i-FlashDrive: Juhuu, ein USB-Stick für iPad/iPhone! (IFA)

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16, 32, 64 Gigabyte Speicher – mehr ist beim iPad nicht drin. Und wer sich einmal auf eine Größe festgelegt hat, der kann daran nichts mehr ändern. Nur 16 Gigabyte Speicher? Pech gehabt, Aufrüsten geht nicht. Die Lösung: Bald gibt es einen USB-Stick (beziehungsweise “Dockanschluss-Stick”), der brauchbar zu sein scheint: i-FlashDrive. Billig wird die Angelegenheit nicht.

Apple ist ja sehr kleinlich und streng mit seinen Vorgaben. Trotzdem hat der Elektronikkonzern i-Flash-Drive laut Angaben des Herstellers PhotoFast als Zubehörprodukt lizenziert, und zwar angeblich exklusiv. Was da genau gelaufen ist, dass sich Apple so erweichen hat lassen – wir wissen es nicht. Vielleicht Beziehungen, Verhandlungsgeschick, immense Lizenzgebühren, vielleicht irgendwelche anderen Deals.

Fakt ist: i-FlashDrive darf zwei Dinge, die meines Wissens so in der Kombination kein Zubehörprodukt darf:

  • Daten können nicht nur vom Stick auf das iPad geschoben werden, sondern auch umgekehrt vom iPad auf den Stick.
  • i-FlashDrive kann über die zugehörige App auf den Speicherplatz vieler Apps zugreifen.

Aktuell gibt es den Stick noch nicht zu kaufen. Auf der IFA in Berlin habe ich mir aber schon zeigen lassen, wie er funktioniert:


Ich lade eine kostenlose App aus dem App Store. Sie beinhaltet zwei Rubriken: Interner Speicher (iPad) und externer Speicher (i-FlashDrive). Stecke ich nun den Stick an, kann ich über die App Daten zwischen den beiden Speichern verschieben oder kopieren.

Wie schon genannt eines der Highlights: Dateien können in den Speicherbereich anderer Apps übertragen werden. Und zwar in alle Apps, die ein “Öffnen” unterstützen. Photo sowieso, iBooks auch. Ich schätze, dass damit alle Apps gemeint sind, die während der Synchronisation mit dem Mac in iTunes unter Apps -> Dateifreigabe gelistet sind. Also jede Menge. Genau konnte mir das noch nicht beantwortet werden.

In der App können viele Formate direkt geöffnet werden (AAC, MP4, doc, Pages, PPT, JPG,…). Nette Zusatzfunktionen sind das Backup des Adressbuchs auf dem Stick, Sprachaufnahme und Textdokument anlegen.

Das Design wirkt nicht gerade wie schönes iOS, sondern eher wie im Finder. Funktional, sozusagen. Und die Speicherprozesse brauchen zum Teil noch ein paar Eingabeschritte zu viel. Aber an der Software wird noch fleißig gearbeitet. Warten wir mal ab, was da noch passiert.

Mit dem Stick kann ich die Dateien nun auf andere iOS-Geräte übertragen werden (die App muss zu diesem Zweck heruntergeladen werden, siehe Bild rechts), oder auf einen Rechner. Am anderen Ende des Sticks ist ein normaler USB-Stecker angebracht.

In rund drei Wochen soll i-FlashDrive von PhotoFast nach Europa kommen. Die Verhandlungen mit den Händlern laufen noch, Distributor ist Kaçmaz Entertainment. Das aktuell einzigartige iPad-Zubehör wird seinen Preis kosten: 8 Gigabyte sind voraussichtlich für 70 Euro zu haben. Weitere Versionen soll es mit 16 und 32 Gigabyte geben. iPhone 4, iPad 2 und der neueste iPod touch wird unterstützt, iPhone 3GS dagegen nicht mehr.

Wer für sein iPad noch mehr Speicherplatz, aber nicht die exklusiven Funktionen von i-FlashDrive benötigt, sollte sich die WiFi-Festplatte für unterwegs, Seagate GoFlex Satellite, näher ansehen.

Auf einer extra Seite findet ihr alle Meldungen des GIGA-Netzwerks zur IFA 2011 in Berlin.

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Weitere Themen: USB, iPad, iPhone, Huawei Ascend D3, Samsung Galaxy Glass, Kobo Arc 10HD, Sony Xperia Z1, Samsung Galaxy Note 10.1, ASUS Transformer Pad Infinity TF700KL

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