen hatte das Wertpapier des Unternehmens angesichts der neuerlichen Auszeit Jobs’ deutlich unter Druck gestanden und zeitweise an US-Börsen über vier Prozent und an deutschen Börsen sogar rund acht Prozent an Wert eingebüßt.

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Apple-Quartalszahlen Q1/11: Die wichtigsten Daten

Wie soeben bekannt gegeben, konnte Apple im Weihnachtsquartal 2010 das beste Ergebnis seiner Unternehmensgeschichte erwirtschaften. In einer Mitteilung an die Börsenaufsicht in den USA präsentierte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 26,74 Milliarden und einen Gewinn von 6,43 US-Dollar pro Aktie.

Auch wenn die heutige Bekanntgabe der Wirtschaftsergebnisse und Apples Aktienkurs vornehmlich von neuerlichen Gesundheitsproblemen des Apple-Chefs Steve Jobs überschattet waren, konnte der kalifornische Hersteller sehr gute Zahlen vorlegen. Verkauft wurden in der Weihnachtssaison 2010:

- 4,13 Millionen Macintosh-Computer (Vorjahresquartal: 3,36 Millionen)

- 16,24 Millionen iPhones (Vorjahresquartal: 8,7 Millionen)

- 19,45 Millionen iPods (Vorjahresquartal: 21 Millionen)

- 7,33 Millionen iPads (Produktstart erst nach Vorjahresquartal)

Der Gesamtumsatz im besagten Zeitraum belief sich auf 26,74 Milliarden US-Dollar und übertraf damit Apples gewohnt konservative eigene Prognose von 23 Milliarden US-Dollar. Einschätzungen von Analysten lagen bei 24 bis 25 Milliarden US-Dollar. Vor allem der Weihnachtsumsatz hat zum guten Ergebnis beigetragen. Einer Notiz des UBS-Analysten Maynard Um zufolge zählten iPad, iPhone und iPod 2010 „zu den häufigsten Geschenken zum Weihnachtsfest“.

Mit Spannung erwartet wurden vor allem die Verkaufszahlen des iPad, hatten diese doch im vierten Geschäftsquartal 2010 mit 4,19 Millionen verkaufter Geräte die Analystenerwartungen deutlich unterboten. Diesmal lag die Messlatte der Finanzakteure bei rund sechs Millionen verkaufter Tablet-Macs: Ein Wert, den Apple diesmal deutlich übertraf und damit zum zweiten Mal in Folge mehr Tablet-Macs als eigentliche Macintosh-Computer absetzte.

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Apples Quartalszahlen für Q4: 4,31 Milliarden Dollar Gewinn

Mit den heutigen Quartalszahlen beschließt Apple das vierte Geschäftsquartal: Wie üblich veröffentlicht Apple bereits kurz vor der Telefonkonferenz die Zahlen. 20,34 Milliarden US-Dollar Umsatz und einen Gewinn von 4,31 Milliarden Dollar hat Apple im Zeitraum von Juli bis September erzielt.

Zudem hat Apple insgesamt 3,89 Millionen Macs verkauft. Das ist ein Zuwachs von 27 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2009. Erneut spitze sind auch die iPhone Zahlen: 14,1 Millionen Einheiten hat der Hersteller rund um den Globus verkauft. Das sind 91 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres.

Von den unterschiedlichen iPod-Modellen konnte Apple 9,05 Millionen Stück verkaufen und insgesamt 4,19 Millionen iPads.

“Mit den 14,1 Millionen verkauften iPhones haben wir sogar RIM mit dem besten Ergebnis von 12,1 Millionen Geräten übertroffen”, sagt Apple-Chef Steve Jobs Und auch Peter Oppenheimer, Apple CFO, freut sich über die erneut guten Zahlen: “Wir sind begeistert von der Leistung und Stärke unserer Unternehmung.”

Mit dem erzielten Ergebnis hat Apple einmal mehr die eigenen Erwartungen übertroffen. In einem Ausblick auf das vierte Quartal hatte Apple mit einem Umsatz von 18 Milliarden Dollar und einem Gewinn pro Aktie von 3,44 Dollar gerechnet. Tatsächlich liegt der Gewinn aber bei 4,64 Dollar pro Aktie.

Bild: thenails, “”Wall Street Bull”". Some rights reserved. Flickr.

