CES 2012: Thunderbolt-Geräte in (fast) freier Wildbahn

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Seit vielen Monaten warten viele Mac-Besitzer auf den Durchbruch der Thunderbolt-Schnittstelle und der dazugehörigen Peripherie. Die Realität sieht leider immer noch eher traurig aus. Die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas gibt aber wieder Hoffnung, dass sich endlich etwas ändern wird und man nicht mehr neidisch über den Tellerrand zu USB 3.0 schauen muss.

CES 2012: Thunderbolt-Geräte in (fast) freier Wildbahn

Eine Reihe von Herstellern nutzen in diesem Jahr die Unterhaltungselektronikmesse CES, um zwischen flachen Fernsehern und der Schar an neuen Tablets auch Geräte mit Thunderbolt-Anschluss zu präsentieren. Bereits heute morgen berichteten wir über den Thunderbolt-Hub von Lacie.


Belkin Thunderbolt Express Dock (Bild: The Verge)

Mittlerweile gibt es aber unter anderem auch Neues von dem bereits auf dem Intel Developer Forum präsentierten Belkin Thunderbolt Express Dock. Das mit drei USB-2.0-, einem Firewire-800-, einem HDMI-, einem 3,5-mm-Kopfhörer- und einem Gigabit-Ethernet-Port ausgestattete Dock soll jetzt ab September 2012 zum Preis von 299 US-Dollar erhältlich sein. Hier heißt es also weiter: Abwarten und Tee trinken.


Elgato Thunderbolt SSD (Bild: profil-marketing.com)

Etwas besser sieht es für Freunde schneller Datenspeicher aus. Hier zeigen sowohl Elgato als auch OCZ zwei externe SSD-Laufwerke mit Thunderbolt-Schnittstelle. Elgatos Thunderbolt SSD wird in zwei Kapazitäten mit 120 und 240 Gigabyte angeboten und benötigt kein eigenes Netzteil, die Stromversorgung gelingt über den Thunderbolt-Port. Das externe Laufwerk soll ab Februar für knapp 400 Euro für das 120-Gigabyte-Modell, beziehungsweise etwa 650 Euro mit 240 Gigabyte großer SSD erhältlich sein.


OCZ Lightfoot (Bild: PC Perspective)

Keinen konkreten Termin für die Veröffentlichung gibt es hingegen für OCZs Lightfoot; sie soll noch “ungefähr ein Quartal” vom Marktstart entfernt sein. Die externe Thunderbolt-SSD kommt ebenfalls ohne Netzteil aus und soll in Kapazitäten von 128, 256, 512 und 1024 Gigabyte auf den Markt kommen. Für Transferraten von bis zu 750 Megabyte pro Sekunde soll laut AnandTech der von OCZ und Marvel PCIe-SSD-Controller Kilimanjaro verantwortlich sein. Preislich ist von 2 US-Dollar pro Gigabyte die Rede.

Da Intels Ivy-Bridge-Plattform ebenfalls in den Startlöchern steht, ist davon auszugehen, dass sich die Verfügbarkeit von entsprechender Peripherie in den kommenden Monaten drastisch verbessern wird. Einen weiteren Schub für den Massenmarkt dürften kommende Windows-Notebooks und -Ultrabooks sein, die mit einem Thunderbolt-Anschluss ausgestattet sein werden.

Weitere Themen: Mac mini (2012), MacBook Air, Thunderbolt Dock, Thunderbolt Festplatte , MacBook Pro, Mac mini Server, Wellograph, Mother, ASUS Transformer Book Duet TD300, Belkin


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