Apfelsaft für iPhone/iPad, vom Hersteller Deines Vertrauens (IFA)

Innergie gehört zu Delta Electronics. Jetzt musst Du nur mal das Netzteil Deines MacBooks genau anschauen, und Dir wird klar, warum Innergie diese Nähe zu Apple-Produkten hat. Sie stellen die originalen weißen Kästchen mit dem angebissenen Apfel im Auftrag von Apple her. Die vorherrschende Farbe im Regal von Innergie ist folglich: auch weiß.
“Wir haben ganz viel Erfahrung in der Herstellung von Netzteilen”, sagt Samy Moustafa. Das glaube ich ihm sofort.
“Wir wollen die Netzstecker ein bisschen sexy machen.” Das glaube ich nicht, dass dies funktioniert. (Zumindest nicht, bis seine Mitarbeiterin die Produkte hochhält.) Aber die mir bislang gänzlich unbekannten Innergie-Kabel wirken wirklich hochwertig, fühlen sich gut an und schauen für solch ein Produkt doch recht vernünftig aus.
Ein Netzteil für MacBooks verkauft Innergie nicht unter dem eigenen Namen, wahrscheinlich erlaubt Apple das nicht. Aber alles andere für elektronische Geräte, natürlich auch speziell für iPad und iPhone, produziert der Saft-Spezialist.

Ein Kabel mit neuem Patent (ich durfte es noch nicht fotografieren) wird drei unterschiedliche Anschlüsse zum Laden diverser USB-Kabel bieten. Besonders gespannt bin ich auf PocketCell. Der kleine Akku-Stab soll im November für 79 oder 89 Euro auf den Markt kommen. Er liefert genug Energie, um das iPhone 2 mal vollzutanken, oder das iPad zur Hälfte. Ein Managementsystem sorgt dafür, dass die Ladeanzeige des Akkus stimmt – so genau arbeitet laut Samy Moustafa nicht einmal die iPhone 4-Anzeige. Dabei soll das Ladetalent extrem energiesparend sein: Wird PocketCell zehn Sekunden lang nicht benutzt, schaltet das Gerät automatisch in den Schlafmodus.
Ja, so viel vernünftige Technik ist sogar in einem Akku möglich. Ich bin beeindruckt und gespannt.
Auf einer extra Seite findet ihr alle Meldungen des GIGA-Netzwerks zur IFA 2011 in Berlin.
