Vibrationsalarm im Armband (Test)

Marie van Renswoude-Giersch
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“Ruf mich mal an, ruf mich mal an” schreit es vom Nachbartisch. Der Kollege will das neueste Gadget testen. Um den Arm trägt er ein geheimnisvolles Armband. Über Bluetooth mit dem Handy verbunden, soll es seinen Träger über eingehende Anrufe informieren. Und tatsächlich, kaum wähle ich die Nummer des Kollegen, fängt das Armband auch schon an zu vibrieren.

Vibrationsalarm im Armband (Test)

Praktisch, wenn man gerade im Meeting sitzt und einen wichtigen Anruf erwartet. Nagut, dann kann man auch einfach das iPhone auf lautlos stellen und vor sich auf den Tisch legen. So sieht man auch sofort, ob ein eingehender Anruf wirklich wichtig ist. Aber wenn man zum Beispiel gerade die Wohnung staubsaugt oder laut Musik hört, dann könnte sich so ein Armband doch als nützlich erweisen. Oder auch beim Sport… Nicht immer möchte man das iPhone in der Hosentasche mit sich herumtragen. Da der Kollege zur Zeit mit IFA-Artikeln beschäftigt ist, habe ich das Blualert Bluetooth-Armband von getDigital mal einem kleinen Test unterzogen.

Zunächst einmal muss das Zubehör an das eigene Handgelenk angepasst werden. Dafür lässt sich das Gummieband, das standardmäßig einen Umfang von 23 cm hat, mit der Schere auf bis zu 16 cm kürzen. Mit einer Metall-Schließe wird das Armband am Handgelenk angebracht. Vorher wird wird es noch über das mitgelieferte Aufladegerät geladen und soll dann mit vollem Akku bis zu 60 Stunden halten.

Nun ist es noch nötig, das Zubehör mit dem iPhone zu koppeln. Dafür hält man den Knopf des Armbands für 2 Sekunden gedrückt, bis die kleine LED-Lampe anfängt zu blinken. Draufhin wird die Bluetooth-Funktion in den iPhone-Einstellungen aktiviert und das Gerät mit der Bezeichnung “Bracelet” ausgewählt. Es wird ein Zahlencode abgefragt, für den man “0000″ eingibt. Um das Zubehörs wieder auszuschalten, hält man den Knopf entsprechend 4 Sekunden gedrückt.

Sobald alles fertig eingerichtet ist, gibt das Bluetooth-Armband Blualert gibt einen Vibrationsalarm ab, sobald das gekoppelte iPhone einen Anruf erhält. Zudem fängt die LED-Lampe an, blau zu blinken. Das Ganze funktionierte im Test einwandfrei, die Anrufe wurden allerdings mit 2-3 Sekunden Verzögerung ans Handgelenk geschickt. Einen Vibrationsalarm verspürt man auch dann, wenn sich der Träger zu weit von seinem Smartphone entfernt. Laut Herstellerangaben ist dies bei einem Abstand von 5 Metern so weit, im Test ging der Alarm erst bei ca. 8 Metern los. Dann aber auch sehr penetrant in regelmäßigen Abständen. Damit könnte das Zubehör sogar vor bösen iPhone-Dieben schützen.

Innerhalb des Radius hielt das Armband stets Kontakt zum iPhone und der stille Alarm am Handgelenk wurde, im Gegensatz zum Vibrationsalarm, den das Handy in der Hosentasche verspüren lässt, immer sofort bemerkt.

Übrigens noch ein paar abschließende Worte zum Design. Dies hätte man sicherlich noch ansprechender gestalten können und statt schwarzem Plastik und Gummi lieber auf ein schlichtes Metallband setzen können. Das Gummi fühlt sich auch nicht sehr schön am Handgelenk an. Aber hier sollte man vielleicht der Zweckmäßigkeit mehr Bedeutung schenken. Schmuck will das Bluetooth-Armband ja nicht sein.

Das Armband haben wir für den Test freundlicherweise von bekommen.

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