Ein Tablet für jedes Kind - für weniger als 100 Dollar

Florian Matthey
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Die Stiftung One Laptop Per Child (OLPC) möchte auf den Tablet-Zug aufspringen und in Zusammenarbeit mit Marvell ein eigenes Gerät für einen Preis unterhalb der 100-Dollar-Marke anbieten. Auf der CES 2011, die im Januar in Las Vegas stattfindet, möchte OLPC einen ersten Prototypen zeigen.

Die CES-2011-Version soll noch über ein Glas-Display verfügen, bis zur CES 2012 soll es dann ein Modell geben, das für zusätzliche Stabilität ausschließlich aus Plastik besteht. Das Display soll außerdem mit und ohne Hintergrundbeleuchtung funktionieren. Das OLPC-Tablet soll auf der Mavell-Plattform Moby basieren und in den USA in den Bereichen Gesundheit und Bildung zum Einsatz kommen und für Entwicklungsländer einen bezahlbaren Computer für Kinder bieten.

Das Gerät soll damit ebenso wie das iPhone, das iPad und die Google-Handys auf ARM-Technologie setzen. Die erste Version soll dem OLPC-Gründer Nicholas Negroponte zufolge noch mit Googles Android OS arbeiten, später möchte man auf ein vollständiges Open-Source-Linux setzen. Laut Negroponte sei das ein Gegenstück zur Philosophie des Amazon Bookstores oder iTunes – “bei uns läuft alles, inklusive Viren und Flash”.

Negroponte wünscht sich einen Preis in Höhe von 75 US-Dollar – in der Vergangenheit musste OLPC aber schon einmal ein Preisziel in die Höhe korrigieren: Der 100-Dollar-Laptop kostete letztendlich deutlich mehr (wir berichteten).

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