iPad-Taschen: hippe und seriöse Herbstkollektionen (IFA)

Sebastian Trepesch
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Hüllen für das iPhone 4 kann ich langsam nicht mehr sehen. Dagegen fand ich für das iPad auf der IFA einige Neuheiten, die sehr ansprechend, zweckmäßig und oder stylische sind. Die ein oder andere landete promt auf meinem Wunschzettel. Hier ein paar ausgewählte, qualitativ hochwertige Exemplare – weniger simple Hüllen, als vielmehr hübsche Taschen:

Bild ganz oben: Blue Lounge schafft einen Spagat zwischen Style und Seriosität. Das Material der neuen “Underground”-Serie ist recycletes PET. Die iPad-Tasche wird 45 Euro kosten, der trendige Rucksack im Hintergrund 150 Euro, aktuell allerdings noch nicht erhältlich.

Gehen wir zunächst noch weiter Richtung Business, zu booq.

Was mir an der Produkt-Kollektion so gut gefällt (obwohl ich wahrlich kein Auto-Freak bin): An den Taschen sind echte Autogurte angenäht. Manchmal dienen sie nur der Zierde, manchmal sind sie das “tragende Element”, wie zum Beispiel bei Cobra , hier im Messe-Regal ganz vorne. Dahinter lugt schon der größere Bruder hervor, der bald auf den Markt kommt.

Sehr nobel, hochwertig und nicht billig. Wer eine booq-Tasche im zweistelligen Eurobereich möchte, muss auf die preisgünstigere Linie zurückgreifen.

Seriös und bevorzugt für den Mann – wechseln wir nun zum Gegenteil: hipp für die Frau.


iSkin Sling ist der dicke Schlafsack für das iPad. Auf der IFA stellt iSkin neue Farben in der Ducati-Kollektion vor. Darunter sind Varianten, die auch Männer tragen können. Die Taschen sollten in Kürze für 129 Euro erhältlich sein.


Die erste Tasche nähte die Österreicherin Sabrina Tanner für ihren Freund – schon bald aber wollten mehr ein Exemplar von ihr. Unter dem Namen Urban Tool verkauft sie mit ihren Kollegen seit 2005 die Taschen international, vor allem in Asien sind die Österreicher erfolgreich. Das Besondere ihrer Modelle: “Wir legen darauf Wert, dass die Taschen schnell umbaubar sind”, betont Sabrina Tanner. Heißt: Eine Umhängetasche lässt sich schnell in einen Rucksack umfunktionieren, oder ein kleiner Rucksack an das Bein schnallen. Spezielle Modelle wie ein Business-Holster, der sich unter dem Anzug tragen lässt, oder eine Tasche für Golfer, runden das Programm ab.

Pocket Bar für das iPad (Foto oben) kostet genauso wie Pocket Holster (unten, für Smartphones), nämlich 79,90 Euro.

Nach den Taschen jetzt noch drei Hüllen:

Das Conference-Case für iPad aus Echtleder erscheint in den nächsten Wochen und wird 59 Euro kosten. Dank Block ist es ideal für Papierfetischisten (wie mich). Diese hama-Tasche ist größer als die iPad-Hülle mit Block von booq, durch den Reißverschluss ist der Tablet Computer dafür deutlich besser geschützt.

Und zum Schluss noch zwei Hüllen von . Die rote Matelasse ist aus Leder mit Reliefsteppmuster und hat eine Standfunktion. Kosten: 260 (zweihundertsechzig) Euro. Dagegen ist iVolution Top SP für rund 100 Euro weniger fast schon ein Schnäppchen.

(Rechts übrigens die iPhone-4-Hülle aus argentinischem Leder, iVolution Top.)

Wer also eine Hülle mag, die sich nicht jeder leisten kann, ist bei Vaja an der richtigen Stelle. So aus Interesse: Wer sich eine davon kauft, möge mir bitte hier einen Hinweis posten.

Auf einer extra Seite findet ihr alle Meldungen des GIGA-Netzwerks zur IFA 2011 in Berlin.

Weitere Themen: iPad, Huawei Ascend D3, Samsung Galaxy Glass, Kobo Arc 10HD, Sony Xperia Z1, Samsung Galaxy Note 10.1, ASUS Transformer Pad Infinity TF700KL

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