Apple-Quartalszahlen Q1/11: Die wichtigsten Daten

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Wie soeben bekannt gegeben, konnte Apple im Weihnachtsquartal 2010 das beste Ergebnis seiner Unternehmensgeschichte erwirtschaften. In einer Mitteilung an die Börsenaufsicht in den USA präsentierte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 26,74 Milliarden und einen Gewinn von 6,43 US-Dollar pro Aktie.

Auch wenn die heutige Bekanntgabe der Wirtschaftsergebnisse und Apples Aktienkurs vornehmlich von neuerlichen Gesundheitsproblemen des Apple-Chefs Steve Jobs überschattet waren, konnte der kalifornische Hersteller sehr gute Zahlen vorlegen. Verkauft wurden in der Weihnachtssaison 2010:

- 4,13 Millionen Macintosh-Computer (Vorjahresquartal: 3,36 Millionen)

- 16,24 Millionen iPhones (Vorjahresquartal: 8,7 Millionen)

- 19,45 Millionen iPods (Vorjahresquartal: 21 Millionen)

- 7,33 Millionen iPads (Produktstart erst nach Vorjahresquartal)

Der Gesamtumsatz im besagten Zeitraum belief sich auf 26,74 Milliarden US-Dollar und übertraf damit Apples gewohnt konservative eigene Prognose von 23 Milliarden US-Dollar. Einschätzungen von Analysten lagen bei 24 bis 25 Milliarden US-Dollar. Vor allem der Weihnachtsumsatz hat zum guten Ergebnis beigetragen. Einer Notiz des UBS-Analysten Maynard Um zufolge zählten iPad, iPhone und iPod 2010 „zu den häufigsten Geschenken zum Weihnachtsfest“.

Mit Spannung erwartet wurden vor allem die Verkaufszahlen des iPad, hatten diese doch im vierten Geschäftsquartal 2010 mit 4,19 Millionen verkaufter Geräte die Analystenerwartungen deutlich unterboten. Diesmal lag die Messlatte der Finanzakteure bei rund sechs Millionen verkaufter Tablet-Macs: Ein Wert, den Apple diesmal deutlich übertraf und damit zum zweiten Mal in Folge mehr Tablet-Macs als eigentliche Macintosh-Computer absetzte.

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