Apfelsaft für iPhone/iPad, vom Hersteller Deines Vertrauens (IFA)

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Innergie – schon mal gehört? Stecker, Netzteile, Kabel – kein sehr populäres Thema. Aber unumgänglich. Innergie hängt mit genau diesen Produkten in den MediaMärkten dieser Welt. Was ist nun aber so besonders an dem Unternehmen? Die meisten von uns haben von ihm schon etwas zu Hause liegen. Und zwar zwischen MacBook und Steckdose. Da habe ich mir es nicht nehmen lassen, vom Direktor für Europa bis Afrika, Samy Moustafa, auf der IFA erklären zu lassen, was denn als nächstes kommt.

Innergie gehört zu Delta Electronics. Jetzt musst Du nur mal das Netzteil Deines MacBooks genau anschauen, und Dir wird klar, warum Innergie diese Nähe zu Apple-Produkten hat. Sie stellen die originalen weißen Kästchen mit dem angebissenen Apfel im Auftrag von Apple her. Die vorherrschende Farbe im Regal von Innergie ist folglich: auch weiß.

“Wir haben ganz viel Erfahrung in der Herstellung von Netzteilen”, sagt Samy Moustafa. Das glaube ich ihm sofort.

“Wir wollen die Netzstecker ein bisschen sexy machen.” Das glaube ich nicht, dass dies funktioniert. (Zumindest nicht, bis seine Mitarbeiterin die Produkte hochhält.) Aber die mir bislang gänzlich unbekannten Innergie-Kabel wirken wirklich hochwertig, fühlen sich gut an und schauen für solch ein Produkt doch recht vernünftig aus.

Ein Netzteil für MacBooks verkauft Innergie nicht unter dem eigenen Namen, wahrscheinlich erlaubt Apple das nicht. Aber alles andere für elektronische Geräte, natürlich auch speziell für iPad und iPhone, produziert der Saft-Spezialist.

Die Produkte sind nicht billig, aber Samy Moustafa verweist auf die Qualität. Die Kabel sind sogar noch dicker als die von Apple, verlieren weniger Energie, und sind leistungsstark. Das Duo USB Car Charging Kit kann zum Beispiel iPhone und iPad im Auto gleichzeitig laden. Manch USB-Stecker bietet nicht mal in der heimischen Steckdose genug Saft für das Apple-Tablet.

Ein Kabel mit neuem Patent (ich durfte es noch nicht fotografieren) wird drei unterschiedliche Anschlüsse zum Laden diverser USB-Kabel bieten. Besonders gespannt bin ich auf PocketCell. Der kleine Akku-Stab soll im November für 79 oder 89 Euro auf den Markt kommen. Er liefert genug Energie, um das iPhone 2 mal vollzutanken, oder das iPad zur Hälfte. Ein Managementsystem sorgt dafür, dass die Ladeanzeige des Akkus stimmt – so genau arbeitet laut Samy Moustafa nicht einmal die iPhone 4-Anzeige. Dabei soll das Ladetalent extrem energiesparend sein: Wird PocketCell zehn Sekunden lang nicht benutzt, schaltet das Gerät automatisch in den Schlafmodus.

Ja, so viel vernünftige Technik ist sogar in einem Akku möglich. Ich bin beeindruckt und gespannt.

Auf einer extra Seite findet ihr alle Meldungen des GIGA-Netzwerks zur IFA 2011 in Berlin.

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Weitere Themen: iPhone, iPad, Huawei Ascend D3, Samsung Galaxy Glass, Kobo Arc 10HD, Sony Xperia Z1, Samsung Galaxy Note 10.1, ASUS Transformer Pad Infinity TF700KL


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