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Apple veröffentlicht Quartalsergebnisse: 3,25 Milliarden US-Dollar Gewinn

Das dritte Geschäftsquartal ist zu Ende und Apple legt erneut Zahlen vor: Kurz vor der offiziellen Telefonkonferenz veröffentlicht Apple bereits die wichtigsten. Der Umsatz lag im dritten Quartal bei 15,7 Milliarden US-Dollar und der Netto-Gewinn bei 3,25 Milliarden Dollar, das sind 3,51 Dollar pro Aktie. Im Vergleichszeitraum 2009 waren es noch 9,73 Milliarden Dollar und Apple verdiente 1,83 Milliarden Dollar.

Auch die Verkaufszahlen können sich sehen lassen: Vor allem bei den Mac-Verkäufen konnte Apple einen neuen Quartalsrekord erzielen. 3,47 Millionen Geräte hat Apple verkauft, das ist ein Zuwachs von 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Bei den iPhones konnte Apple 8,4 Millionen Geräte verkaufen – ein Plus von 61 Prozent. 9,41 Millionen iPods fanden einen neuen Besitzer und 3,27 Millionen iPads hat Apple rund um den Globus verkauft.

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iPad-Verkaufsstart in neun weiteren Ländern und Apples Quartalszahlen

Gleich zwei Pressemitteilung versendet Apple aus dem Cupertino-Campus: In der ersten teilt der Hersteller mit, dass man das iPad ab kommenden Freitag in neun weiteren Ländern zum Verkauf anbieten wird. Und in der zweiten Mitteilung weist Apple noch einmal auf die Verkündung der Quartalszahlen am kommenden Mittwoch hin.

Kunden aus Österreich, Belgien, Hong-Kong, Irland, Luxemburg, Mexiko, den Niederlanden, Neuseeland und Singapur dürfen sich auf Apples iPad freuen. Zu den iPad-Preisen in den jeweiligen Ländern äußert sich Apple allerdings noch nicht, nennt in der offiziellen Pressemeldung lediglich die US-Dollar-Preise.

Bereits am Mittwoch, den 20. Juli, will der Hersteller die Ergebnisse des dritten Geschäftsquartals bekannt geben. Interessierte können sich ab 14 Uhr pazifischer Zeit (23 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit) über Apples Internetseite die QuickTime-Audio-Konferenz anhören, in der Apple Fragen von Analysten und Investoren beantwortet. macnews.de wird sich den Schlafsand aus den Augen reiben und zeitnah von Apples Verkaufs- und Umsatzzahlen berichten.

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Apple-Quartalszahlen am 20. Juli

Am 20. Juli wird Apple die Ergebnisse des dritten Geschäftsquartals 2010 veröffentlichen. Interessierte werden sich ab 14 Uhr pazifischer Zeit (23 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit) über Apples Website die QuickTime-Audio-Konferenz anhören können, in der Apple Fragen von Analysten und Investoren beantwortet.

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Apple veröffentlicht Quartalsreport

Unternehmen die an der Börse gehandelt werden, müssen in festgelegten Abständen ihre Geschäftszahlen veröffentlichen. So können zum einen alle Aktionäre und zum anderen “normale” Menschen einsehen, wo genau wieviel Umsatz gemacht wurde und 

wo das Unternehmen Ausgaben generiert hat.

Wer also genau hinschaut, kann daraus so einiges schließen. Letzte Nacht hat Apple seine Zahlen für die letzte abgelaufene Periode (Quartal 4 in 2009) veröffentlicht.

Was daraus hervorgeht liest sich wie die Erfolgsgeschichte einiger berühmter Märchenbücher. US$ 15,68 Milliarden Umsatz hat Apple in den letzten 3 Monaten generiert und dabei gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Wachstum von 33% erzielt. Daraus resultierte anschließend ein Nettogewinn von US$ 3,38 Milliarden (bedeutet 3,67 US$ je Aktie). Die Bruttogewinnspanne lag demnach bei 40,9% (hier wäre also durchaus auch einmal Luft um Produkte, wie das Tablet auf den Markt zu “drücken”).

Interessant ist, dass Apple immer wieder den US Markt vorzieht und bedient, wobei das Unternehmen 58% seines Umsatzes ausserhalb der USA erzielte. Apples Barvermögen beläuft sich nun auf unglaubliche US$ 40 Milliarden. Die Verkäufe setzen sich dabei wie folgt zusammen (Vergleich zum Vorjahresquartal):

  • Macs: 3.362.000 (33% Wachstum)
  • 70% mehr iMacs und dadurch die Millionengrenze überschritten
  • 20.970.00 iPods (8% weniger)
  • Zuwachs des iPod Touch trotzdem bei 55%
  • 8.737.000 iPhones(unglaubliche 100% Wachstum!)

