Macworld-iWorld 2012: Die besten Apps, das beste Zubehör

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Die Macworld in San Francisco war mal die Messe für Produktvorstellungen von Apple. Apple ist seit 2009 nicht mehr dabei. Dennoch ist die Messe die wichtigste Zubehör-Schau für Apple-Produkte. Allerdings hat sich der Fokus mehr auf Zubehör für iPad und iPhone verschoben. Die Kollegen des amerikanischen Macworld-Magazins haben jetzt die Best-of-Show-Gewinner gekürt.

Macworld-iWorld 2012: Die besten Apps, das beste Zubehör

Apple verkaufte 52,4 Millionen iPads und iPhones und 5,2 Millionen Macs und MacBooks im letzten Quartal 2011. Apple ist zur Zeit der größte PC-Hersteller der Welt, fasst man Tablet-, Notebook- und Desktop-Computer zusammen. Eine eigene Apple-Messe, die Macworld, gab es auch schon mal, von 1997 bis 2009. Beziehungsweise bis heute. Doch Apple ist als Aussteller seit drei Jahren nicht mehr dabei.

Apple ist mittlerweile auf keiner Messe mehr selbst vertreten – sondern ausschließlich durch seine Produkte und durch Hunderte von Zubehörherstellern. So auch auf der diesjährigen Macworld-iWorld-Expo in San Francisco, die am 28. Januar zu Ende ging.

Weil seit einigen Jahren mehr iOS- als Mac-Produkte verkauft werden, hat Veranstalter IDG die Messe konsequenterweise umbenannt: in Macworld-iWorld. Und entsprechend sieht auch die Bestenliste der Best-Of-Show-Honorierungen aus, die die Redakteure des von IDG herausgegebenen Macworld-Magazins aus Hunderten neuer Produkte ausgewählt haben.

* von Smile macht Notizen in PDF-Dokumenten auf dem iPad möglich und besitzt die gleichen Eigenschaften wie das bekannte und beliebte *. Doch man kann nicht nur Anmerkungen machen sondern die Dokumente auch unterzeichnen, verwalten oder verändern zum Beispiel mit Bildern aus der Fotosammlung und sie anschließend in iCloudDropboxGoogle Docs undEvernote speichern. Nur * im iTunes App Store.

Mit der Best-of-Show-App * von Global Delight kann man Effekte wie Zeitlupe, Frame-Teilung, Filter und Audioeffekte auf Videoaufnahmen auf iPhone und iPad anwenden.

Eine weitere prämierte Video-Software ist * von i4software. Die Entwickler bezeichnen sie als „Videostudio für die Tasche“. Ähnlich iMovie lassen sich damit Clips filmen, schneiden und in sozialen Netzwerken teilen. Die Macworld honoriert jedoch besonders, dass die App Videostreams von bis zu acht damit ausgestatteten ferngesteuerten Kameras gleichzeitig aufnehmen, verwalten und editieren kann. Hört sich tatsächlich nach einem echten Filmstudio für die Tasche an – und kostet nur *.

Mit * vom deutschen Entwickler Boinx lassen sich auch mit und auf dem iPad die berühmten Lego-Wars und Knetmännchen-Kriege filmen. Die so genannte Stop-Motion-Animations-Software ist der Quasi-Standard auf dem Mac und seit Dezember auch im itunes App Store für iPad erhältlich. Gedacht ist bei den Puppenstuben-Filmen weniger an Aufnahmen mit der dürftigen Kamera des iPad 2 sondern eher an das iPhone, das sich mit der kostenlosen * fernsteuern lässt. Zur Einführung kostet iStop Motion nur *, später das Doppelte.

Der Jot Touch ist der von der Macworld preisgekrönte Stylus-Stift von Adonit, der anders als normale Zeichenstifte wie der Wacom Stift mit einer Kombination aus Bluetooth, einer Federspitze im Stift und einer entsprechenden Software auf dem iPad druckempfindliches Zeichnen und Malen auf dem Tablet ermöglicht. Klingt sehr vielversprechend und soll angeblich unter 100 US-Dollar kosten, ist aber noch nicht erhältlich.

Immer mehr Unternehmen verwenden auch iPads. Für ihre Mitarbeiter ist der xPrintServer für knapp 150 US-Dollar, mit dem sich von jedem iPad auf jedem beliebigen Drucker im Netzwerk drucken lässt.

 

Blue Microphone Spark Digital ist ein etwa 200 US-Dollar teures USB-Kondensator-Mikrofon für iPad und Mac und Best-Of-Macworld-iWorld-2012. Es zeichnet sich durch einen aufwändigen Tischständer aus, der Berührungen und Trittschall hervorragend dämpfen soll. Als Kondensator-Kapsel kommt die gleiche zum Einsatz, die auch in der studiotauglichen, analogen Version des Spark Mikrofons** () ihren Dienst tut.

Dev-Audio Microcone ist ein attraktives, fast richtungsunabhängiges Mikrofon in Form eines stumpfen Kegels. Angesichts des Preises von 359 US-Dollar ist es wohl eher für professionelle Anwender in Interview- oder Konferenzsituationen und für den entsprechenden Tisch geeignet. Die sechs auf den Umfang verteilten Mikrofone lassen sich in jeweils einzelnen Kanälen aufnehmen, so dass diese separat aussteuerbar sind.

* ist tatsächlich eine der besten, wenn nicht die beste Panorama-Foto-App für iPad und iPhone, und kostenlos. Die App stellt das Panorama selbständig aus Einzelbildern zusammen, wenn man das iPad oder das iPhone schwenkt – und zwar um 360 Grad. Auf der TourWrist-Webseite lassen sich diese auch teilen und bewundern. Sehr beeindruckend.

Die Macworld-Redakteure haben darüber hinaus noch Fetch von FileThis, einen Kontoauszugssammeldienst mit Anschluss an US-amerikanische Banken, und blinQ, eine in den Kopfhörer-Anschluss vom iPhone passende Fernsteuerung für US-amerikanische TV-Provider, ausgezeichnet, die für unsere Breiten jedoch irrelevant sind.

(via Macworld.com)

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