Macworld: Umbenennung in “Macworld|iWorld”

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Apple nutzt die Macworld Expo, die jedes Jahr im Januar in San Francisco stattfindet, seit 2009 zwar nicht mehr für Neuvorstellungen. Dennoch bleibt die Messe eine wichtige Ausstellung für OS-X- und iOS-Entwickler sowie Hersteller von Zubehör. Gerade die wachsende Zahl der iOS-Produkte bewegte die Veranstalter nun zu einer Umbenennung: Um hervorzuheben, dass sich auf der Messe nicht mehr alles um den Mac dreht, heißt die Messe in Zukunft “Macworld|iWorld”.

Die erste Ausstellung unter dem neuen Namen kündigt der Veranstalter mit dem Untertitel “The Ultimate iFanevent” an. Der Event-Manager Paul Kent erklärte, dass die Umbenennung illustrieren soll, dass sich die Messe “dem ganzen Ökosystem der Apple-Produkte” widmen soll. Die Ausstellungsflächen und Konferenz-Sessions sollen sich von den bisherigen Veranstaltungen allerdings nicht unterscheiden.

Hinzu sollen allerdings Elemente kommen, die eine “dynamische kulturelle Erfahrung” mit sich bringen sollen. “Wir haben ein großartiges Kernpublikum, aber es gibt ein tolles Potential, die Veranstaltung fortzuentwickeln.” Dazu passt die Werbung für die Messe als “iFanevent”: Der Veranstalter will offenbar mehr Verbraucher zum Besuch der Ausstellung bewegen. Um OS-X-Entwicklern die Ausstellung eigener Produkte trotz wachsender Aufmerksamkeit für die iOS-Plattform zu erleichtern, soll es für sie außerdem das Angebot geben, Software auch ohne einen eigenen Stand vorstellen zu können.


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