Und was sagt Steve Jobs dazu? “Wenn man sich unseren Quartalsgewinn anschaut, ist es eine Überraschung, dass Apple heute ein Unternehmen mit einem Marktwert von über 50 Milliarden US$ ist. Die neuen Produkte, die wir in diesem Jahr auf den Markt bringen werden, werden den Umsatz um einiges steigern können, besonders unser neues Hauptprodukt, auf das wir besonders stolz sind.”

Interessanter Weise findet Apple-TV in den Berichten nur Erwähnung in Zusammenhang mit dem iPhone die Verkäufe hier sind wohl also nicht ganz so berauschend. Es wird wohl auch noch einen weiteren Quartalsreport dauern, bis wir erfahren dürfen, wie sich der neue Mac Mini Server am Markt behaupten kann.

Sicherlich wird er vom Tablet sprechen, wo nun endlich morgen alle Spekulationen ein Ende haben werden und die vielen Newsseiten wieder auf das Wesentliche zurückkehren können.

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Apples Quartalsergebnisse: Über drei Millionen Macs in drei Monaten

Nicht nur Apples Finanzergebnisse für das abgelaufene vierte Quartal 2009 brechen Rekorde, vor allem hat der Hersteller innerhalb von drei Monaten noch nie so viele Macs und iPhones verkauft: Der Computer-Absatz ist binnen eines Jahres von 2,6 Millionen auf 3,05 Millionen Stück gestiegen, anstatt 6,89 Millionen iPhones konnte Apple im vierten Quartal 2009 7,4 Millionen Handys an den Mann bringen. Von Juli bis September hat der Hersteller insgesamt 9,87 Milliarden US-Dollar umgesetzt und 1,67 Milliarden Dollar Gewinn gemacht, das entspricht 1,82 Dollar pro Aktie. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor, im vierten Quartal 2008, lag der Gewinn noch bei 1,14 Milliarden Dollar, der Umsatz bei 7,9 Milliarden. Die iPod-Verkäufe sind allerdings leicht rückläufig: 10,2 Millionen Geräte gingen über die Ladentische, vor einem Jahr waren es noch 11,05 Millionen Stück gewesen.

Auf Grund von Änderungen im amerikanischen Steuerrecht hatten sich Finanzexperten im Vorfeld der Bekanntgabe gefragt, ob Apple die Gewinne und Umsätze durch den Verkauf von iPhone und Apple TV-Geräten weiterhin über zwei Jahre hinweg bilanzieren würde. Nun zeigt sich: Der Hersteller bleibt dieser Linie noch einmal treu, wenn vielleicht auch zum letzten Mal. Ohne diese Verschiebung in die Zukunft wäre der Umsatz im vierten Quartal 2009 gar bei 12,25 Milliarden, der Gewinn bei 2,86 Milliarden gelegen.

CEO Steve Jobs hält in einer Pressemitteilung des Unternehmens fest: “Wir sind begeistert, so viele Macs und iPhone verkauft zu haben wie in noch keinem Quartal zuvor.”

Apples Finanzchef Peter Oppenheimer fügt hinzu: “Über das ganze Jahr hinweg haben wir den Umsatz um 12 Prozent und das Netto-Einkommen um 18 Prozent gesteigert – und das in ungewöhnlich schwierigen Zeiten.” Im bereits angelaufenen ersten Quartal 2010 erwartet er zwischen 11,3 und 11,6 Milliarden Umsatz, den Gewinn pro Aktie schätzt er auf 1,70 bis 1,78 US-Dollar.

In einer Telefonkonferenz stellt sich Apple seit 23.00 Uhr den Fragen von Journalisten und Finanzexperten, der Stream lässt sich per QuickTime anhören.

macnews.de wird morgen im Laufe des Tages wie gewohnt über alle weiteren Neuerungen berichten und sich im Detail mit den Finanzergebnissen befassen.

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Apples Quartalsergebnisse: Rekord trotz Krise, Rekord dank iPhone

Kurz vor der angekündigten Telefonkonferenz um 23.00 Uhr hat Apple bereits die wichtigsten Zahlen veröffentlicht: Insgesamt kann sich das zweite Geschäftsquartal 2009 zwischen Januar und März durchaus sehen lassen, wenn auch die Mac-Verkäufe im Angesicht der Wirtschaftskrise zurückgegangen sind: 3 Prozent weniger, nämlich 2,2 Millionen Einheiten, hat der Hersteller im Vergleich zum zweiten Geschäftsquartal 2008 verkauft. Um 3 Prozent aufwärts ging es immerhin bei den iPods, 11,01 Millionen Stück haben sich die Kunden weltweit gekauft.

