Podcasts: Neue Lizenzbedingungen für Produzenten in Großbritannien

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Podcast-Macher in Großbritannien wird es freuen: Jetzt können sie komplette Musikstücke ihrer Lieblingsband in ihren Sendungen verwenden – und das in voller Länge. Wie Macworld UK berichtet, haben Musikverlage unter dem Dachverband “The Association of Independent Music” (AIM), zu denen Musiklabels wie V2, XL Recordings, Studio !K7, Cooking Vinyl und Beggars Group gehören, einen Vertrag mit der “UK Pocasters Association” (UKPA) abgeschlossen. Demnach stehe Benutzern, nach Zahlung einer Lizenzgebühr für sechs Monate, eine Bibliothek mit über 30.000 Liedern zur Verfügung. Im Katalog lassen sich dabei so bekannte Künstler wie The White Stripes, Bloc Party, Paul Weller und viele mehr finden.

Der Vertrag beinhaltet sowohl Zahlungen an die einzelnen Labels, als auch an die Künstler selbst. Wie Dean Whitebread, der Vorsitzende der UKPA in einem Interview erklärt, können Podcaster eine große Lizenz, die 12 Prozent des Umsatzes entspricht, erhalten. Das kleinere Lizenzmodell sehe Preise von 1,5 Pence für einen ganzen Titel und 0,75 Pence für einen halben Musiktitel, pro heruntergeladenem Podcast, vor.

In Deutschland hat es ein Podcaster hingegen nicht so leicht, seine Sendungen mit fremden Musikstücken zu schmücken. Die GEMA gibt hierfür klare Vorgaben: Musiktitel darf der Produzent maximal bis zur Hälfte anspielen und muss sie mitschneide-unfreundlich in die Sendung einbauen. Dies kann durch Übermoderation oder durch geschicktes Ein- und Ausblenden geschehen. Podcast-Episoden dürfen sich auch nicht nur auf einen Künstler beziehen. tkr

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