Macworld: Vier Gründe für das Scheitern des Cubes

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Zehn Jahre ist Apples G4 Cube nun alt. Ein Erfolg war der schicke Desktop Rechner allerdings nicht – er konnte den Erwartungen nicht standhalten. Macworld hat vier Gründe zusammengestellt, warum der Cube zum Scheitern verurteilt war.

1. Der Seltsamkeits-Faktor

Laut Macworld war schon vor dem Produktstart des Rechners das größte Problem eine fehlende Zeilgruppe. Zu wenige mochten einen unantastbar perfekten Rechner, der zudem unpersönlich wirkt. Außenstehende sahen in dem würfelförmigen Gerät nichts anderes als einen leistungsschwachen und dennoch überteuerten Computer. Kaufte man einen Cube, musste man das glasklare Äußere durch ständiges Reinigen in Schuss halten. Der Cube sei einfach kein gelungener Gebrauchsgegenstand.

2. Der hohe Preis

Verglichen mit anderen Computern war der Cube für die meisten Anwender viel zu teuer. Als er 2000 in der kleinsten Konfiguration mit 450 MHz auf den Markt kam, musste man 1799 US-Dollar dafür bezahlen. Heutzutage würde das einer Summe von 2280 Dollar entsprechen. Viele PCs hingegen hatten einen 1-GHz-Prozessor und kosteten deutlich weniger.

3. Die äußerlichen Mängel

Nach dem Produktstart klagten viele Käufer  über Risse im transparenten Gehäuse des Cubes. Was Apple damals als gewöhnliche Ergebnisse des Fertigungsprozesses abtat, war als Kaufargument wenig hilfreich.

4. Die fehlende Erweiterbarkeit

Zwar konnte man den Cube leicht öffnen, PCI-Steckplätze beispielsweise waren darin jedoch nicht zu finden. Sie passten schlichtweg nicht in das 8-Zoll-Gehäuse. Auch war kein Platz für eine zweite Festplatte, und zusätzlichen Speicher musste man extern an das Gerät anschließen.

Hat Macworld recht? Schreiben Sie uns Ihre Meinung über den Cube in den Kommentaren.

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