Sensationell hingegen lesen sich die iPhone Verkaufszahlen: 123 Prozent Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal, das sind 3,79 Millionen verkaufte Geräte in drei Monaten und damit signifikant mehr iPhones als Macs. Dank dieser explosionsartigen Steigerung schafft es Apple einmal mehr, ein Rekordquartal zu verkünden: 8,16 Milliarden US-Dollar hat der Hersteller umgesetzt und dabei 1,21 Milliarden Dollar verdient. Nicht viel weniger sollen es den konservativen Einschätzungen von Apples Finanzchef zufolge im laufenden Quartal werden, dass Ende Juni zu Ende geht: Er rechnet mit 7,7 bis 7,9 Milliarden US-Dollar Umsatz.

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Heute Abend: Apples Quartalszahlen

Heute Abend ist es wieder so weit: Apple wird gegen 22.30 die von vielen Anwendern und Anlegern heiß erwarteten Zahlen des vergangenen Quartals bekannt geben. Auf Spekulationen verzichtet die Redaktion an dieser Stelle und verweist auf die Berichterstattung auf macnews.de am heutigen Abend. Auch die Pressekonferenz nach den Zahlen kann und wird wieder neue Éin- und Ansichten liefern, mit dem Audio-QuickTime-Stream ist man live dabei. Bild: Myatu, “Apple Market Entrance”. Some rights reserved. Flickr

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Apples Quartalsergebnisse im Vergleich

Apples jüngste Quartalsergebnisse sind nicht nur im Vergleich mit dem gleichen Zeitraum im Vorjahr als erfolgreich zu bewerten. Mit 1,07 Millionen verkauften Macs und 5,3 Millionen verkauften iPods konnte man etwas mehr Geräte absetzen als im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres – obwohl dies das profitable Weihnachtsgeschäft beinhaltete.

Der Umsatz war im vorangehenden Quartal jedoch mit 3,49 Milliarden Dollar etwas höher als die 3,24 Milliarden des abgelaufenen Quartals – was auf stärkere Verkäufe günstigerer Produkte (wie den Mac mini und den iPod shuffle) schließen lässt. Insgesamt lässt sich über die letzten vier Quartale hinweg ein nicht einbrechender, stetiger Anstieg der Mac- und iPod-Verkäufe feststellen – trotz eigentlich zu erwartender saisonaler Schwankungen, die lediglich einen besonders starken Anstieg vor der Jahreswende von 2 auf 5 Millionen verkauften iPods und 0,8 auf 1,0 Millionen verkauften Macs zwischen dem ersten Quartal 2005 und dem vierten Quartal 2004 verursachten.

Einziger Wehrmutstropfen: Im Januar hatte Apple für das zweite Quartal einen Gewinn von 40 Cent pro Aktie vorausgesagt, der mit 34 Cent etwas geringer ausfiel – obwohl die Umsätze um 340 Millionen Dollar höher lagen.

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Apple-Quartalszahlen heute Abend

Wir hatten es bereits mehrfach berichtet: Apple wird am heutigen Abend seine Zahlen für das dritte Finanzquartal 2004 vorstellen. Wie üblich gibt’s einen QuickTime-Stream des Conference Calls, bei dem die Ergebnisse bekanntgegeben werden – er ist hier zu finden.

Los geht’s um 23 Uhr hiesiger Zeit (14 Uhr Cupertino), mit dabei sein wird mindestens CFO Peter Oppenheimer, wenn nicht sogar Apple-Chef Steve Jobs. Analysten erwarten ordentliche Zahlen – Schätzungen im Vorfeld liegen bei 15 US-Cent Gewinn pro Aktie (Vorjahresquartal: 5 US-Cent) sowie 1,95 Milliarden Dollar Umsatz. Allerdings wird sich Apple von den Wall Street-Analysten einiges in Sachen iMac-Verzögerung anhören müssen – hier verpasst man die in den USA so wichtige “Back to School”-Saison, weil neue Geräte erst im September kommen. Die Apple-Aktie steht derzeit bei 29,22 Dollar leicht im Plus, lag aber bekanntlich schon einmal (und vor nicht allzu langer Zeit) bei 34,19 Dollar.

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Apple-Quartalsbericht an die SEC ist online

Wir hatten es im macnews.morgen-Ticker bereits erwähnt: Apples jüngster Pflichtbericht an die US-Börsenbehörde SEC, das “Quarterly Filing”, ist inzwischen online zu finden. Die so genannte Form 10-Q enthält einige interessante Fakten, die erwähnenswert sind: Neben den fünf Sammelklagen wegen iPod-Batterieproblemen einiger Nutzer ist unter anderem nachzulesen, dass Apple nun 4,8 Milliarden Dollar in “Total Assets” besitzt und die Forschungsaufwendungen nach wie vor bei rund 120 Millionen Dollar im Quartal lagen.

Was die Verkäufe anbetrifft, so ging der Mac-Absatz tatsächlich nur in Europa (plus 19 Prozent) und Asien (plus 8 Prozent) hoch, in Amerika hingegen nicht. Auch die Beziehung zu Microsoft wird in Form 10-Q angesprochen: Man bleibe “abhängig” von dem Unternehmen, weil es nun nicht mehr vertraglich verpflichtet sei, sein Office-Paket für den Mac zu produzieren.

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Livestream zu Apples Quartalszahlen

Am 14. Januar (Mittwoch) ist es soweit: Apples Quartalszahlen für das abgelaufte Quartal werden veröffentlicht. Wie bereits berichtet, werden gute Zahlen erwartet – angetrieben etwa durch Verkäufe beim iPod sowie dem Power Mac G5; außerdem scheint der iTunes Music Store weiterhin gut zu laufen, wobei dessen Umsätze im Vergleich zur Hardware (natürlich) verblassen.

Zu den Quartalszahlen, die Apple übrigens als “Q1-2004″ bezeichnet, wird es auch wieder einen “Conference Call” als Webcast geben, die entsprechende Seite wurde nun auf Apple.com freigeschaltet. Los geht’s um 23 Uhr mitteleuropäischer Zeit.

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Quartalszahlen – Apple verpasst die Analysten-Ergebnisse, erfüllt eigene Vorhersagen

Gestern Abend veröffentlichte Apple die Quartalszahlen für das 4. Quartal 2011. Erstmals verpasste der Konzern die von den Analysten prophezeiten Ergebnisse, welches für einen Kursrutsch an der Börse sorgte.

Apple hatte für das 4. Geschäftsquartal, welches am 24. September endete, Einnahmen von 25 Milliarden US-Dollar anvisiert, daraus sind dann 28,3 Milliarden geworden. Da Firmen ihre eigenen vorhergesagten Ergebnisse gerne unterschätzen, waren Analysten von einem 29 bis 33 Milliarden-Quartal ausgegangen. Apple konnte damit erstmals die von den Beobachtern erwarteten Zahlen nicht erreichen oder gar toppen.

Insgesamt hat sich der Konzern jedoch weiterhin positiv entwickelt, was auch die Gewinne von nun 6,62 Milliarden US-Dollar zeigen, ein Plus von 53,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Grund für das Verfehlen der Analysten-Ziele könnte der verspätete Launch des iPhone 4S sein, und das damit verbundene Abwarten der Konsumenten, die ein neues Handy kaufen wollen. Entsprechend kritisch äußerte sich Tim Cook bezüglich der Gerüchte.

Die Verkaufszahlen konnten in allen Bereichen die Zahlen des Vorjahresquartals erreichen, einzige Ausnahme ist wenig überraschend der iPod. Hier musste man ein Minus von 27 Prozent auf nun nur noch 6,622 Millionen verkaufte Geräte mitteilen. Beim iPad gab es eine Steigerung von 166 Prozent auf 11,123 Millionen verkaufte Tablets. Das iPhone konnte immer noch ein Plus von 21 Prozent verzeichnen, und sich im 4. Quartal 2011 damit 17,073 Millionen mal verkaufte.

Desktop-Macs hatten ein Plus von 3 Prozent (1,278 Millionen Einheiten), während sich die MacBooks um 37 Prozent (3,616 Millionen Einheiten) steigern konnten.

Für das kommende (Weihnachts-)Quartal hat sich Apple jedoch noch einiges mehr vorgenommen und Einnahmen von 37 Milliarden US-Dollar angekündigt. Bislang hatte Apple noch kein Quartal mit mehr Einnahmen jenseits 30 Milliarden US-Dollar. Bei diesen Zahlen handelt es sich wie oben angemerkt um vorsichtige Vorhersagen, es kann also gut sein, dass Apple die 30 Milliarden gleich überspringt und im nächsten Quartal bei den Einnahmen vorne eine 4 steht.

Weitere Informationen und Analysen zu Apples Quartalszahlen findet ihr bei den Kollegen von giga.de/macnews und giga.de/benm.

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